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ᐅ Bauen, Kaufen, sanieren? - Wie sinnvoll bei Wunsch nach modernem Haus?


Erstellt am: 08.08.21 17:13

Tassimat08.08.21 19:51
PeterPan1986 schrieb:

Unter einem „normalen Kostenansatz“ verstehe ich, dass ich bei einem Kaufpreis von 350k € nicht nochmal 250k € reinschieben muss.
Mir wären eine Zeitgemäße Dämmung, Fenster, Heizung, Photovoltaik besonders wichtig.
Die Kosten hängen primär von zwei Faktoren ab: Bodenrichtwert bzw. Lage, also der Kaufpreis. Was kriegt man denn für 350.000€ bei euch?
Der zweite wesentliche Parameter ist Wohnfläche. 250k Sanierung auf 150m² Wohnfläche ist 1666€ pro m². Das ist billiger als ein Neubau für 2500€/m² (zzgl. Baunebenkosten).
Als aller erste Daumenregel: Solange der Kaufpreis minus Bodenrichtwert plus Sanierugnskoten unter diesen 2500€/m² bleiben ist es meiner Meinung nach in Ordnung.

Jetzt hast du natürlich schon Wünsche, die Preistreiber sind: Photovoltaik, Dämmung, vermutlich Fußbodenheizung.
PeterPan1986 schrieb:

@Tassimat: Welche Maßnahmen standen bei Dir denn an und was war die größte Herausforderung?
Alles, inklusive neuer Innenputz, da Raucherhöhle. Photovoltaik wollte ich auch mal, ist aber dann auf Grund der Kosten gestrichen worden. Zudem fehlte freie Dachfläche.

Die größte Herausforderung war vermutlich der Stress alles zeitlich hinzubekommen: Arbeit, Kinder, Planung, Eigenleistung, permanent Handwerker koordinieren, jeden Tag auf der Baustelle sein... und das über länger als ein Jahr. Aber ich hatte Lust drauf, und das ist elementar.
t4ker72709.08.21 00:08
Wir haben eine Kernsanierung eines Hauses aus dem Baujahr 1958 hinter uns. Vorweg möchte ich feststellen, dass die 2 Jahre eine sehr intensive Zeit waren, weswegen ich es nie wieder machen würde.
Trotz allem haben wir es nicht bereut. Obwohl wir einen großen Anteil Eigenleistung erbracht haben (Entkernung komplett, Erstellung des gewünschten Rohbaus, Trockenbau, Elektrik, Bauleitung & Statik usw.) sind wir am Ende fast auf die Kosten eines sehr günstigen Neubaus gekommen, wobei die Substanz sehr gut war und es keine Überraschungen gab. Somit haben wir die häufig verkündeten 500-1000€ je m2 deutlich gesprengt. Auch ist die Region sicherlich eher billig im Vergleich. Altbausanierung ist zeitintensiv und kostentechnisch zum Teil auch teurer als Neubau (bspw. Putzstärke Altbau). Mit Geld lässt sich aber fast alles ändern. Wir haben beispielsweise 6 Wände eliminiert und den Keller zum Wohnkeller ausgebaut. Zudem legten wir Wert den heutigen Standard zu erreichen (Fußbodenheizung über 3 Etagen, Wandheizung im Keller, Dämmung, Netzwerk, ebenerdige Duschen usw.). Im Nachhinein ist ein Altbau sicherlich besser für Bauherren geeignet, welche nicht dazu neigen, immer den neusten Trends hinterherzulaufen und die vorhandene "Substanz" weiter nutzen. Die Vorteile sind für uns das große Grundstück in der gewachsenen Altbauumgebung, Möglichkeit zur Eigenleistung und der Charme des Hauses. Nachteilig ist, dass man immer mit gewissen Kompromissen trotz allem leben muss (z.B. Deckenhöhe). Auch wird sich der Energieverbrauch eines Kfw 40+ Hauses nur schwer erreichen lassen. Wir haben viel gelernt und würden nun sicherlich einiges anders machen. Hoffentlich müssen wir das nie wieder 🙂.
HilfeHilfe09.08.21 06:16
Irgendwann muss man sich entscheiden . Hat man 2 linke Hände und traut sich nichts zu sollte man Renovierung überdenken oder viel Geld für Handwerker in die Hand nehmen . Ein Haus auf den neusten Stand bringen finde ich suspekt
hampshire09.08.21 09:55
PeterPan1986 schrieb:

1. Angenommen wir Kaufen ein Haus aus den 70ern und bringen es auf den aktuellsten Stand der Technik, so ändert das ja nichts am Baujahr. Welche Nachteile ergeben sich hieraus in Bezug auf Haltbarkeit etc.?
Bei ordentlicher Substanz: keine Nachteile - nur zur Bekräftigung der Aussagen der Vorschreiber.
PeterPan1986 schrieb:

