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ᐅ Einfamilienhaus Energieeinsparverordnung 2016 Bauträger empfiehlt Mehrdämmung - sinnvoll?


Erstellt am: 17.12.15 22:22

ölschlamm17.12.15 22:22
N´ Abend, liebe Gemeinde,

Unser Projekt:
Einfamilienhaus nach neuer Energieeinsparverordnung 2016
Wohnfläche 150m² DIN
Dach bisher 24cm Mineral U-Wert 0,19
Außenwand 17,5 Poroton + 16cm eps U-Wert 0,19

Vorschlag des Bauträgers:

Erhöhung Dachdämmung auf 30cm U-Wert dann 0,16 Mehrkosten 2.800,-
Erhöhung Außenwanddämmung auf 20cm eps U-Wert dann 0,16 Mehrkosten 1.400,-

XPS unter Bodenplatte kommt nicht in Frage.

Auf die zusätzliche Außenwanddämmung würde ich gerne verzichten - habe sowieso nach Süden fast nur noch Fenster (U-Wert 0,6) - da ist nicht mehr viel Wand (Max 50%)
Ob sich die Dachdämmung rechnet?

Machen oder nicht? Was meint Ihr.

Danke für ein paar Eindrücke

michael
Manu197618.12.15 08:59
ich würde nen dickeren Stein nehmen und auf die Dämmung ganz verzichten.

Haben monolithisch mit Poroton gebaut. Wir haben eine 36,5er Wand, Architekt hat aber damals schon gesagt, nach der neuen Energieeinsparverordnung würde er zu einem 42,5 Stein tendieren.
lastdrop18.12.15 09:54
ölschlamm schrieb:

Vorschlag des Bauträgers:

Warum schlägt er das vor?
Legurit18.12.15 10:32
Wieso hast du mit 24 cm Mineralwolle im Dach einen U-Wert von 0.19 W/m²K ? Selbst mit einem lambda von 0,04 W/mK komme ich da schon auf 0,16 W/m²K. Was ist denn das für eine Dachkonstruktion? Zumindest bei einem Pfettendach wird die Dämmdicke irgendwann von der Sparrendicke begrenzt.
Ob ich mir vor Poroton noch EPS kleben würde... würde da glaub ich auch Manu beipflichten.
andimann18.12.15 13:11
Hi Ölschlamm,

die Frage von lastdrop ist nicht ganz unberechtigt: Warum schlägt dir dein Bauträger das vor? Hat der sich verrechnet und hat nun Angst, dass er mit dem angebotenen Wandaufbau die Energieeinsparverordnung 2016 nicht mehr erfüllen kann? Und sucht nun einen eleganten Ausweg?

Rechnen wird sich das vermutlich nie. So eine Hausgröße wie deine wird irgendwo bei 500-600 € Heizkosten rauskommen im Jahr. Und selbst wenn die die Zusatzdämmung davon 25% einsparen würde (wird sich mit ziemlicher Sicherheit nicht, sondern viel weniger!!) redest du über 150 Euro Einsparung im Jahr. Und dafür musst du 4200 € investieren. Klingt eher nicht nach einer guten Idee!


klar monolithisch bauen ist erst mal schick, kostet aber auch meist deutlich Aufpreis und du erreichst nicht die Dämmwerte eines WDVS. Und so ein T8 Porotonstein (ungefüllt) ist auch im Schallschutz schlechter.

Wir haben uns daher nach einigem Hin und Her letztendlich für 24 Poroton T18 plus 16 cm WDVS entschieden. Gibt dann einen U Wert von 0,16, sollte reichen.

Viele Grüße,

Andreas
ölschlamm18.12.15 19:31
Oh, Dank für die Antworten

: dickeren Stein monolithisch hatten wir auch am Anfang in der Beratung. Energieeinsparverordnung würde noch gehen mit 36,5 Porenbeton. Bei Poroton nicht mehr, also klar noch dicker nehmen. Schmale Wand mit WDVS hat halt den Vorteil, dass du wenig Innenraum verschenkst, da die Außendämmung ja außen darauf kommt. (10x10m Bodenplatte gibt bei 42,5cm Stein 91,7m² Wohnfläche, bei 17,5cm Stein 96,5 m² - also fast 10m² bei zwei Stockwerken).

: Er schlägt das vor, um mit einer Gas-BWT + 10m² ST noch die Energieeinsparverordnung 2016 zu schaffen. Alternativ 6cm XPS unter die Bodenplatte. Gastherme ink.Solar wäre preisgleich zur Rotex HpSu Luft-Wasser-Wärmepumpe. Aber der Mehrpreis der Dämmung ist schon heftig unter dem Aspekt der Amortisierung der Mehrkosten bei Gas, weil der käme ja zur Gasheizung dazu. XPS würde "nur" 1800 kosten, aber ich weiß nicht, ob ich das Risiko eingehen soll.

: Keine Ahnung Kehlbalkendach, 24cm Mineral warum sollte er einen schlechteren Wert angeben als tatsächlich da ist?

: Dein Hinweis führt letztlich weiter (falls die Zahlen so ungefähr hinhauen). Mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe würde ich nach meinen überschlägigen Berechnungen auf ungefähr 3000kw p/a kommen (Jahresarbeitszahl 2,1 ist realistisch bei Plattenheizkörper Vorlauf 45° - bitte keine Diskussion, ich will das so! und extrem zugige Höhenlage auf der Schwäbischen Alb ca. 600müNN - mehr wird da nicht drin sein) also Strom für ca 750 Euro. Mit der Gasanlage käme ich wohl auf 6000kWh minus Solarthermie 1500KWh = 4500KWh also etwa 260 Euro.
Ersparnis also ganz grob 500 p/a bei Mehrkosten von 9000,- (Gastank, Anschluss, Schorni usw.).
Geb noch mal 100 Ersparnis durch die Dämmung darauf, also 600,- p/a. Wohl immer noch keine Gute Idee.

Freue mich auf Meinungen dazu

michael
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