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ᐅ Doppelhaushälfte 1959 Kaufen und Sanieren? Vorschläge/Tipps erwünscht


Erstellt am: 11.11.18 01:28

apokolok12.11.18 12:46
Ihr müsstet euch auf jeden Fall irgendwas schriftliches vom Erbbaugeber über die geplante Erhöhung des Zinses geben lassen.
Ein aktuell marktüblicher Zins läge bei Bodenwert * 4% / anno, also bei schlanken 19k.

Davon abgesehen, wird es schwer, eine Bank zu finden, die eine Immobilie mit Erbbauvertrag mit so kurzer Laufzeit finanziert. Möglicherweise wird das sogar zu einem Auschschlusskriterium.

Einziger sicherer, gangbarer Weg:
Das Waisenhaus schließt mit euch jetzt einen neuen Erbbauvertrag auf 99 Jahre ab.
So habt ihr Planungssicherheit (der Zins sollte danach nur noch im Rahmen der allgemeinen Inflation / Teuerungsrate angepasst werden) und ihr findet auch einen Finanzierungspartner.

Das Haus an sich ist keine schlechte Basis, der Grundriss ist halt baujahrtypisch nicht sehr passend für ne Familie.
Wenn es die Statik hergibt kommen eure Umbaupläne finanziell halbwegs hin würde ich sagen, auch die Reihenfolge der Änderungen wie angedacht erscheint erst mal sinnvoll.

: der Zustand des Hauses spielt doch in der Lage kaum eine Rolle. Bruchbude ist außerdem Quatsch, das Haus ist ne solide Basis für ne Kernsanierung, einiges kann auch nach und nach gemacht werden.
caddar13.11.18 14:38
... wahrscheinlich vernachlässigbar gegenüber der Erbpacht-Problematik, aber zumindest im Kopf behalten:

Diese grauen PVC-Fliesen mit den roten Fliesen dazwischen (in der Küche) sehen sehr nach Floor-Flex-Platten aus (genau dieses Muster hatten wir auch im Haus), d.h. Asbest-haltig. Zumindest einmal mit einem (Schadstoff)Gutachter durch so ein Haus gehen könnte vielleicht sinnvoll sein.
Buchweizen13.11.18 16:46
apokolok schrieb:

: der Zustand des Hauses spielt doch in der Lage kaum eine Rolle. Bruchbude ist außerdem Quatsch, das Haus ist ne solide Basis für ne Kernsanierung, einiges kann auch nach und nach gemacht werden.

Naja. Doch. Für mich schon. Irgendwo muss man auch mal einen Punkt machen. Und nicht bei jedem Preis mitgehen. 610.000 € für Grundmauern auf einem gemieteten Stück Land. Plus das, was obendrauf kommt für die Sanierung. Bei diesem Irrsinn würde ich niemals mitmachen. Ok, könnte ich auch gar nicht
Jean-Marc13.11.18 18:53
Schwierige Sache. Das Haus selber macht auf den Bildern einen relativ guten Eindruck und die Lage sieht für Frankfurter Verhältnisse ziemlich idyllisch aus (ist ja wohl in FFM-Eckenheim). Die Erbbaugeschichte würde ich mir dann aber doch gut überlegen und vor allem durchrechnen. Der Zins steigt in regelmäßigen Abständen und wird das in Frankfurt sicher auch weiterhin tun. Fazit: Wenn ich unbedingt in diese Lage will und die Zeit drängt, dann würde ich es wohl machen, anstatt noch 5 Jahre Mietzahlung und weitere Preissteigerungen am Markt ins Land gehen zu lassen. Wenn ich hinsichtlich der Lage flexibel bin, dann würde ich lieber weitersuchen. Mit eurem Budget ist im Raum Frankfurt zwar nicht alles, aber doch vieles möglich.
11ant13.11.18 20:32
Ich empfehle, sich zum Zwecke der Entscheidungsfindung mal für einen Moment geistig vom Stuhl des Eigenheimromantikers zu erheben und auf den Stuhl des Investors zu setzen.

Den Preis fände ich in der Lage bei diesem Baujahr mit einem Kaufgrundstück angemessen, aber mit einem Pachtgrundstück nicht. Und am Architekturgeschmack von heute gemessen sehe ich da ehrlich gesagt - zugegeben sehr gepflegten - Sperrmüll.
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LenaR13.11.18 21:31
Ich möchte mich erst mal bei allen bedanken für die Hilfe und eure Meinung. Mein Mann und ich haben jetzt alle Kommentare mehrmals gelesen und darüber diskutiert.

Wir mögen unsere jetzige Wohnung sehr gerne, auch wenn wir nur zur Miete leben und monatlich 2000€ überweisen. Somit ist der Druck ins Eigenheim nicht so riesig. Wir haben genug Platz auch wenn sofort 2 Kinder kommen würden. Wir wollen auf jeden fall ins Eigenheim, aber haben jetzt keinen Zeitdruck. Natürlich wissen wir, dass die Preise weiter steigen können.

Wir haben uns entschieden, dass Haus nicht zu kaufen. Der Verkäufer wollte schon diesen Freitag zum Notar, obwohl unsere Bank noch nicht mal die Finanzierung 100% bestätigt hat. Dieses fanden wir auch komisch. Die ganzen Formulierung bezüglich des Erbbaurechts, was ihr alle gesagt habt, macht uns ungemeine Sorgen. Wir beide hatten auch ein komisches Baugefühl. Somit habe wir die Entscheidung gefällt, das Haus nicht zu kaufen. Lieber vielleicht ein kleineres Grundstück, aber dafür ganz und gar unseres und keine Sorge was mit dem Erbzins passiert.
Am Wochenende gibt es eine Bietversteigerung eines kleines Reiheneckhaus, genau 3 min entfernt von diesem Haus. Es ist keine Erbpacht und gleiche Größe, natürlich ist das Grundstück viel kleiner. Vielleicht müssen wir uns anfreunden, dass wir in unserem Budget keine 600qm kaufen können. Vor allem nicht in der Lage oder doch überlegen weiter raus.

Ich danke euch vielmals für eure Hilfe und die ganzen Hinweise mit Erbpacht, Asbest, und Schornstein. Dieses ist super hilfreich gewesen und wir haben viel kritischer aufs Haus geschaut. Vielen Dank nochmals. Gerne schreibe ich sobald wir am Wochenende das Haus besichtigt haben. Diese Haussuche ist wirkliche eine nervenaufreibende Sache.
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