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ᐅ Warum Finanzierung so schwer ?


Erstellt am: 06.10.2015 21:45

Bauexperte 08.11.2015 22:50
Guten Abend Yvonne,
ypg schrieb:

Du siehst: unsere Meinungen sind teilweise gleich.
Aber nur teilweise. Du bist aus der Branche - ich reflektiere Meinungen und Sichtweisen (aufgeklärter) Bauherren.
Nein, Du reflektierst ausschließlich aus den Erfahrungen zu Deinem BV.
ypg schrieb:

Es geht ja nicht um einen Job, es geht um Erwerb einer teuren Sache.
[/Q
Es geht - grundsätzlich - um nichts anders.
ypg schrieb:

?? In fast jedem Beruf wird nicht mehr angelernt - das können die meisten Firmen gar nicht mehr bezahlen. Da wird jemand bei Learning-by-doing in eine neue Aufgabe geworfen und irgendwie funktioniert es. Praktikanten und Lehrlinge müssen nach wenigen Wochen mitarbeiten und das schaffen, was ein Geselle schafft. Callcenter beraten nicht mehr, sie nehmen nur für eine externe Firma auf.
Hat jetzt aber auch weniger mehr mit dem Thema Hausbau zu tun...
Es hat eine Menge damit zu tun!

Ich bin zwar schon 25 Jahre selbst und ständig unterwegs, jedoch über meine Kinder erfahre ich, daß sich im Berufsleben so viel doch nicht geändert hat; abseits dessen, daß alle Berufsbezeichnungen sich in Englisch - warum auch immer - besser verkaufen.

Ich habe Debitoren-/Kreditorenbuchhalterin gelernt. Abseits der Altersfrage (zum kotzen) kann sich kaum mehr ändern, als der zu Grunde liegende Kontenrahmen und die ein oder andere Kontenbezeichnung. Im Fall eines Firmenwechsels - innerhalb der erlernten Berufes - kann also nicht viel passieren, außer, daß ich die Interna des neuen Arbeitgebers kennenlernen muß. So weit d ´accord. Wenn ich jetzt aber in Deinem - einem, mir gänzlich unbekannten Umfeld - Job Fuß fassen möchte, muß ich eine Menge mehr lernen; entweder über eine Einarbeitungszeit von Minimum 3 Monaten (aus meiner Sicht utopisch) oder aber innerhalb einer Ausbildung. Ich verstehe also Deine Antwort in diesem Punkt nicht.
ypg schrieb:

Genauso ist es. Schau mal auf die Webseiten der Haus-Anbieter. Irgendwo ist immer ein Siegel vorhanden. Der eine günstige Anbieter hat ein Service-Siegel von der Welt, der nächste Billiganbieter das Tüv-Siegel, ein weiterer das RAL-Gütesiegel, der nächste wieder das Bonitäts-Siegel...
Du verteidigst ... vorauseilend.

Ich habe auch kein Siegel auf meiner HP. Könnte ich jederzeit haben, ich sehe aber keine Notwendigkeit, für etwas zu zahlen, daß wenig bis überhaupt Nichts mit meinem Beruf zu tun hat.
ypg schrieb:

Meine Hausbaufirma hat kein Siegel. Warum nicht? Weil sie klein sind und nicht nominiert werden. Kein kleines BU wird in irgendeinem Test nominiert, vorgeschlagen oder gar getestet. ... Sie bieten oft auch keine aussagefähigen Websites an. Dabei können sie gut und günstig sein.
Er (Dein Anbieter) "würde" nicht nominiert werden, er müsste zahlen ... um positiv erwähnt zu werden. Er tut es nicht und ist - aus meiner Sicht - gut damit beraten.
ypg schrieb:

Aber was machen wir, wenn wir uns informieren wollen? Wir gehen ins WWW, durchforschen die Seiten und spielen mit dem Baukastensystem der Hausanbieter und suchen Preise. Siegel haben sie ja alle. Dann werden einige Hausparks sonntags angefahren, um dort entweder zu erfahren, das nächstes Jahr alles teurer wird, die Konkurrenz nicht das anbietet, was sie anbieten, ein Nice-Give-Away in Form eines Autos zum Haus dazugelegt wird oder eine Küche im Wert von 5000 €. Toll! Ja, da haben wir wieder die 450 €-Jobber, die sich sonntags etwas dazuverdienen
Ich muß es nicht verstehen ....... Du, wie jeder andere, potenzielle Bauherr auch, könnten signifikante Sicherheit durch die Beauftragung eines Sachverständigen erhalten! Es geht gerade um mehr, als um € 450,00 ........
ypg schrieb:

Wie dem auch sei: bevor ich mich wiederhole - es ist eh ein langes Thema. Mein Arbeitgeber würde daraus ein 3 -Tages-Seminar gestalten, wir hier können den Stammtisch übers Wochenende damit füllen.
Es braucht auch mehr, als 3 Tage/Monate, sich als "aufgeklärten" Bauherren bezeichnen zu können ....
ypg schrieb:

Ich will nichts schönreden, aber ich versuche, mich in Gedankengänge eines Verbrauchers hineinzudenken. Solang die Zinsen immer noch im Tief sind, sodass der Abtrag günstiger ist als die Miete, wird auch akzeptiert, dass das Eigenheim nur Durchschnitt ist - wenn der Lebensraum besser wird als im Mietshaus, und das ist ja meist so
Nein, sorry ... Du reflektierst Deine Gedankengänge/Erfahrungen; nicht mehr, aber auch nicht weniger! Denn - als Mieter lebt es sich wesentlich unbeschwerter, denn als Eigentümer


Grüße, Bauexperte

ypg 08.11.2015 23:27
ich lasse das alles mal so stehen, obwohl ich der Meinung bin, dass du es teilweise falsch siehst bzw liest.

