ᐅ Einfamilienhaus 200m² in Winkelbauweise 45°
Erstellt am: 25.02.20 07:00
Kerstili26.02.20 11:05
haydee schrieb:
Keine Ahnung. Aber es stimmt schon, die Optik hat was von einem mehrfach umgebauten Gebäude. Vielleicht statt Vollgeschoss einen höheren Kniestock oder das UG ganz in die Erde graben, dass das EG bodengleich ist. Flacher würde dem Bau gut stehen.
Es ist ein riesiges Haus aber wie ein Mehrfamilienhaus muss es deswegen nicht aussehen.
Versuche mal die Vorschläge von Climbee umzusetzen.Das UG ist ganz in der Erde. Wir wollen Ebenerdig zur Terrasse raus, durch die leichte Hanglage ergibt sich ein Höhenunterschied von rund 50cm zur Haustüre, deshalb auch die Stufenhaydee26.02.20 11:13
Dann füllt doch dort auch noch auf. Würde der Ansicht gut tun
Kerstili26.02.20 11:27
haydee schrieb:
Dann füllt doch dort auch noch auf. Würde der Ansicht gut tunDas hatten wir auch schon überlegt, allerdings ist in diese Richtung der Zufahrtswege und der liegt tiefer als das Haus, irgendwie muss man ja dann trotzdem rauf. Die Garage steht am tiefsten Punkt.
Ein Verschieben von Eingang wird da vermutlich auch nicht helfen.
Die Eingangsstufen sind nicht gewünscht und wenn es sich vermeiden lässt kommen die weg.
Kerstili26.02.20 11:32
Es wurde erwähnt die Tragenden wände stehen in die Falsche Richtung.
Kennt sich da jemand aus? Die Statik wurde noch nicht geprüft.
Kennt sich da jemand aus? Die Statik wurde noch nicht geprüft.
11ant26.02.20 14:15
Climbee schrieb:
Oh Mann, könnt ihr euer Angezicke hier sein lassen? Macht das doch per PN.Angezicke unter Beteiligung von Zicken mit unter 100 Beiträgen ist hier leider nur noch als Broadcast möglich Climbee schrieb:
Offensichtlich will man aber unbedingt diesen ungewöhnlichen (und kostentreibenden) Baukörper.Das Baukörperensemble selbst ist nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich sind lediglich zwei Dinge: erstens, einen authentischen Fake eines Umbaues auf kompromißträchtiger Basis neu zu bauen - das gibt Retro und Vintage einen völlig neuen Spin. Und es ist auch nicht kostentreibend im Sinne der Baukosten, sondern eher im Sinne der Vernichtung des Beleihungs- und Wiederverkaufswertes, da der Markt einen solchen strange & crazy Umbau-Fake nicht nachfragt - und zwar weder der klassische Immobilienmarkt noch derjenige für Filmsets. Zweitens ungewöhnlich ist die - ich sachsma nett - perfekte Emanzipation der Grundrissform von derjenigen des Grundstückes Climbee schrieb:
Wenn ich schon so eine ungewöhnliche Form wähle, mache ich sie zum Zentrum meines Hauses. Zum "Boah"-Effekt.Auch da kann ich Dir und nur zustimmen.Kerstili schrieb:
Es wurde erwähnt die Tragenden wände stehen in die Falsche Richtung. [...] Die Statik wurde noch nicht geprüft.Climbee schrieb:
Wenn du es noch immer nicht glaubst, geh zu einem ortsansässigen Zimmerer und laß dir einfach mal den Preis für den Dachstuhl schätzen.Dem Statiker ist das egal, der schreibt einfach mehr Stahl und mehr Unter- und Überzüge auf den Einkaufszettel, dann paßt das, und kommt im Zusammenspiel mit dem Dachstuhl damit hin, das Budget selbst bei baukörperschönheitsadäquater Ausstattung voll auszureizen. Wobei nicht der Grundriss den Dachstuhl teuer macht, sondern die Anordnung der tragenden Wände. Sie klassisch auch kreuzend zu den Sparren zu stellen, dürfte sowohl die Decken als auch den Dachstuhl günstiger gestalten - selbst wenn der Anregung gefolgt wird, den Knick in das Raumerleben einzubeziehen.Ich fasse zusammen:
1. trenne die Interessen Hausform und Gartenschallschutz, damit die Hauptsache die Hauptsache bleibt
2. verbrenne kein Geld mit dem Nachbau einer umgenutzten Betriebs-, Büro- und Inhaberwohnungs-Mischimmobilie aus 1960, sondern baue ein Wohnhaus der Jetztzeit
3. modelliere das Gelände ohne Treppen zu einem altmodischen Hochparterre-Eingang
4. nutze den geliebten Knick erstens als Wohnfühl-Chakra und zweitens zur Bildung einer Hofzone auf dem Grundstück
5. Überlasse die Statikplanung Leuten, die in Deckenfeldern und Dachstühlen denken können.
kaho67429.02.20 08:39
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