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ᐅ Dachaufstockung, was kostet der Spaß?


Erstellt am: 24.11.2010 22:02

MiaWallace 24.11.2010 22:02
Hallo, ich beabsichtige, eventuell einen Bungalow mit Flachdach, Grundfläche 80 qm, mit einer Etage (Holzrahmenbauweise wg. der Statik, die keine Massivbauweise zulässt) und einem klassischen Satteldach aufzustocken.

Was kostet der Spaß wohl???

Ist es so, dass HRBauweise günstiger ist, als massiv nen Kniestock zu mauern??? Denke an eine abgeschlossene Wohnung mit 3,5 Zimmern und Balkon.
Hat jemand eine Ahnung???

Kommt man da bei mittelklassiger Ausstattung mit 100.000 aus??? Inkl.baulicher Veränderung wie Treppenhauserweiterung, Anschlüsse,usw.???

Liebe Grüße
Mia,
vielleicht bald Bauherrin...

Bauexperte 25.11.2010 10:06
Hallo Mia,

Grundsätzlich ist diese Frage nicht mal eben zu beantworten.

Ich hatte einen ähnlichen Fall vor einiger Zeit, im konkreten Fall sollte ebenfalls ein Bungalow, L-Form – ehedem erstellt in Holzständerkonstruktion (HSK) – um ein Stockwerk erweitert werden. Es kommt auf viele Faktoren an: wann wurde das Haus wie erstellt, liegt eine belastbare Statik vor, kann das FD ohne großen Aufwand abgenommen werden und vor allem ohne Schäden für das Erdgeschoss usw. … und Du mußt Jemanden finden, der die Verantwortung für die Aufstockung übernimmt; vorausgesetzt vom zuständigen Bauamt ist überhaupt eine Genehmigung zu erlangen. Im Regelfall ist das der berechnende Statiker und nach aller Erfahrung wird er sich nicht auf die ehemaligen Berechnungen des „Kollegen“ verlassen wollen. Der von Dir favorisierte Bauunternehmer wird sein eigenes Wörtchen mitreden, sich absichern wollen.

Die Abrisskosten – da sehr aufwendig – belaufen sich, je nach Größe des Objektes, schon deutlich im 5-stelligen Bereich, dann wird die neue Etage aufgebaut (es empfiehlt sich vmtl. erneut HSK) – auch nicht eben für ein Schnäppchen zu haben. Die Anschlüsse sollten nicht das Problem sein, da ja vorhanden; vmtl. wird die vorhandene Heizungsanlage erweitert/erneuert werden müssen. Strippen weiterzuziehen ist nicht das Problem, wohl aber die Erweiterung des Zählerkastens, will heißen, die Bestandswohnung ist anschließend sanierungsbedürftig.

Insgesamt rechnet sich eine solche Aufstockung nicht wirklich – aus Erfahrung weiß ich, dass es sich für die erwarteten Kosten gut und gerne komplett neu bauen läßt

Freundliche Grüße

MiaWallace 25.11.2010 19:30
Bauexperte, herzlichen Dank für Deine Antwort.
Ich wollte eigentlich nur wissen, wie hoch die Baukosten in etwa sind. Nicht, welche Schwierigkeiten in punkto Bauantrag oder Statik auftauchen könnten.

Mein Architekt, der sämtliche beim Bauamt hinterlegten Unterlagen und Pläne vorliegen und geprüft hat, hat mit bestätigt, dass eine Aufstockung in Holzrahmenbauweise möglich ist (massiv geht nicht, da die Tragfähigkeit bei 500kg liegt, 750 kg sind wohl für einen massiven Aufbau notwendig, wenn ich den Architekten richtig verstanden hab).

Da die Immobilie aber aktuell (noch) nicht in meinem Besitz ist, hat der Architekt natürlich keine konkreten Pläne für den Aufbau erstellt und kann somit verständlicherweise keine Angaben zu den Kosten machen. Da ich aber gerne wüsste, ob ich mich gerade in einem utopischen Traum verfranse oder ob ich das Ganze tatsächlich stemmen könnte, habe ich mich hier angemeldet. Nur deshalb. Um andere zu finden, die schon einmal ain Dach aufgestockt haben und pi-mal-Daumen was zu den Baukosten sagen können.
Darum ging es mir hier.
Letztendlich sagt man ja, ein Quadratmeter Rohbau kostet ungefähr 600-700 Euro, ein Quadratmeter fertiger Wohnraum so ca. 1000-1200€ je nach Ausstattung.
Ich würde gerne wissen, ob das auch für Dachaufstockungen gilt und ob ich somit bei 80qm Grundfläche mit 100.000 auskomme oder nicht.

