ᐅ Einschätzung "Festpreis" freistehendes Einfamilienhaus (massiv)
Erstellt am: 07.05.21 06:32
J
JennySing
Hallo zusammen,
mein Mann und ich planen für uns und unsere zwei Kids (3 Monate und 5 Jahre) den Bau eines freistehenden Einfamilienhaus in Massivbauweise.
Wir haben ein Grundstück im Kreis Böblingen reserviert und würden von der Firma, die uns auch das Grundstück verkauft, das Haus bauen lassen. (Keine Ahnung ob es sich dann dabei um einen GU oder GÜ oder was auch immer handelt 🙁 )
Nach einer ersten Runde mit den Architekten haben wir nun gestern die dazugehörige Kalkulation bekommen. Diese liegt deutlich über unserem Budget. Nun würden wir gerne verstehen, ob die aufgerufenen Preise realistisch sind und wir also die Planung vereinfachen müssen oder ob da bei der bestehenden Planung noch Sparpotential existiert.
Hier nun die Eckdaten. Wenn wesentliche Infos fehlen, bitte gerne einen Hinweis geben, dann kann ich das - soweit diese mir vorliegen - auch gerne ergänzen.
Festpreis 658.000 € (ohne Grundstück, Baunebenkosten, weiße Wanne, Garage, Außenanlagen, Küche) --> knapp 3300 € pro m² Wohnfläche
Der Quadratmeterpreis pro Wohnfläche finde ich im Vergleich zu den sonstigen Werten, die ich so im Forum finde, sehr hoch.
Was meint Ihr? Realistische/Plausible Preisgestaltung insbesondere wenn man an die aktuellen Preissteigerungen bei Baumaterialien denkt oder eher Wucher?
Danke Euch!
Jenny
mein Mann und ich planen für uns und unsere zwei Kids (3 Monate und 5 Jahre) den Bau eines freistehenden Einfamilienhaus in Massivbauweise.
Wir haben ein Grundstück im Kreis Böblingen reserviert und würden von der Firma, die uns auch das Grundstück verkauft, das Haus bauen lassen. (Keine Ahnung ob es sich dann dabei um einen GU oder GÜ oder was auch immer handelt 🙁 )
Nach einer ersten Runde mit den Architekten haben wir nun gestern die dazugehörige Kalkulation bekommen. Diese liegt deutlich über unserem Budget. Nun würden wir gerne verstehen, ob die aufgerufenen Preise realistisch sind und wir also die Planung vereinfachen müssen oder ob da bei der bestehenden Planung noch Sparpotential existiert.
Hier nun die Eckdaten. Wenn wesentliche Infos fehlen, bitte gerne einen Hinweis geben, dann kann ich das - soweit diese mir vorliegen - auch gerne ergänzen.
- freistehendes Einfamilienhaus mit UG, EG, OG und tlw. DG mit Flachdach
- UG ist nicht als Wohnraum ausgebaut, d.h. insbesondere keine Heizung
- im OG gibt es eine kleine Terrasse (über Eingangsbereich hin zur Garage) + Dachterrasse im DG mit Brüstung
- Flächenangaben:
- Wohnfläche: 201 m²
- Terrassen: 47 m² *0.5 = 23.5 m²
- Nutzfläche (=Kellerflächen): 73 m²
- lichte Raumhöhe in EG, OG und DG 2,625 m
- Bodenbelag in EG, OG und DG Fließen bzw. Parkett mit max 40 €/m² Materialkosten
- Wandfließen in Feuchträumen
- Fußbodenheizung
- Luft-Wasser-Wärmepumpe
- elektrische Rollläden in EG, OG und DG
- 1 x Schiebe-Hebetür im EG
- kein Smart-Home
- Sanitär-und Elektroinstallationen würde ich als Standard beschreiben. Sonderwünsche wie Netzwerkdosen, mehr Steckdosen kommen aber sicher noch dazu
- Ausführung gemäß Gebäudeenergiegesetz 2020
- Außenanlagen nicht im Preis enthalten
- Doppelgarage mit 7.5x 6.20 m² und zwei Türen, Sektionaltor nicht im Preis enthalten
- Eingangsbereich (ca 9 m²) ist mit recht viel Glas, ansonsten würde ich die Planung nicht als sonderlich glaslastig beschreiben
- Die Baunebenkosten wurden mit 69.000 € angegeben
Festpreis 658.000 € (ohne Grundstück, Baunebenkosten, weiße Wanne, Garage, Außenanlagen, Küche) --> knapp 3300 € pro m² Wohnfläche
Der Quadratmeterpreis pro Wohnfläche finde ich im Vergleich zu den sonstigen Werten, die ich so im Forum finde, sehr hoch.
