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ᐅ Einfamilienhaus: Rate realistisch? Wie viel Haus können wir uns leisten?


Erstellt am: 07.07.22 14:49

Marvinius10.07.22 19:44
Gerichtsdiener schrieb:

So wie ich dich verstehe, gehst du also davon aus, dass jedweder Neubau - egal wie groß, wie gebaut und wie viel Eigenleistung - mindestens 1,1 Mio kostet und man die Finger davon lassen sollte, wenn man nicht mind. 108.000 € netto/Jahr (= 180.000 € brutto) verdient, egal wie viel Eigenkapital man einbringt und selbst wenn man erschlossenes Bauland auf dem Dorf bereits in der Tasche hat?

Ich bin ja echt vorsichtig, rechne mit viel Puffer und bin bei sowas gerne Pessimist. Aber das halte ich doch für übertrieben.
Ich kann Dich beruhigen, unser Neubau hat deutlich weniger als 1,1 Millionen gekostet, beim Bruttoeinkommen liegst Du allerdings nicht so falsch.
Unser Hausbau ist allerdings deutlich teurer geworden als ursprünglich geplant: Schlüsselfertigpreis +40% Zusatzkosten, was uns dann doch trotz einiger Eigenleistungen bei Malerarbeiten und der Außenanlage überrascht hat aber recht unproblematisch abgefedert werden konnte. (Obwohl, die Garage wurde dabei gestrichen und wird auch nicht mehr gebaut)
Marvinius10.07.22 19:47
Ein gutes Ziel sind 20-25 Jahre. Wenn du deutlich drüber liegst, hast du wenig Reserven falls er teurer wird oder zur Anschlussfinanzierung die Zinsen steigen.
[/QUOTE]
Mindestens bis zur Rente sollte es abbezahlt sein, wenn möglich nicht länger als 20 Jahre
Marvinius10.07.22 19:50
chand1986 schrieb:

Und nicht mal das zeigt die Tragweite - der m E. viel aussagekräftigere Medianwert liegt deutlich darunter.

Nach der hier propagierten Regel wären wir jetzt am Anschlag. Mit 2 ordentlichen Gehältern, DINKs. Und für 380k Bestand in ordentlicher Lage von den Eltern, also 6,5% gespart.
(liegt insgesamt natürlich an den Zinsen aktuell)

Wenn das bei uns nach der Regel knapp geht, wären Familien mit Kindern am ******.
Wir haben deswegen in Deutschland ja auch eine niedrige Eigentumsquote und es ist politisch nicht gewünscht, dass sie besser wird
Marvinius10.07.22 19:57
Gerichtsdiener schrieb:

Erstmal weiterhin danke für jedweden Input. Ich nehme das alles dankend in meine Überlegungen mit auf.

Die letzten 2 Tage habe ich mir die Mühe gemacht und eine Übersicht über sämtliche Ausgaben innerhalb eines Jahres gemacht. Nicht nur für die Planung der Finanzierung, sondern weil ich das immer schon mal sehen wollte, wo das Geld im Alltag unbemerkt hingeht. Bei einigen Positionen waren wir doch überrascht - bspw. Lieferando, Ausgaben für Geschenke etc. Wir sind uns auch nochmal bewusst geworden, wie unbeschwert wir leben (können), was allein schon ein großes Privileg ist. Einiges an Einsparpotenzial haben wir nebenbei auch noch gefunden, aber das soll bei der Rechnung erstmal irrelevant und unberücksichtigt bleiben. 🙂

Um zudem gleich mit einem Puffer zu arbeiten, habe ich die Ausgaben der letzten 13,5 Monate als "Jahresausgaben" zugrunde gelegt und nahezu alle Positionen aufgerundet - was bei hunderten Einzelpositionen auch nochmal einiges ausmacht. Zudem habe ich mir im letzten Jahr einen absoluten Luxusgegenstand für ca. 6500 € gegönnt, der da auch enthalten ist - sprich, da wurde wirklich nichts beschönigt, sondern eher zu unseren Ungunsten gerechnet. 🙂

Danach habe ich die jährlichen Einnahmen (aktuell und 2024) den jährlichen Ausgaben gegenübergestellt und daraus den monatlichen "Überschuss" berechnet. Dann dazu die eingesparte derzeitige Kaltmiete addiert und Mobilitätskosten von 400€ abgezogen. Das wäre nach meiner Berechnung dann die absolut maximal mögliche Rate.

Natürlich sollte man von dieser trotz der o.g. Puffer


Zum Thema Mobilität:
Wir würden ein Auto aus der Familie übernehmen können. Sprich, die Mobilitätskosten müssen keine Anschaffungskosten, Leasingraten oder sonstwas enthalten, sondern nur Steuer, Sprit, Versicherung. Ein zweites Auto bräuchten wir nicht, da genügend ungenutzte Autos in der unmittelbaren Verwandtschaft rumstehen, die man im "Notfall" nutzen könnte und meine Verlobte ja einen Remote-Job übernehmen will.
Bitte auch noch die Reparaturkosten für ein älteres, gebrauchtes Fahrzeug einkalkulieren oder übernehmen die auch die Verwandten.
Wir haben aus Nachhaltigkeitsgründen auch ein älteres Auto im Einsatz und das braucht 100€/Monat Wartungsbudget.
Bedenke ferner, dass Du bestimmte Ziele in Zukunft wahrscheinlich nur mit einem E-Auto erreichen kannst, dann wird Dir faktisch ein teures Leasing aufgezeigt...
Gerichtsdiener10.07.22 20:03
WilderSueden schrieb:

Ein gutes Ziel sind 20-25 Jahre. Wenn du deutlich drüber liegst, hast du wenig Reserven falls er teurer wird oder zur Anschlussfinanzierung die Zinsen steigen.
Tatsächlich meinte ich das eigentlich auch so: geplant sind eher 25 Jahre, damit man innerhalb von 30 Jahren definitiv durch ist, auch wenn irgendwas dazwischen kommt.
chand198610.07.22 20:10
Marvinius schrieb:

Wir haben deswegen in Deutschland ja auch eine niedrige Eigentumsquote und es ist politisch nicht gewünscht, dass sie besser wird
Sehe ich tatsächlich anders.

Eigentum zu erwerben war lange Zeit billiger als jetzt. Geld war lange Zeit billiger als jetzt. Eine Quote bildet sich ja über die Zeit.

In D ist Mieten im internationalen Vergleich sehr billig, die Mieterrechte enorm hoch. Damit hat man im internationalen Vergleich auch eine höhere Mieterquote. Logisch.

Jetzt gerade sind besondere Zeiten. Zinsen hoch, Preise (noch) nicht runter.
zinsen