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ᐅ Erfahrungen Sole-Wärmepumpe


Erstellt am: 23.10.2015 21:40

Saruss 19.03.2018 21:09
Bookstar schrieb:
Es wird oft viel geschrieben und wenig belegt in Foren, leider. Habe gerade noch mal nachgesehen, als ich vor ein paar Jahren die Anbieter verglichen habe, da hätte die Erdbohrung plus die Anschlüsse 18.000 Euro gekostet. Die Luftwärmepumpe hat 13.000 weniger gekostet nach Abzug Förderungen. Somit lag die Amortisation der Erdwärme bei ca. 30 Jahren. Haben uns dann dagegen entschieden und nicht bereut bisher.

Habe damals 4 Firmen angefragt, haben sich preislich nicht viel genommen, deshalb denke ich entweder ist es viel billiger geworden mittlerweile (was wird schon billiger?), die Leute posten nur die halben Sachen (sehr wahrscheinlich) oder es ist regional sehr unterschiedlich (kann sein).
oder es gibt Leute, die verbort sind und abweichende Meinung, Erkenntnisse und Tatsachen nicht anerkennen. Ich, und ich denke die anderen oben auch, sagen absolut wahre Zahlen. Du hast weniger als wir belegt, dafür viel mehr pauschalisiert (und deine Zahlen oben: Luft-luftwärmepumpe mit Förderung gegen Sole-Wasser-Wärmepumpe ohne Förderung zu stellen ist ja auch nicht ganz fair). Ich habe hier alle Zahlen zum gesamten Bauvorhaben offen gelegt. Glaubst du es erst, wenn ich dir die Rechnungen zuschicken?

Mastermind1 19.03.2018 21:34
Wir haben 2009 gebaut.
Zwischen damaligem kfw60-40 Standard.
Wärmebedarf ca.12.000kWh.

Strompreis damals ca. 15Cent/kWh.

Angebot für Erdwärme Bohrung ca. 13.000€. wobei die bohrmeter auf einer heizlastschätzung basierten.
Die erste angebotene Luft Wärmepumpe sollte 12kW Heizleistung haben.

Mir kam das viel zu hoch vor.
Daraufhin haben wir ne heizlastberechnung von einem Ing.Büro erstellen lassen.
Auslegungstemperatur -14grad.
Heizlast ohne Keller knapp 6,5kW.
Mit Beheizung unseres Party / Hobbykellerraumes knapp 8kW.

Wir haben aufgrund der vermeintlich hohen Bohrkosten (basierten ja auf 12kW Heizleistung) zu einer kleineren Stiebel Luft Wärmepumpe gegriffen.

Leider ist diese Luft Wärmepumpe + deren Hydraulik schlecht verbaut worden.

Strombedarf: 4.000-4.500kWh (Jahresarbeitszahl 2,8)

Ne Sole Wärmepumpe hätte selbst bei "schlechtem" Einbau locker ne Jahresarbeitszahl von 4-4,5 geschafft.
Die bohrkosten für 6kW hätten nur etwa 10.000€ gekostet. Die Erd-Wärmepumpe selbst hätte dagegen knapp 2.000€ weniger gekostet. Reeler Mehrpreis für Erd Wärmepumpe also eher 8.000€.

Strombedarf mit Erd Wärmepumpe und ner Jahresarbeitszahl von 4,5:
12.000kWh : 4,5= 2.666kWh. und das im Vergleich zu unserem Luft Wärmepumpe Bedarf von 4.000.-4.500kWh.
D.h. Strom Mehrkosten stand heute: jährlich 330€....

Der Strompreis der uns als Basis für unsere Entscheidung zur Luft Wärmepumpe diente, hat sich von 14-15cent um knapp 80% erhöht auf heute 25 Cent.

Am Ende des Tages, sind wir selbstkritisch und würden aufgrund der negativen Erfahrungen mit unserer Luft Wärmepumpe uns nicht mehr dafür entscheiden.

Die Heizungsbauer sind nicht daran interessiert eine effiziente Wärmepumpe Anlage aufzubauen. Hydraulik, Auslegung der Fußbodenheizung, hydraulischer Abgleich, kein Pufferspeicher, keine Einzelraumrregler,... alles Themen die ein HB nur so verbaut - "wie immer".
Und da liegt bei uns auch das Problem bei unserer Luft Wärmepumpe. Eine Sole Wärmepumpe ist da aufgrund der konstanten Quelltemperatur "dankbarer" als eine Luft Wärmepumpe mit tiefen AT im Winter.