2. Wer von euch hat Erfahrungen mit so einem Projekt und wäre bereit die mal an dieser Stelle zu teilen? Hat es sich gelohnt? Würdet Ihr es wieder tun? Was sind aus eurer Sicht die Vor- und Nachteile?
Erfahrung aus 2. Hand, Projekt eines Freundes mit Sanierung Altbau und Anbau neu: Hat sich total gelohnt, entstanden ist ein charaktervolles Ensemble. Unsere Freunde haben ein extrem knappes Budget gehabt und sehr viel in Eigenleistung erbracht. Ich hätte nicht das Duchhaltevermögen gehabt über Monate als Großfamilie täglich und am Wochenende auf der Baustelle zu schuften und zu wohnen. Für uns Freunde war das hart aber richtig, für uns wäre das eine Überforderung geworden.
Vorteil/Nachteil Abwägung: Bei der Modernisierung von etwas bestehendem ist es leichter eine Vorstellungskraft dafür zu entwickeln, wie es sich in dem Objekt leben wird. Beim Neubau gibt es die Chance auch strukturell kreativ zu werden, wenn man das will. Beide Wege können zu einem wunderbaren Wohnobjekt führen.
PeterPan1986 schrieb:

3. Wir legen wert auf Energieeffizienz und moderne Heizungstechnologie (Vorzugsweise Luft-/Luft o. Luft-Wasser inkl Photovoltaikanlage). Ist sowas im Rahmen einer Sanierung und einem normalen Kostenansatz möglich?
Energieeffizienz in einem älteren Gebäude zu erzielen ist nicht ganz so leicht wie mit einem neuen Gebäude, bei dem der Wandaufbau von vorne herein auf diese Effizienz ausgelegt ist. Die "letzten Effizienzprozente" herauszukitzeln werden teuer. Dafür hat die Sanierung eines Bestandsbaus in der Gesamtbetrachtung die Nase vorn, wenn es um Klimaneutralität geht, da sehr viel Energie für Bauaufwand bereits im Gebäude steckt und nicht neu aufgebracht werden muss. Wenn also Effizienz für Dich vordringlich wegen des Klimaschutzes wichtig ist, dann liegst Du mit einem Kauf aus dem Bestand mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit besser.
PeterPan198613.08.21 18:41
Hallo, vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.
Ich war diese Woche leider beruflich massiv eingespannt, deswegen antworte ich euch erst jetzt.

Der schon vorhandene Grundriss wäre für uns eher ein Vorteil, damit könnten wir uns den kreativen Anteil sparen (worum ich sehr dankbar wäre ;-) ).

Was unsere handwerklichen Fähigkeiten angeht: Ich denke der limitierende Faktor ist für uns die fehlende Erfahrung auf den Baustellen, heisst für mich: Wir könnten was machen, wissen in manchen Bereichen aber nicht so ganz was wir tuen. Ergo nur einfache Arbeiten.

Die modernen Energiestandards sind für uns aus zwei Gründen wichtig. Der erste Grund ist Nachhaltigkeit im allgemeinen, wobei der Aspekt, dass bei einem Kauf die Bauleistung nicht neu erbracht werden muss für mich ein neuer, aber interessanter Gedanke ist. Ansonsten wollen wir aus wirtschaftlichen Gründen uns von Energiepreisen möglichst unabhängig machen und wenn ich ehrlich bin, bin ich was Technik angeht auch noch ein ziemliches Spielkind.

Was die Bodenrichtwerte angeht habe ich festgestellt, dass diese nur begrenzt in der Preisfindung zutreffen. Hier gibts Häuser aus den 70ern auf 700 qm Grundstücken, tlw. saniert für 440k €. Insgesamt aber eine Menge Geld, für viele Kompromisse die wir eingehen müssten.

Wir denken insgesamt über eine Budgeterhöhung nach, die Banken würden uns deutlich mehr Geld geben und wir könnten das Ganze auch stemmen, allerdings bin ich nicht wirklich bereit 650k€ oder mehr für ein Haus auszugeben.


Gut ist, dass wir grundsätzlich keinen Zeitdruck haben.

Mitte September fallen im Neubaugebiet um die Ecke die Entscheidungen wieviele Grundstücke aus den Reservierungen zurückgehen.

Gibt es hier jemanden der von einer Öl-/Gasheizung auf moderne Heiztechnologie umgestiegen ist? Mich würde interessieren welche Arbeiten hierbei anfallen.

Lg und ein schönes Wochenende!
11ant13.08.21 18:48
PeterPan1986 schrieb:

Mitte September fallen im Neubaugebiet um die Ecke die Entscheidungen wieviele Grundstücke aus den Reservierungen zurückgehen.
Oha, rückt dann niemand nach - oder meintest Du damit, selber ein Nachrücker zu werden ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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