Es ist mir auch in einem Forum zu müßig, meine Meinung und die der Allgemeinheit ständig unterstrichen und dick für dich zu differenzieren, wenn es um allgemeines psychologisches Verhalten geht.

Legurit 09.11.2015 07:47
Glaube Sachverständige sind lediglich eine Art der Versicherung - im Falle eines Nichtkaufs z.B. einer gebrauchten Immobilie oder der Wahl einer anderen Firma ist das Geld weg. Ein Grund wieso viele hier sparen möchten. Das gepaart mit der Überheblichkeit/Denkweise vieler (Männer): ich muss Haus bauen, Baum pflanzen..., sorgt dann oft dafür dass man das vermeintliche Mauern von Steinen eigentlich auch selbst machen könnte... hätte man die Zeit, natürlich. Aber für die Qualitätskontrolle reicht es selbstverständlich. Irgendwas muss man ja selbst machen - Bemusterung ist so wie Klamottenshoppen, also für Frauen (side-by-side Kühlschrank, Pissoir und die Hausautomation mal außen vor).
- Karikatur der Denkweise vieler männlicher Forenteilmehmer

ypg 09.11.2015 11:14
Schon wieder ein Beitrag, der über Nacht verschwindet...

Bauexperte 09.11.2015 11:54
Hallo,
BeHaElJa schrieb:
Glaube Sachverständige sind lediglich eine Art der Versicherung - im Falle eines Nichtkaufs z.B. einer gebrauchten Immobilie oder der Wahl einer anderen Firma ist das Geld weg.
Natürlich ist es vordergründig blöde, wenn ein Sachverständiger beauftragt wurde und die Immobilie dann nicht gekauft werden kann, weil ein anderer Käufer schneller war. Andererseits, wenn die Beauftragung des Sachverständigen ergeben hätte, daß die zu erwartenden Sanierungskosten das vorhandene Budget sprengen würden, wäre es doch - auch rückwirkend betrachtet - gut investiertes Geld gewesen? Es gibt ja immer die Möglichkeit, das beauftragte Gutachten dem späteren Käufer zum Kauf anzubieten.

Das gleiche gilt für BB und Vertragsunterlagen des favorisierten Baupartners. Ein Laie kann nicht wissen, worauf er achten muß. Ich erlebe es immer wieder, daß es, zum Bleistift, heißt: "das wurde uns aber zugesichert", nur in der BB und eventueller Zusätze findet sich kein schriftlicher Hinweis. Auch häufig gehört "darauf wurden wir nicht hingewiesen". Dies, auf ein Minimum zu begrenzen, gibt es unzählige Anlaufstellen, wo es für kleines Geld Unterstützung gibt. Bspw. den Verband Privater Bauherren, den Bauherren-Schutzbund, Sachverständige oder auch Rechtsanwälte; allen ist gemein, daß sie sehr gut wissen, worauf sie zu achten haben und "übersetzen" es ihrem Kunden in verständliches Deutsch.

Auch beim Bau selbst, bin ich sehr dafür, einen externen Sachverständigen oder den TÜV® in ein BV einzubinden; zum einen gibt es Bauherren größere Sicherheit und zum anderen sehen 4 Augen mehr, als 2. Ich kenne hier in meinem Umfeld keinen seriösen Anbieter - gleich ob Massiv- oder Fertighaus, welcher sich dieser externen Begleitung widersetzen würde; im Gegenteil. Aus Erfahrung weiß ich, daß ein Sachverständiger zumeist Kleinigkeiten findet, welche sich rasch beheben lassen. natürlich gibt es aber auch Ausreißer, wie es Montagsautos gibt; da wäre es fatal, wenn auf externe Begleitung verzichtet wurde.

Grüße, Bauexperte

Evolith 10.11.2015 09:38
Wow, da kam ja einiges dazu.

Also wir werden auf jeden Fall in den Bauherren-Schutzbund eintreten und dort einen Anwalt nutzen, der mit uns die Verträge durchgeht. Inwiefern er uns auch auf bauseitige Probleme hinweisen kann, weiß ich nicht. Aber ich hoffe einfach, dass er uns vor gemeinen Klauseln schützt. Ansonsten "gönnen" wir uns eine Baubegleitung, die mit uns die Gewerke abnimmt.

Ansonsten ist das von uns geplante Haus ein riesiger Unterschied zu unserer Wohnung. Es entspricht einfach mehr unseren Bedürfnissen. Klar Miete würde weiter passen und einfacher sein. Aber ich vermisse meinen Garten und mein eigenes Grundstück. Da nehme ich gerne die Mehrarbeit und Mehrkosten auf mich.
Die Finanzierung ist auch nicht auf Biegen und Brechen geplant, sondern so, dass man neben Abzahlung und Sparen auch noch gut leben kann.
So langsam kommen auch immer mehr Kosten zusammen, die wir nun genau benennen können. Diese Woche hoffentlich das endgültige Angebot vom Haus. Dann geht es mit allem zur Bank.

Eine Freundin hatte uns empfohlen, auf Sondertilgungen eher zu verzichten, und lieber das Zinsniveau über Bausparverträge mitzuziehen, die wir dann so zügig wie möglich zuteilungsreif machen sollen. Läuft dann der Kredit (z.B. Kfw70) in 10 Jahren aus, können wir die eingegliederten Bausparverträge zur weiteren Tilgung nutzen.
Sprich dann erst zu tilgen. Was haltet ihr davon?
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