Was meint Ihr? Realistische/Plausible Preisgestaltung insbesondere wenn man an die aktuellen Preissteigerungen bei Baumaterialien denkt oder eher Wucher?
Danke Euch!
Jenny
H
Hausbautraum2007.05.21 13:23Bookstar schrieb:
200qm und 3 Nassbereiche sind Durchschnitt? Ist das jetzt Sarkasmus? Alles andere ist auch kein Durchschnitt. Da steht "größer" Durchschnitt ;-)
Wenn man 600k + Grundstück + Doppelgarage + Außenanlage + Baunebenkosten + Erwerbsnebenkosten, also über 1 Millionen zahlen kann, erwartet man halt auch mehr als Durchschnitt.
Wir finden es auch erschreckend, wie wenig wir für unsere 800k kriegen, aber leider ist es halt so.
H
HilfeHilfe07.05.21 13:39stimmt schon mit den Terrassen. Nachbar hat 3 Stück und nutzt nur vorne den Garten weil da die Sonnenseite ist. Die Anderen Sonnenterrassen sind "tot"
Nur geldverschwendung. Ansonsten Dine wie Sauna gut überlegen. Würde ich wenns Budget erlaubt wirklich mitnehmen
Nur geldverschwendung. Ansonsten Dine wie Sauna gut überlegen. Würde ich wenns Budget erlaubt wirklich mitnehmen
Bookstar schrieb:
Das klingt nicht nach einem normalen Einfamilienhaus sondern nach einer Villa.Nein, für mich liest sich die Beschreibung eher nach einer Laienplanung, in der Grundfläche aufgebläht durch ungeschickte Anordnungen (und möglicherweise zusätzlich Symmetrie, gerade Treppe und den Rest der üblichen Verdächtigen). Spätestens bei gewissen Hitwords muß es beim erfahrenen Mitleser doch klingeln, daß da vermutlich so etwas im Schilde geführt wird: https://www.hausbau-forum.de/threads/grundrissplanung-einfamilienhaus-190qm-bodenplatte-saarland.34138/https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
JennySing schrieb:
- Die Baunebenkosten wurden mit 69.000 € angegeben
Festpreis 658.000 € (ohne Grundstück, Baunebenkosten, weiße Wanne, Garage, Außenanlagen, Küche)Bedeutet?Nehme ich mehrere Variationen einer Rechnung, komme ich immer auf normale Baupreise (unter 3300€/qm)!
!!Schlüsselfertige Preise/Angebote beinhalten NICHT die Baunebenkosten, Außenanlagen oder Küche, außer es handelt sich um ein BT-Haus, wo alles (ohne möbel) mit drin ist.
Insofern: alles im Rahmen!
S
Seven198408.05.21 06:35beim gästezimmer denke ich mir immer die kosten und den aufwand im unterhalt.... was glaubt ihr wieviele 5 Sterne Übernachtungen Ihr euren Gästen anbieten könntet bis sich das Gästezimmer bezahlt gemacht hat? wir haben komplett ohne gästezimmer gebaut und ernten merkwürdige blicke dabei :-P
S
Strahleman08.05.21 07:28Beim Haus denk ich mir zwar auch immer "lieber haben statt brauchen", aber 200m² Wohnfläche sind echt eine Ansage. Ich sehe mit euren Vorstellungen (Sauna, mehrere Bäder, Dachterrassen, Garagen, Garten, ...) schon knapp einen 7-stelligen Betrag, denn das Angebot vom Architekten ist ja nun erst einmal die blanke Basis.
Wenn ihr Budgetsorgen habt, solltet ihr umplanen: Was braucht ihr wirklich? Kann man die Sauna auch im Keller unterbringen? usw. ansonsten fahrt ihr euren Traum vom Haus direkt von Beginn an gegen die Wand. In einem 150 m² Haus lebt es sich schöner als in einem 200 m² Haus, in dem regelmäßig über das Geld diskutiert wird und jeder Cent zweimal umgedreht werden muss.
Wenn ihr Budgetsorgen habt, solltet ihr umplanen: Was braucht ihr wirklich? Kann man die Sauna auch im Keller unterbringen? usw. ansonsten fahrt ihr euren Traum vom Haus direkt von Beginn an gegen die Wand. In einem 150 m² Haus lebt es sich schöner als in einem 200 m² Haus, in dem regelmäßig über das Geld diskutiert wird und jeder Cent zweimal umgedreht werden muss.
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