ᐅ bisschen ratlos bei Heizungsfrage, die Qual der Wahl
Erstellt am: 22.07.2012 13:33
Holzwurm2002 22.07.2012 13:33
hallo Leute,
hab hier im Forum schon einiges gelesen, aber so richtig schlau werd ich erst nicht...
hab vor im nächsten jahr zu bauen und steh nun vor der wahl der heizung.
gasanschluss gibt es in dem ort in dem ich bauen will nicht.
also falls es eine gas Heizung in frage käme müsste ein gas tank vergraben werden..
was für ein heizungstyp ist am sparsamsten?
von der wwp hat uns der hausverkäufer abgeraten wegen steigender stomkosten.. 😕
ist das wirklich so?
haus soll ca 120 bis 130m² groß werden..
was könnt ihr mir für einen heizungstyp empfehlen, bin bisschen ratlos 🙁
danke 😉
hab hier im Forum schon einiges gelesen, aber so richtig schlau werd ich erst nicht...
hab vor im nächsten jahr zu bauen und steh nun vor der wahl der heizung.
gasanschluss gibt es in dem ort in dem ich bauen will nicht.
also falls es eine gas Heizung in frage käme müsste ein gas tank vergraben werden..
was für ein heizungstyp ist am sparsamsten?
von der wwp hat uns der hausverkäufer abgeraten wegen steigender stomkosten.. 😕
ist das wirklich so?
haus soll ca 120 bis 130m² groß werden..
was könnt ihr mir für einen heizungstyp empfehlen, bin bisschen ratlos 🙁
danke 😉
€uro 22.07.2012 14:45
Hallo,
Alles andere ist Rätselraten oder Kaffesatzleserei!
v.g.
Holzwurm2002 schrieb:Eigentlich unverständlich. 😕 Nahezu in jedem Beitrag z.B. von mir wird dargestellt, dass es hierauf nur eine belastbare Antwort geben kann, wenn der tatsächliche Bedarf (Leistung, Energie) zuvor ermittelt wurde.
...hab hier im Forum schon einiges gelesen, aber so richtig schlau werd ich erst nicht...
Alles andere ist Rätselraten oder Kaffesatzleserei!
Holzwurm2002 schrieb:Siehe oben!
...was für ein heizungstyp ist am sparsamsten?
Holzwurm2002 schrieb:Als Pauschalaussage, Unsinn!
...von der wwp hat uns der hausverkäufer abgeraten wegen steigender stomkosten.. 😕
v.g.
eugen 22.07.2012 17:29
Hallo Holzwurm,
der Verkäufer hat dir von der Wärmepumpe wohl eher deshalb abgeraten weil dann insgesamt das Haus evtl etwas billiger werden würde
und du eher ein Haus mit ihm bauen würdest :P
Gas und Öl hat doch keine Zukunft, mal ehrlich... eine Wärmepumpe wohl eher.
Lass dich von einem Energieberater beraten, gibt eigentlich in jedem Landkreis einen und er KOSTET auch NIX!
MFG Eugen
der Verkäufer hat dir von der Wärmepumpe wohl eher deshalb abgeraten weil dann insgesamt das Haus evtl etwas billiger werden würde
und du eher ein Haus mit ihm bauen würdest :P
Gas und Öl hat doch keine Zukunft, mal ehrlich... eine Wärmepumpe wohl eher.
Lass dich von einem Energieberater beraten, gibt eigentlich in jedem Landkreis einen und er KOSTET auch NIX!
MFG Eugen
Holzwurm2002 22.07.2012 17:45
€uro schrieb:
Hallo,
Eigentlich unverständlich. 😕 Nahezu in jedem Beitrag z.B. von mir wird dargestellt, dass es hierauf nur eine belastbare Antwort geben kann, wenn der tatsächliche Bedarf (Leistung, Energie) zuvor ermittelt wurde.
Alles andere ist Rätselraten oder Kaffesatzleserei!
v.g.so und wenn du mir nun noch erzählst wie ich den bedarf ermitteln soll bin ich auch dankbar 😉
mit was für einem Energieverbrauch ist denn zu rechnen bei so einem 125m² haus?
ich hatte eigentlich vor der aussage eigentlich schon gedacht das ich eine wwp einbauen will,
nur hat mich diese aussage ein bisschen verwirrt..
