ᐅ Einfamilienhaus Bewertung - Preis überzogen oder doch real?
Erstellt am: 13.02.20 10:24
N
nordbayer13.02.20 12:22Man kann schon die Neuerrichtungskosten rechnen. Also Preis für das Grundstück (gibt es überhaupt Angebote? Boden Richtwert sagt nichts wenn du gar keines kriegst), Nebenkosten Grundstückskauf, ca 2200 - 2500 Euro pro qm Hausbau, Garage/Carport/Stellplätze/Pflaster/Garten plus evtl Küche. Plus Risiken bei der Baudurchführung.
Dagegen Kaufpreis Bestandshaus inkl deutlich höherer Erwerbsnebenkosten, und Annahme, dass null renoviert werden muss. Plus Risiken versteckter Mängel.
Was ist billiger?
Lief am örtlichen Markt darauf hinaus, dass Neuerrichtungskosten dank niedrigerer Erwerbsnebenkosten etc einen Tick günstiger waren. Aber man hat mit dem Bau eben auch eine Menge Arbeit, die man nicht hat, wenn man sich ins gemachte Nest hockt.
Dagegen Kaufpreis Bestandshaus inkl deutlich höherer Erwerbsnebenkosten, und Annahme, dass null renoviert werden muss. Plus Risiken versteckter Mängel.
Was ist billiger?
Lief am örtlichen Markt darauf hinaus, dass Neuerrichtungskosten dank niedrigerer Erwerbsnebenkosten etc einen Tick günstiger waren. Aber man hat mit dem Bau eben auch eine Menge Arbeit, die man nicht hat, wenn man sich ins gemachte Nest hockt.
Ich halte den Preis auch nicht für unrealistisch. Klar, beim Boden gibt's nen happigen Aufschlag, aber wenn wir dann mal von gut 470 TEUR ausgehen, dürfte das für ein Haus in der Größe und einem gehobenen Standard inkl. allem (Baunebenkosten, Außenanlagen, ...) nicht übertrieben sein. Klingt komisch, ist aber so.
...und nicht vergessen, dass die 2000/qm je nach Region langsam schon überschritten sind und noch viel wichtiger, es um den reinen Baupreis pro qm geht. Ohne Baunebenkosten/Außenanlagen/Garage/Gartenhütte usw.
Soll keine Bewertung des Angebots sein, jedoch nur der Hinweis dann man nicht vom Angebotspreis den Grundstückspreis abziehen kann und das durch die QM teilen.
Soll keine Bewertung des Angebots sein, jedoch nur der Hinweis dann man nicht vom Angebotspreis den Grundstückspreis abziehen kann und das durch die QM teilen.
Moin,
Jupp, der Posten darf auch nicht vergessen werden. Garten, Wege und Carport waren bei uns mal eben locker 50k€ und wir haben da keinen Luxus, sondern eher zweckmäßig.
Rechne mal anders:
Grundstück würde heute kosten Bodenrichtwert plus 50 % = 250 k
Haus ohne Keller 170 qm *2400 €/qm = 410k
Gartenanlage 50 k€
Baunebenkosten 10-20 k€
Und boing, bist du bei 720-730k€.
Sprich, billiger wird Neubauen auch nicht. Vor allem musst du dafür erst mal ein Grundstück haben...
Gruß,
Andreas
Valerian schrieb:
was ist mit Stellplätzen, Garage, Gartenanlage? Das verschlingt einiges an Geld und Zeit, je nach Ausführung.
Jupp, der Posten darf auch nicht vergessen werden. Garten, Wege und Carport waren bei uns mal eben locker 50k€ und wir haben da keinen Luxus, sondern eher zweckmäßig.
Rechne mal anders:
Grundstück würde heute kosten Bodenrichtwert plus 50 % = 250 k
Haus ohne Keller 170 qm *2400 €/qm = 410k
Gartenanlage 50 k€
Baunebenkosten 10-20 k€
Und boing, bist du bei 720-730k€.
Sprich, billiger wird Neubauen auch nicht. Vor allem musst du dafür erst mal ein Grundstück haben...
Gruß,
Andreas
H
hampshire13.02.20 23:46Wenn Du den Bodenrichtwert nimmst um den Grundstückspreis zu errechnen, dann ist das Haus teuer. Wenn Du den Marktpreis nimmst, kann das Haus günstig sein. Ist reines Glaskugel-schauen. „Real“ ist der Preis allein schon deswegen weil er verlangt wird.
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