ᐅ Bausachverständiger für Abnahme und Übergabe - empfehlenswert?
Erstellt am: 18.05.20 00:24
MP1234518.05.20 17:19
Ich habe gerade mit der Firma gesprochen und diese meinte wir dürfen keinen Bausachverständigen mehr Beauftragen weil aufgrund von Corona es nicht möglich sein wird einen Termin vor Ort zu machen. Man würde sich erst bei der Abnahme und Übergabe mit jemanden vor Ort treffen können und an diesen beiden Terminen könnten wir jemand mitbringen.
Tarnari18.05.20 18:18
MP12345 schrieb:
Ich habe gerade mit der Firma gesprochen und diese meinte wir dürfen keinen Bausachverständigen mehr Beauftragen weil aufgrund von Corona es nicht möglich sein wird einen Termin vor Ort zu machen. Man würde sich erst bei der Abnahme und Übergabe mit jemanden vor Ort treffen können und an diesen beiden Terminen könnten wir jemand mitbringen.Mit Verlaub, ich glaube das ist ausgemachter Unsinn! Ein Schelm wer Böses dabei denkt.Im Fall Ruf euer Ordnungsamt an und frag nach.
Ich kann mir das nicht vorstellen.
Sally201818.05.20 19:07
Wir haben einen Sachverständigen von der DEKRA für drei Termine (Bodenplatte, Rohbauabnahme und Endabnahme) bestellt. Damit sind wir bisher zufrieden. Da wir uns nicht auskennen, gibt es uns Sicherheit, dass es keine eklatanten Mängel gibt. An und für sich bietet die DEKRA aber noch mehr Termine an.
Alexee18.05.20 19:46
Hallo,
ich habe auch lange hin und überlegt, ob ich einen Sachverständigen dazu nehme oder nicht.
Im Endeffekt habe ich mich dafür entschieden (über den Bauherren-Schutzbund) und es ist eines der besten Entscheidungen des ganzen Bauvorhabens, und wir sind erst halb durch!
Der Kracher war die Dacheindeckung, wo gebrochene Pfannen mit Acryl geklebt wurden. Die wären uns bald auf den Kopf gefallen.
Ich rechne mit irgendwas zwischen 4000-5000€ für die Baugegleitung des Bauherren-Schutzbund, aber die haben sich jetzt schon rentiert. Kein Bau ist mängelfrei. Natürlich will keine Baufirma einen Sachverständigen, wer möchte sich schon auf die Finger schauen lassen. Aber mit so einer Begründung würde ich mich nicht abfertigen lassen und mir eher Gedanken machen warum sich die Firma so gegen einen Sachverständigen wehrt ..
Gruß,
ich habe auch lange hin und überlegt, ob ich einen Sachverständigen dazu nehme oder nicht.
Im Endeffekt habe ich mich dafür entschieden (über den Bauherren-Schutzbund) und es ist eines der besten Entscheidungen des ganzen Bauvorhabens, und wir sind erst halb durch!
Der Kracher war die Dacheindeckung, wo gebrochene Pfannen mit Acryl geklebt wurden. Die wären uns bald auf den Kopf gefallen.
Ich rechne mit irgendwas zwischen 4000-5000€ für die Baugegleitung des Bauherren-Schutzbund, aber die haben sich jetzt schon rentiert. Kein Bau ist mängelfrei. Natürlich will keine Baufirma einen Sachverständigen, wer möchte sich schon auf die Finger schauen lassen. Aber mit so einer Begründung würde ich mich nicht abfertigen lassen und mir eher Gedanken machen warum sich die Firma so gegen einen Sachverständigen wehrt ..
Gruß,
Altai19.05.20 08:46
Sally2018 schrieb:
Wir haben einen Sachverständigen von der DEKRA für drei Termine (Bodenplatte, Rohbauabnahme und Endabnahme) bestellt. Damit sind wir bisher zufrieden. Da wir uns nicht auskennen, gibt es uns Sicherheit, dass es keine eklatanten Mängel gibt. An und für sich bietet die DEKRA aber noch mehr Termine an.Also das finde ich doch etwas dünn - wenn ihr euch nicht selbst auskennt. Zwischen Rohbau und Fertigstellung passiert so viel, auch was man am Ende nicht mehr sehen kann, weil es schlicht zugedeckt ist - da können sich viele eklatante Mängel verstecken...Es gehört als absolutes Minimum noch ein Termin nach der "Rohinstallation" dazu, wenn man Elektrik und Sanitär noch sehen kann. Meine Meinung.
OWLer19.05.20 08:48
Unser GU steht Bausachverständigen sehr offen gegenüber. Da er die Gewerke untervergibt hat er so die doppelte Qualitätssicherung und kann frühzeitig die Nachbesserung bei seinen Handwerkern einfordern.
Schaden kann früh repariert werden und nicht erst, wenn der Bauherr eingezogen ist und z.B. bei Undichtigkeiten im Dach das ganze Bad aufgerissen werden muss.
Schaden kann früh repariert werden und nicht erst, wenn der Bauherr eingezogen ist und z.B. bei Undichtigkeiten im Dach das ganze Bad aufgerissen werden muss.
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