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ᐅ Brunnen zur Gartenbewässerung


Erstellt am: 25.02.2021 23:21

FF2677 25.02.2021 23:21
Hallo zusammen,
ich würde gerne eure Meinungen, Erfahrungen und Tipps zum Thema Brunnen für Gartenbewässerung einholen.

Wir werden im Frühjahr Rasen ansäen, ca. 450 m². Die Bewässerung würde ich gerne automatisch mit Hunter oder Rainbird ausführen.
Der vorhandene Wassergartenanschluss aus dem Haus ist zu schwach (18 l/min, 1100 l/h).

Zysterne ist keine vorhanden, da ein Brunnen schon immer gewünscht war.
In der Nachbarschaft (ca. 50 meter) gibt es bereits Brunnen, das Wasser ist bei ca. 7 Meter Tiefe.

Jetzt die Frage nach der Brunnenart: Brunnen schlagen oder bohren?
Brunnen schlagen:
- wie sind eure Erfahrungen: welche Menge/h kann man aus einem geschlagenen Brunnen rausholen, ohne diesen zu überlasten. Ist so ein Brunnen für automatische Bewässerung geeignet?
-welche Pumpen würdet ihr da empfehlen?
-was hat es bei euch gekostet? entweder Preis pro meter oder all in?

Brunnen bohren:
-Habe bis jetzt noch kein Angebot bekommen, aber laut Recherche deutlich teurer als Brunnen schlagen. Da wäre aber die Menge kein Problem, oder?
-habe von Rick vor kurzem im Brunnethema von Tipp Pumepen gelesen. Eignen sich diese für aut. Bewässerung?
-was hat es bei euch gekostet? entweder Preis pro meter oder all in?


Wie sind allgemein Erfahrungen mit dem Brunnen?
Ich dachte möglichst weit weg vom Haus, damit sich durch Wasser-, Sandentnahme mit den Jahren nix setzen kann.
Falls das kein Thema ist, könnte ich theoretisch den vorhandenen Sickerschacht (bereits 4 Meter tief und mit Betonringen ausgelegt) verwenden und dort Brunnen schlagen. Vorteil dort, ich würde 4 Meter Sicherheit in der Tiefe gewinnen, da Pumpe selber bei -4 Meter stehen würde. Nachteil, in der Nähe von Garage und direkt in gepflasterer Fläche -> Setzgefahr?

Ich hänge noch Skizze vom Grundstück an.
Vielen Dank schon mal!

motorradsilke 26.02.2021 07:30
Wir haben einen Brunnen, der sich vermutlich direkt unter dem Haus befindet (den gab es schon, als wir das Haus übernommen haben, wir haben vergessen, die Besitzer zu fragen und dann sind die bald gestorben, und unser Haus wurde mehrfach erweitert). Setzen tut sich da nichts.
Wir werden jetzt beim Neubau vermutlich neu bohren lassen, aber er wird wieder in die Nähe des Hauses kommen (2 m Abstand). Wegen Setzungen habe ich da keine Angst, das Wasser wird ja aus (bei uns) ca. 8 m Tiefe entnommen, und auch nicht in den Mengen, dass das darüber befindliche gewachsene Erdreich in Bewegung kommen sollte. Ich kann es nicht wissenschaftlich erklären, aber ich habe noch nie gehört, dass so etwas passiert. Bei meinem Sohn ist der Brunnen auch gleich am Haus, da passiert auch nichts.

Ich würde, wenn er groß genug ist, auf jeden Fall den Sickerschacht nutzen. Da kannst du gleich die Pumpe und den Speicherkessel einbauen und hast es frostfrei. D.h. du brauchst im Winter die Pumpe weder abzubauen noch leer laufen zu lassen.

Steven 26.02.2021 12:10
Hallo FF2677

wenn das Wasser tatsächlich bei 7 Meter ist, ist eine Bohrung in einem halben Nachmittag selbst erledigt.
Schlagen ist natürlich billiger, bringt aber wenig Wasser zu Tage.
Ich würde es selbst machen. Bohrgestänge und Plunscher für ein Wochenende mieten. Die blauen Brunnenrohre und 3 Meter Filterrohre. Wenn du das richtig machst, dürfte die Kaverne ziemlich klein bleiben und Setzungen wären nicht zu befürchten.
Wenn schon ein Schacht mit 4 Meter besteht, solltest du das annehmen. Der Rest ist mit einem Schäufelchen zu machen.
Falls du das machen lässt, pass auf, dass die die blauen Rohre nehmen. Die sparen gerne und nehmen KG-Rohre. Ist billig, aber natürlich Pfusch.

Steven

Myrna_Loy 26.02.2021 12:27
Liegt eine Genehmigung schon vor? Je nach Bundesland sind Brunnen genehmigungspflichtig.
Bei uns dürfen zB nur noch die Bestandbrunnen auf den alten Hofgrundstücken betrieben werden. Neue Brunnen werden nicht genehmigt, da wir uns zum Wassermangelgebiet entwickeln. Und die Gemeinde natürlich auch gerne am Wasser verdient.

FF2677 26.02.2021 12:28
Steven schrieb:

Hallo FF2677

wenn das Wasser tatsächlich bei 7 Meter ist, ist eine Bohrung in einem halben Nachmittag selbst erledigt.
Schlagen ist natürlich billiger, bringt aber wenig Wasser zu Tage.
Ich würde es selbst machen. Bohrgestänge und Plunscher für ein Wochenende mieten. Die blauen Brunnenrohre und 3 Meter Filterrohre. Wenn du das richtig machst, dürfte die Kaverne ziemlich klein bleiben und Setzungen wären nicht zu befürchten.
Wenn schon ein Schacht mit 4 Meter besteht, solltest du das annehmen. Der Rest ist mit einem Schäufelchen zu machen.
Falls du das machen lässt, pass auf, dass die die blauen Rohre nehmen. Die sparen gerne und nehmen KG-Rohre. Ist billig, aber natürlich Pfusch.

Steven
Sickerschacht steht aber auf Keisbett und ist wahrscheinlich auch 1 Meter innen mit Kies befüllt. Also selber dort buddeln geht nicht.
Bezüglich selber bohren:
-wir haben mit Keller gebaut und bis zu einer Tiefe von 3-3,5 Meter war alles nur Lehm => sprich da würde ich mit dem Handbohrer locker durch kommen.
-ich weiss aber nicht was dahinter kommt und wie gut mann dann mit dem Bohrer arbeiten kann.
-Planschen stelle ich mir schon wiederrum kompliziert vor
Aber so ein Brunnen mit Tiefbrunnenpumpe wäre natürlich ein Traum

Hast du selber gebohrt? Auf welche Mengen kommst du bei welchem Druck und welcher Bohrtiefe?

Steven 26.02.2021 12:39
Hallo

Kies ist kein Problem. Musst du halt "im Rohr" bohren.
D. h. du setzt ein KG-Rohr an, ca. 150er. Bohrst und drückst das KG-Rohr runter. So holst du die Steine hoch und dichtest seitlich ab. Lehm geht dann genau so. Lehm ist ziemlich easy.
Plunschen ist gar nicht schwer. Geht eigentlich am einfachsten.

Steven
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