ᐅ Elektrikverteilung so standesgemäß?
Erstellt am: 08.05.17 11:07
11ant08.05.17 15:35
Joedreck schrieb:
Wie schon beschrieben, trennen auch viele bereits Licht von Steckdosen.Das ist vernünftig: dann steht man nicht gleich im Volldunkel, sondern es fällt nur die Deckenlampe oder die Stehlampe aus, nicht beide gleichzeitig.
Joedreck schrieb:
Zwei Räume zusammenlegen würde ich auf keinen Fall mehr machen heutzutage.Das halte ich für übertrieben, und wie Du selbst sagst
Joedreck schrieb:
Ebenso bekommen Herd/Ofen, Geschirrspülmaschine, Waschmaschine eine eigene Sicherungmacht das Sinn, sich da an der Last zu orientieren.
Im Gäste-WC lohnt das Licht mitsamt der Rasierer-Steckdose keine eigene Sicherung, während im Hauswirtschaftsraum schon besser ist, wenn der Wäschetrockner nicht auch die Kühltruhe lahmlegt.
Außensteckdosen und Außenlicht (an das man ein Aufbruchwerkzeug ja schließlich ebenso anklemmen könnte) würde ich auch miteinander zusammen, aber immer getrennt von allem Inneren sichern und schalten; dabei natürlich Licht, das von der Alarmanlage gesteuert werden soll, nochmals separat.
Im Schlafzimmer hat man einen Radiowecker und evtl. noch ein Zweit-TV, das Wohnzimmer mit aller Unterhaltungselektronik hingegen lohnt schon eine eigene Sicherung oder mehrere.
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Joedreck08.05.17 17:58
Ich gebe dir grundsätzlich natürlich recht, dass es keine eigene Sicherung braucht in einigen Räumen. Allerdings sehe ich es so: was bitte kostet denn ne 50 Meter Trommel Kabel und ein Sicherungsautomat?
Das Haus wird einmal gebaut und aus verschiedenen Sanierungen weiß ich, dass sich Bedürfnisse bzgl der Elektrik auch ändern.
Die paar € wäre es mir dann wert jeden Raum eigens abzusichern.
Das mit den Außenanlagen ist in der Form umsichtig und auch völlig angemessen.
Das Haus wird einmal gebaut und aus verschiedenen Sanierungen weiß ich, dass sich Bedürfnisse bzgl der Elektrik auch ändern.
Die paar € wäre es mir dann wert jeden Raum eigens abzusichern.
Das mit den Außenanlagen ist in der Form umsichtig und auch völlig angemessen.
Mycraft08.05.17 21:21
Du vergisst den Rattenschwanz...
Mehr Stromkreise und Automaten, bedeutet :
- Mehr Platzbedarf im schrank und Hauswirtschaftsraum
- mehr Kleinkram (Scheinen,Klemmen)
- mehr Arbeitszeit
- größere Dokumentation
- mehr Fehlerquellen
also Kosten über Kosten...es sind eben nicht nur mehr Kabel und mehr Automaten
Mehr Stromkreise und Automaten, bedeutet :
- Mehr Platzbedarf im schrank und Hauswirtschaftsraum
- mehr Kleinkram (Scheinen,Klemmen)
- mehr Arbeitszeit
- größere Dokumentation
- mehr Fehlerquellen
also Kosten über Kosten...es sind eben nicht nur mehr Kabel und mehr Automaten
tomtom7909.05.17 05:08
Joedreck schrieb:
Ich gebe dir grundsätzlich natürlich recht, dass es keine eigene Sicherung braucht in einigen Räumen. Allerdings sehe ich es so: was bitte kostet denn ne 50 Meter Trommel Kabel und ein Sicherungsautomat?
Das Haus wird einmal gebaut und aus verschiedenen Sanierungen weiß ich, dass sich Bedürfnisse bzgl der Elektrik auch ändern.
Die paar € wäre es mir dann wert jeden Raum eigens abzusichern.
Das mit den Außenanlagen ist in der Form umsichtig und auch völlig angemessen.
Bei dir hat es noch nicht angefangen mit dem bauen, oder noch ziemlich am Anfang? Diesen Satz man baut nur einmal kostet dich durch alle gewerke 10% mehr wenn es reicht.Joedreck09.05.17 14:19
Ich habe vor 7 Jahren ein Haus gekauft und fast komplett in Eigenleistung grundsaniert nach einem Brandschaden.
Jetzt stehe ich kurz vor einem zweiten Projekt.
Und es gibt Dinge die man im Nachgang problemlos ändern kann und es gibt Gewerke, welche man tatsächlich nur einmal richtig machen sollte. Dazu gehört für mich die Elektrik. 1960 hatte man andere Ansprüche bezüglich der Ausstattung als heute. Darum wurde "sparsam" gebaut. Heute fehlen in Altbauten regelmäßig Steckdosen, es fliegen Sicherungen etc.
Und der heutige Neubau wird auch mal ein Altbau sein. Und egal ob man in 30 Jahren selbst andere Ansprüche hat, oder das Haus evtl verkaufen muss/will: eine vernünftige Elektrik ist für den Preis entscheidend.
Und wenn es daran scheitert, dass der Sicherungskasten eine Reihe mehr hat und die Schiene nicht bezahlt werden kann, dann würde ich (aber wirklich ganz persönliche Meinung) mir Gedanken bzgl meiner Ansprüche machen.
Was am meisten kostet ist die Arbeit. Strippen kann wirklich jeder ziehen und wenns nach Anleitung ist. Ich würde hier nicht sm falschen Ende sparen. Das schlimmste ist ein "hätte ich mal" in einigen Jahren.
Jetzt stehe ich kurz vor einem zweiten Projekt.
Und es gibt Dinge die man im Nachgang problemlos ändern kann und es gibt Gewerke, welche man tatsächlich nur einmal richtig machen sollte. Dazu gehört für mich die Elektrik. 1960 hatte man andere Ansprüche bezüglich der Ausstattung als heute. Darum wurde "sparsam" gebaut. Heute fehlen in Altbauten regelmäßig Steckdosen, es fliegen Sicherungen etc.
Und der heutige Neubau wird auch mal ein Altbau sein. Und egal ob man in 30 Jahren selbst andere Ansprüche hat, oder das Haus evtl verkaufen muss/will: eine vernünftige Elektrik ist für den Preis entscheidend.
Und wenn es daran scheitert, dass der Sicherungskasten eine Reihe mehr hat und die Schiene nicht bezahlt werden kann, dann würde ich (aber wirklich ganz persönliche Meinung) mir Gedanken bzgl meiner Ansprüche machen.
Was am meisten kostet ist die Arbeit. Strippen kann wirklich jeder ziehen und wenns nach Anleitung ist. Ich würde hier nicht sm falschen Ende sparen. Das schlimmste ist ein "hätte ich mal" in einigen Jahren.
Nordlys09.05.17 14:59
Wir haben in unserem Bestand beruflich ein Gebäude von 1969, Substanz absolut ok. Mit leider noch 2 poliger Elektrik, ohne jeden FI. Da müssen wir ran...und das wird kosten. Da ja alles unter Putz verlegt. Richtig günstig wäre nur so 1961 er Standard, alles schön auf Putz, da kann man gut nachrüsten. - Daher: wenn neu, dann hier gleich ordentlich. Karsten
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