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ᐅ Effizientes und wirtschaftliches Heizsystem für Neubau


Erstellt am: 19.12.23 16:39

Wanted2b19.12.23 16:39
Hallo liebe Gemeinde,

mein Name ist Tobias und meine Frau und ich wollen mit unseren beiden Kindern ein Haus bauen.
Ich brauche eure Unterstützung bei der Planung für die Heiz/Energietechnik im Haus und würde mich über einen Austausch freuen. Das Haus befindet sich derzeit noch in der Planung, d.h. der Grundriss wird gerade erstellt. Ich möchte aber frühzeitig mit darauf achten, dass es energetisch möglichst effizient gebaut wird. Ich denke da an die Dachform und Ausrichtung auf dem Grundstück. Mir fehlt die Erfahrung bzw. Ahnung, was Sinn macht und Fördermöglichkeiten es gibt.

Hier zu den Eckdaten:
Grundstück liegt in NRW in Nümbrecht. Bild anbei für die Ausrichtung.
Wir bauen 2 geschossig, Dachneigung darf 0-20° sein.
KF40 Haus, Holzständerbauweise. Anbieter noch unklar.
Wir wollen eine Fußbodenheizung.
Haus wird ca. 150-160qm groß, ohne Keller.
Es besteht die Möglichkeit, Nahwärme über die Gemeinde zu beziehen.
Es soll möglichst wirtschaftlich sein aber auch effizient. Auch im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen etwas Autarkie gewährleisten.
Derzeit kein E-Auto, könnte aber kommen (wenn man es über eigene Photovoltaik versorgen kann).

Was würdet ihr uns empfehlen?
  • Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe? Eine Sole-Wärmepumpe?
  • Mit oder ohne Pufferspeicher/Schichtenspeicher?
  • Mit oder ohne Photovoltaik? Wenn ja, wieviel macht Sinn?
  • Mit oder ohne Batteriespeicher? Wenn ja, wieviel macht Sinn?
  • Mit oder ohne Solarthermie auf dem Dach? Wenn ja, wieviel macht Sinn?
  • Welche Art von Dach macht am meisten Sinn?
  • Falls Photovoltaik oder ST - welche Dachform macht dann Sinn für möglichst hohe Ausschöpfung der Sonnenenergie?
  • Wieviel machen diese Kombinationen aus im Sinne des Preis/Leistungsverhältnisses - Kitzelt man mit den "Addons" da nur einige wenige %-Effizienz raus im Vergleich zur reinen Luft-Wasser-Wärmepumpe-Fußbodenheizung oder gibt es da sinnvolle und wirtschaftliche Addons?

Bin für jede Hilfe dankbar.
Lageplan mit Parzellen, Gebäuden und Straße; markierte Baufläche WA3/2.
WilderSueden19.12.23 17:28
- Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Mehrkosten für Sole-Wasser-Wärmepumpe holst du zu Lebzeiten vermutlich nicht raus
- ohne Puffer,
- mit Photovoltaik, tendenziell ohne Batteriespeicher (außer es taucht noch eine gute Förderung dafür auf)
- keine Solarthermie, mit Photovoltaik und Wärmepumpe bist du schon versorgt
- Satteldach oder eventuell Pultdach
- was meinst du mit Addons? Photovoltaik ist im Winter ein nettes Zubrot.
RotorMotor19.12.23 18:34
Zu welchen Konditionen bekommt ihr die Nahwärme?
Buchsbaum19.12.23 20:04
Bei Nahwärme braucht ihr doch gar keine Wärmepumpe mehr. Wenn es nahwärme gibt braucht ihr auch keine großen Investitionen zu tätigen.

Eine Photovoltaikanlage mit Speicher in der Größenordnung 10 kW macht bei euch sind. Wobei man die Anlage auch größer planen kann wegen einem Elektroauto. Aber das hängt ja immer von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Die die Photovoltaikanlagen mit Speicher sind im Preis derart gesunken dass sich die Frage mit dem Speicher gar nicht mehr steht. Förderung für Photovoltaik-Anlagen gibt es mit der abgeschafften Mehrwertsteuer sowieso schon.

Von solarthermie würde ich die Finger lassen, dass macht einfach keinen Sinn.
HungrigerHugo19.12.23 20:49
Für den Nahwärmeanschluss werden auch gerne 10-15k kassiert. Da kann man auch eine Wärmepumpe installieren.
WilderSueden19.12.23 21:13
Und ist dann nicht an einen Monopolisten gebunden. Das ist für mich das Hauptproblem am Wärmenetz.
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