ᐅ Außenwanddämmung oder Perimeterdämmung? Änderung durch GÜ
Erstellt am: 19.08.2017 20:39
Joedreck 20.08.2017 10:21
also bei dem im Internet verfügbaren u-wert Rechner kann ein jeder über prüfen was das ausmacht.
Ist bei dir denn eine (in diesem falle gut geeignete) Betonkern Aktivierung geplant?
Es stimmt, du hast durch die Verringerung der Dämmstärke mehr Verluste in Richtung Erdreich. Das wird rechnerisch durch die bessere Außendämmung aufgefangen um im KfW Bereich zu bleiben.
Wie ist denn der Fußbodenaufbau insgesamt geplant?
Auch ich finde das 150mm doch sehr knapp sind. Der Rest ist meiner Meinung nach das Optimum mit Klinker..
Ist bei dir denn eine (in diesem falle gut geeignete) Betonkern Aktivierung geplant?
Es stimmt, du hast durch die Verringerung der Dämmstärke mehr Verluste in Richtung Erdreich. Das wird rechnerisch durch die bessere Außendämmung aufgefangen um im KfW Bereich zu bleiben.
Wie ist denn der Fußbodenaufbau insgesamt geplant?
Auch ich finde das 150mm doch sehr knapp sind. Der Rest ist meiner Meinung nach das Optimum mit Klinker..
Knallkörper 20.08.2017 10:30
150mm Ytongg.. Der Wandaufbau ist schon Schrott, da würde ich mir um solche Dämmdetails gar keine Gedanken mehr machen, sondern den GÜ wechseln.
Curly 20.08.2017 11:00
hier bei uns sehe ich öfter die Kombination von Kalksandstein und Wärmedämmung, Ytongg dann bei monolithischem Wandaufbau. Ich würde jedoch Bedenken haben bei einem derart dünnen Stein. Wenn die Handwerker erst einmal kommen und ihre Steckdosen und sonstige Leitungen verlegen und die Wände aufklopfen, dann sind solche dünnen Wände bald durchbohrt. Warum nicht etwas dicker und vielleicht weniger dicke Dämmung?
LG
Sabine
LG
Sabine
Alex85 20.08.2017 11:48
150mm Ytongg ist nur dann schrott wenn man an die hochwärmedämmenden Steine denkt. Die kommen bei Kombination mit zusätzlicher Dämmung nicht zum Einsatz sondern die festeren, weniger dämmenden Steine. Dass das funktioniert ist Aufgabe des Statikers.
In Summe kommen dabei recht dünne Wandaufbauten mit niedrigem U-Wert heraus, die kostengünstig sind.
Meins wärs aber auch nicht.
In Summe kommen dabei recht dünne Wandaufbauten mit niedrigem U-Wert heraus, die kostengünstig sind.
Meins wärs aber auch nicht.
Knallkörper 20.08.2017 12:11
Bei 150er Wänden bekommst du aber schon Probleme beim waagerechten Schlitzen. Ich weiß nicht, ob das überhaupt zulässig wäre. Die Druckverteilung über den Querschnitt wird ja exzentrisch, unabhängig vom Material des Mauerwerks.
Zusätzlich sind noch Hunderte bis Tausende Dübel für die Klinkerschale im Mauerwerk. Statisch ist ja vieles darstellbar, aber mir wäre ein Bau lieber, der statisch nicht auf einem schmalen Grat gebaut ist.
Zusätzlich sind noch Hunderte bis Tausende Dübel für die Klinkerschale im Mauerwerk. Statisch ist ja vieles darstellbar, aber mir wäre ein Bau lieber, der statisch nicht auf einem schmalen Grat gebaut ist.
11ant 20.08.2017 14:16
Joedreck schrieb:
Der Rest ist meiner Meinung nach das Optimum mit Klinker..Die Vormauerschale statt Riemchen ja, aber 1 cm Fingerspalt halte ich für eine umgetaufte Toleranz.Knallkörper schrieb:
150mm Ytongg.. Der Wandaufbau ist schon Schrott, da würde ich mir um solche Dämmdetails gar keine Gedanken mehr machen, sondern den GÜ wechseln.Knallkörper schrieb:
Statisch ist ja vieles darstellbar, aber mir wäre ein Bau lieber, der statisch nicht auf einem schmalen Grat gebaut ist.Curly schrieb:
Wenn die Handwerker erst einmal kommen und ihre Steckdosen und sonstige Leitungen verlegen und die Wände aufklopfen, dann sind solche dünnen Wände bald durchbohrt.Sehe ich ebenso.Curly schrieb:
Warum nicht etwas dicker und vielleicht weniger dicke Dämmung?Da wollte wohl jemand eine ausgewachsene Vorsatzschale machen, aber dennoch nicht die Marke von einem halben Meter Wandstärke sprengen. Dicke beim Dämmstoff zu reduzieren kostet U-Wert, also kommt die Frage an den Statiker: "schaffst Du das mit Stiletto-Mäuerchen ?". Bei mir beeinträchtigt das genau das Vertrauen in die Solidität, das die Klinker wecken sollen.Ähnliche Themen