@ eugen
berät der energeiberater auch vor dem bauen, dachte immer nur die kommen dann und geben dir Tipps was man optimieren kann...
€uro 23.07.2012 07:55
Holzwurm2002 schrieb:
so und wenn du mir nun noch erzählst wie ich den bedarf ermitteln soll bin ich auch dankbar 😉 Damit dürfte ein Laie etwas überfordert sein.Daher gibt es hierfür TGA Planer.
Holzwurm2002 schrieb:
...mit was für einem Energieverbrauch ist denn zu rechnen bei so einem 125m² haus? Der Verbrauch ergibt sich aus dem tatsächlichen Energiebedarf in Zusammenhang mit der jeweiligen technischen Lösung. Bei konventionellen Wärmeerzeuger ist der Verbrauch höher als der Bedarf, der spezifische Preis/kWh allerdings geringer. Bei Wärmepumpe ist es umgekehrtHolzwurm2002 schrieb:
...ich hatte eigentlich vor der aussage eigentlich schon gedacht das ich eine wwp einbauen will, ..... Das bedeutet, dass ganz spezifische Randbedingungen einzuhalten sind und ein passendes Gerät verwendet wird. Andernfalls wird das ein teures Abenteuer.Ein Energieberater sollte schon bei der Planung involviert sein, um eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung zu finden. Die übliche Vorgehensweise, dass ein Statiker den Nachweis notgedrungen so nebenher miterledigt, ist selten erträglich.
v.g.
Erik_I 24.07.2012 10:31
Hallo,
Stichwort ganzheitliche und integrale Planung, heißt, es sollte nichts zwingend ausgeschlossen werden und in die Planung ist nicht nur der Architekt einzubinden!
Ins Planungsteam gehört heute neben dem Auftraggeber der einen großen Teil der Nutzeranforderungen vor gibt und dem Architekten, auch ein Energieberater. Aufgrund der zunehmenden Komplexität ist ggf. auch ein TGA-Planer mit einzubeziehen, hiervor scheuen aber noch viele Projektverantwortlichen (Architekten) wegen der vermeintlich „zusätzlichen“ Kosten die auf dem Bauherren zukommen, zurück.
Der Energieberater und/oder TGA-Planer unterstützen bei der Entwicklung eines langfristigen Konzepts, zu dessen Beginn alles offen sein sollte. So wäre z.B. Gas nicht auszuschließen, nur weil derzeit ein ERDGAS-Anschluss fehlt. Hier könnte sich bei einer Nachfrage beim örtlichen Energieversorger rausstellen, dass evtl. im Rahmen der Netzentwicklung in absehbarer Zeit die Versorgung hergestellt wird.
Ein qualifizierter Energieberater z.B. aus dem Handwerk, der das Projekt begleitet, ist jedoch nicht kostenlos, da es sich nicht um eine Einmalberatung die häufig durch die Kommunen gefördert werden, handelt!
Grüße
Stichwort ganzheitliche und integrale Planung, heißt, es sollte nichts zwingend ausgeschlossen werden und in die Planung ist nicht nur der Architekt einzubinden!
Ins Planungsteam gehört heute neben dem Auftraggeber der einen großen Teil der Nutzeranforderungen vor gibt und dem Architekten, auch ein Energieberater. Aufgrund der zunehmenden Komplexität ist ggf. auch ein TGA-Planer mit einzubeziehen, hiervor scheuen aber noch viele Projektverantwortlichen (Architekten) wegen der vermeintlich „zusätzlichen“ Kosten die auf dem Bauherren zukommen, zurück.
Der Energieberater und/oder TGA-Planer unterstützen bei der Entwicklung eines langfristigen Konzepts, zu dessen Beginn alles offen sein sollte. So wäre z.B. Gas nicht auszuschließen, nur weil derzeit ein ERDGAS-Anschluss fehlt. Hier könnte sich bei einer Nachfrage beim örtlichen Energieversorger rausstellen, dass evtl. im Rahmen der Netzentwicklung in absehbarer Zeit die Versorgung hergestellt wird.
Ein qualifizierter Energieberater z.B. aus dem Handwerk, der das Projekt begleitet, ist jedoch nicht kostenlos, da es sich nicht um eine Einmalberatung die häufig durch die Kommunen gefördert werden, handelt!
Grüße
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