Mia

6Richtige 25.11.2010 20:40
Hallo Mia,

mit dem Fuß aufstampfen hilft hier nicht, Du mußt schon genau lesen, was Bauexperte geschrieben hat. Aber wenn es Dir weiterhilft schmeisse ich mal meine Glaskugel an: Rechnen mußt Du mit 80-240.000 €, je nach Umfang der Arbeiten. Oder anders, ich will für mein Auto einen Anhänger kaufen, die Ausstattung des Autos kenne ich noch nicht genau. der Anhänger sollte 2 Reifen und eine Ladefläche haben. Jetzt habe ich irgendwo gelesen, daß man mit 3.000 € für so einen Anhänger hinkommt, stimmt das?

Entweder investierst Du vorab in einen Architekt oder Bauing. ein paar 100 oder 1000 € oder lass die Finger davon. Denn was nutzt es Dir, wenn jemand anders für 3.000 € einen Anhänger bekommen hat, Deiner aber 8.500 € kosten wird?

MiaWallace 25.11.2010 20:59
okay, dann bin ich hier wohl unter den falschen Voraussetzungen reinschlawenzelt.
Mir ging es, wie gesagt, darum, dass ich hier irgendwie nen Richtwert finde, damit ich weiß, ob ich mich von meinem Traum verabschieden kann oder nicht. Wie gesagt, aktuell gehört mir diese Immobilie nicht und es kann durchaus noch dauern, bis sich entscheidet, ob ich sie bekomme oder nicht. Daher wollte ich, nachdem mein Architekt sich immerhin schon mit Plänen, Auflast und Statik beschäftigt hat, einfach mal hier reinhorchen, was der eine oder andere zu dem Thema beisteuern kann.
Ich möchte nämlich keinen Architekten bemühen, über ungelegte Eier zu spekulieren... ich dachte einfach, ich schau deshalb mal hier rein.
Aber augenscheinlich hab ich da falsch gedacht. kann passieren, so what?

Schönen Abend noch!
Mia

BauLine 26.11.2010 01:58
Hallo Mia

Eine korrekte Antwort, auch nur eine annähernd richtige.. wirst Du so nicht erhalten können. Egal wen Du fragst..oder wo Du dies schreibst.

Gerade bei Umbauten oder Aufstockungen (Du hast hier mit beiden zu tun) ist eine Schätzung noch schwieriger.
Keiner weiß welche Kosten aus ggf. unpassender Statik entstünden... Du willst oben noch einen Balkon.. woran hängt der...steht er auf eigenen Füssen... 3 oder 30 m² Dachterrasse... mit welchen Belägen..welchem Geländer..Edelstahl..Sicherheitsglas... das...oder solches..bedeuten letztlich Welten im Budget, da es sich durch alle Gewerke durchzieht!

Das alte Dach muss runter..entsorgt werden...die alte Decke besteht aus was? Sie hat keine Schalldämmung oder gar statisch berechnete Lasten (Nutzlasten für Wohnflächen) für eine Wohnung...also muss ggf. hier schon statisch nachgebessert werden...kostet natürlich.. die Sanitärabwasserleitungen sind passend zu verziehen..wo immer Du oben die Naßzellen gewünscht hättest... die Heizungsanlage (inkl. ggf. dem Warmwasserboiler) wird nicht für 2 Wohnungen reichen..also neue Heizungsanlage.. Ist ein abgeschlossenes Treppenhaus erforderlich..? Geht das dort..oder ist ein neues anzubauen..

Wie Du siehst, gibt es viele Fragen die nur Dein Architekt, den Du ja hast, wissen kann, da er und keiner der User hier, die Unterlagen darüber hat.

Grundsätzlich kann ich Dir aber schon sagen, dass letztlich die angedachte Summe bei weitem nicht ausreichen wird. Schon abgesehen von den Honoraren, die zum Baupreis ja noch hinzukommen... wenn es denn statisch überhaupt machbar ist..oder eben sinnvoll. Wenn man viel verstärken oder gar ersetzen muss.. dann landest Du schnell bei der doppelten Summe als von Dir angenommen.

Der richtige Weg wäre also... erst einmal prüfen ob dies statisch machbar wäre.. einfach so.. oder wenn, dann nur mit.... Maßnahmen.. Die kann man dann einzeln auch preislich abschätzen.. so kommst Du relativ sicher zu genaueren Baukosten zur persönlichen Entscheidung. Auch wenn Du diese natürlich vorab bezahlen müsstest.. aber zur sicheren Entscheidung über Kosten wird es ohne nicht gehen.
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