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ᐅ Finanzierung für Neubau realistisch oder doch eher Wunschdenken?


Erstellt am: 29.05.24 00:06

Buchsbaum066 30.05.24 22:31
Ich kann es nicht verstehen wie man sich finanziell so mit einem Haus ruinieren kann.

Bezogen auf den Einsatz von Eigenkapital und dem damit verbundenen Verlust seiner finanziellen Freiheit.

Ich habe mein Haus bezahlt, mein Auto bezahlt und keine weiteren _Kreditbelastungen. Ich habe mittlerweile gute 6 stellige Rücklagen
und damit fühle ich mich auch sehr wohl. Ich habe einen normalen Lebensstil und kann mir eigentlich alles leisten.

Würde ich morgen meinen Arbeitsplatz verlieren, es wäre mir egal.

Erfahrungsgemäß kann und vielen Fällen wird in den 30 Jahren der Finanzierungsphase eines Hauses viel passieren. Es geht halt nicht immer alles glatt im Leben. Familiäre, gesundheitliche oder finanzielle Probleme können jederzeit auftreten. Das sollte man niemals vergessen.
Der Druck jeden Monat seine Rate zu stemmen ist nicht zu unterschätzen und 30 Jahre sind eine sehr lange Zeit.

Und wer eine halbe Million Verbindlichkeiten auf dem Rücken trägt der sollte schon mal den oder anderen Tausender in der Rückhand haben und es sich abgewöhnen mit Hunderten zu rechnen.

12 Tage Ferienlager für unser Kind kosten auch mal eben knapp 1000 Euro. Eine Markise für die Terrasse sind auch mal 4000 Euro und die Frau kauft auch mal Rindersteaks für 100 Euro. Die Stunde Autowerkstatt liegt auch bei knapp 200 Euro.

Also auch wenn die Löhne etwas steigen, die Lebenshaltungskosten steigen aber auch. Und mit 400 Euro Betriebskosten für ein Haus wird ja auch sehr, sehr optimistisch gerechnet. Ich rechne hier immer so 1000 Euro im Monat.

Bertram100 31.05.24 08:00
Buchsbaum066 schrieb:

Ich kann es nicht verstehen wie man sich finanziell so mit einem Haus ruinieren kann.
Meinst du Altai? Sie hat sich doch gar nicht ruiniert, was erzählst du denn da für einen Quatsch?

Ich leben ebenso wie Altai recht sparsam und verteile meinen Luxus auf gut durchdachte Dinge. und Aktivitäten die mir wichtig sind. Ehrlich gesagt, das ist auch recht gesund. Nach unten gibt es auf jeden Fall eine Grenze ab der es dann ein Stressor wird. Aber einfach nicht immer alles können, sich ohne Auto langsamer durch die eigene Stadt bewegen und die kleineren Dinge wertschätzen, das würde vielen gut tun. Ein begrenztes Budget sorgt dafür dass man eine andere Art Lebensqualität finden kann. Ist mir jedenfalls so ergangen.
In meinem Beruf könnte ich gar keine 6-stelligen Rücklagen bilden. Dass du das kannst, ist prima für dich. Vergiss nicht dass die Gesellschaft dir das ermöglicht hat. Unter anderem indem sie entscheidet dass andere Berufe geringer bezahlt werden.

Ich hoffe dass es sich für Altai und Kind gut ausgeht.

Wenn du mit dem Zitat den TE meinst, dann stimme ich im Grunde zu. Ich würde auf keinen Fall auf dem Grundstück bauen, ob klein oder gross. Mir wäre das zu gross (und zu teuer) wenns so knapp gerechnet werden muss. Aber an dem knapp rechnen ist nichts verkehrt und es kostet auch nicht unbedingt Lebensqualität.

Prager91 31.05.24 08:57
YellowTeam schrieb:

Da würde dann noch die Unterstützung von meinen Eltern on top kommen, also es wäre mehr als nur die 1750,00 €. Die hab ich nur mal für uns dann gerechnet. Haben angedacht, dass wir vielleicht dann grob 1.850,00 € für das Bauvorhaben haben. Genau, die Kosten haben wir gut im Blick also was alles am Rande dazu kommt.

So sieht deine Planung deutlich besser aus.

Für mich hört sich das auch alles solide an - also eure Grundgedanken sind mal nicht verkehrt.

Die wenigsten bauen ein Haus und sind damit 30 Jahre im Reinen und haben keine "Angst" vor irgendwelchen Rückschlägen.

Wenn man sich ein Kredit 30 Jahre ans Bein bindet bekommt man immer mal ein paar schlaflose Nächte...

Ist aber einfach besser, wenn die monatliche Rate stemmbar ist und nicht alles auf Kante genäht ist.

nordanney 31.05.24 09:07
Buchsbaum066 schrieb:

Und mit 400 Euro Betriebskosten für ein Haus wird ja auch sehr, sehr optimistisch gerechnet. Ich rechne hier immer so 1000 Euro im Monat.
Betriebskosten von 1.000€ im Monat? Wieso "rechnest" Du so hoch - wenn 1.000€ doch praktisch im Einfamilienhaus im monatlichen Betrieb nie erreicht werden können. OK, 250qm Altbauten mit EEK H und Ölheizung schon.
Die 400€ im Monat schaffen wir mit 200qm neubauähnlich noch nicht einmal.

Prager91 31.05.24 09:12
nordanney schrieb:

Betriebskosten von 1.000€ im Monat? Wieso "rechnest" Du so hoch - wenn 1.000€ doch praktisch im Einfamilienhaus im monatlichen Betrieb nie erreicht werden können. OK, 250qm Altbauten mit EEK H und Ölheizung schon.
Die 400€ im Monat schaffen wir mit 200qm neubauähnlich noch nicht einmal.

Neubau 220qm haben wir:

150€ Strom (Heizung inkl.)
50€ Wasser
50€ Müll
30€ Grundsteuer
60€ Versicherung
40€ Internet+TV
15€ GEZ


Wie du sagst... 400€ ist gut gerechnet (dann sind aber auch Dinge wie GEZ dabei, die nicht wirklich zu den Betriebskosten zählen)...

Das ist bei einem Neubau schon alles extrem günstig.

chand1986 31.05.24 09:32
Bertram100 schrieb:

kleineren Dinge wertschätzen, das würde vielen gut tun. Ein begrenztes Budget sorgt dafür dass man eine andere Art Lebensqualität finden kann.
Einfach so zitiert, um es nicht im Text untergehen zu lassen. So wichtig. So wahr.

Freilich reden wir über Leute, deren Budgetgrenzen evtl. einen Hauskauf zulassen.
betriebskostenrateneubaugez