Die Luft Wärmepumpe die man vom üblichen Heizungsbauer bekommt sind leider hinsichtlich Effizienz meist nur "Standard".

Die besten Modelle kommen leider nach wie vor aus Fernost (Panasonic, Mitsubishi, Daikin) - die Daikin verbaut einem aber kein normaler Heizungsbauer

Aufgrund der aktuell sehr guten BAFA Förderung würde ich heute ganz klar zu Erdwärme greifen.

toxicmolotof 19.03.2018 21:55
Wo wohnt ihr überall oder müsst ihr durch Obsidian bohren? Unsere 100 Bohrmeter haben um die 5000 Euro gekostet.

Bookstar 19.03.2018 22:00
Eine Jahresarbeitszahl von 2,8 ist aber wirklich mieserabel für eine moderne Luftwärmepumpe Anlage. Wir fahren mit 3,5 und wie du schreibst eine Erdwärme hätte 4,5+ denke ich.

Das mit der Bohrung von dir ist natürlich interessant, welche Firma war das?

Vielleicht haben wir damals wirklich "Pech" gehabt und den teuersten Anbieter der Bohrung angefragt. Die anderen Anbieter waren nur unterschiedliche Wärmepumpe Hersteller. Hab mich da vertan, habe nach dem ersten Angebot von Baugrund Süd nicht mehr verglichen, dachte die wären alle ähnlich teuer. Vielleicht mein Fehler!

Nun gut ist rum ums Eck und wir sind zufrieden mit der Luftwärmepumpe, aber das Thema hat mich damals viel beschäftigt

Saruss 19.03.2018 23:10
toxicmolotow schrieb:
Wo wohnt ihr überall oder müsst ihr durch Obsidian bohren? Unsere 100 Bohrmeter haben um die 5000 Euro gekostet.
Vielleicht kommt es auf das Paket darauf an (siehe mein erster Post hier). Witzig ist auch: Es kommt auch sehr aufs Bohrunternehmen darauf an. Mein Nachbar, der letzte der hier gebaut hat, hat direkt auf dem Nebengrundstück keine Bohrung geschafft (die Unternehmen "konnten" nur Wasserspülung. ) Vielleicht hatte ich daher nicht den billigsten, aber am Ende doch einen für mich günstiges Bohrunternehmen.

Jahresarbeitszahl: Da kommen aber noch viele Faktoren mit herein (Standort, Warmwasser, Heiz und Lüftungsverhalten). Ich kenne viele die zB dank Heißwasser und "Nachdenklosigkeit" da ganz schon Jahresarbeitszahl "verlieren", den meisten ist das aber egal ("die paar Euro"). Trotzdem - es gibt im Internet ja auch Datenbanken mit Infos zu den Wärmepumpen im Realbetrieb (mit vielen 100 Geräten) - sind bei Luft-luftwärmepumpe die 3,5 schon absolute obere Spitzenwerte. Daher ist dein Beitrag mit "wirklich mieserabel" ganz schön hoch gegriffen. Schau nur mal allein in die Daten für die Arbeitszahlen für Warmwasser, oder für Heizungsvorlauf auf ~35° bei Minustemperaturen. Davon ab, hast du einen Wärmemengenzähler?

Ich habe hier auf meine Solewärmepumpe optimiert und habe dank glücklicher Bohrung auch nach 2 Monaten unter 0° Außentemperatur noch ~5°+ Soleeingang, so dass dann meine Solewärmepumpe immer mit AZ >5 läuft. Und es sind bei mir genau diese 2-3 Monate im Jahr, die 2/3 der gesamten Jahresheiz UND Warmwasserkosten ausmachen.

toxicmolotof 19.03.2018 23:36
Saruss schrieb:
Vielleicht kommt es auf das Paket darauf an (siehe mein erster Post hier).
(Wohl eher auf die Region und den Untergrund)

Ja sicherlich gibt es Unterschiede, aber bei uns wurde richtig gebohrt, nicht gespült, Leitung bis ins Haus, abgedrückt, speziell verpresst (wg. Wasserschutzgebiet), gefüllt und der ganze Bürokratiewahn der Behörde befriedigt. Ich weiß nicht, was da noch in so einem Paket sein müsste, damit es "mehr wert" ist. Bringt aber alles nichts. Ich wollte nur mal ein Gegengewicht zu den hier genannten 13000 oder 15000 Euro in den Raum werfen.
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