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ᐅ Außenmauerwerk Porenbeton und Innenwände aus Ziegel?


Erstellt am: 27.01.14 21:39

ennos227.01.14 21:39
Hallo allerseits,

kürzlich wurde unser Hausbauvertrag unterzeichnet. Ursprünglich waren als Außenwand Ziegel und WDVS vorgesehen.
Wir haben uns stattdessen für Porenbeton entschieden (Mehrpreis).

Das Material der Innenwände blieb laut Vertragswerk gleich (Ziegel). Das haben wir übersehen. Es gab auch keinen Hinweise der Baufirma, das gleiches Material für Innen- und Außenwände empfehlenswert sei.

Wenn wir das so lassen: besteht die Gefahr der Rissbildung? Entspricht dieses "Mischmauerwerk" eigentlich dem Stand der Technik? Spricht irgend eine DIN oder nur der normale Menschenverstand dagegen?

Laut Vertragswerk bekommen wir ein Haus entsprechend dem Stand der Technik. Einer möglichen Rissbildung mit Gewebe (in die Ecken gespachtelt) vorzubeugen, sollte auch keine Lösung sein, oder?


Was meint Ihr?

Vorab vielen Dank!
Explosiv10.02.14 20:31
Hi
warte ein Jahr oder so, dann kann ich berichten.
Wir bekommen auch außen Porenbeton, innen aber Kalksandstein. Ist ein Programm für barrierefreies Wohnen und soll dafür sorgen, dass man später überall zuverlässig Halt findet für Haltegriffe oder auch Schienensysteme oder ähnliches im Alter oder bei Behinderung. Zur Rissbildung wurde uns gesagt, dass der Innenputz generell Mikrorisse z.B. an Fensterlaibungen bekommen kann. Wir wollten eigentlich direkt auf den Putz Malern, wovon uns wegen besagter Mikrorisse abgeraten wurde. Zu Rissbildung aufgrund unterschiedlichen Mauerwerkes wurde nichts gesagt. Da im Innenraum mit übers Jahr gesehen nur geringen Temperaturschwankungen sehe ich da auch keine große Gefahr. Wir werden Faservlies kleben lassen und darauf Malern, das kaschiert die Mikrorisse. Gleiches auch an den Gipskartondecken.
Belray21.05.14 20:53
Porenbeton teurer als Ziegelmauerwerk mit WDVS! Das ist mir neu. Und Gewebe in Ecken gespachtelt soll Risse verhindern. Nun ja!? Werden die Innenwände im Verband mit den Außenwänden gemauert?
Illo7713.11.14 16:23
ennos2 schrieb:
Hallo allerseits,

kürzlich wurde unser Hausbauvertrag unterzeichnet. Ursprünglich waren als Außenwand Ziegel und WDVS vorgesehen.
Wir haben uns stattdessen für Porenbeton entschieden (Mehrpreis).

Das Material der Innenwände blieb laut Vertragswerk gleich (Ziegel). Das haben wir übersehen. Es gab auch keinen Hinweise der Baufirma, das gleiches Material für Innen- und Außenwände empfehlenswert sei.

Wenn wir das so lassen: besteht die Gefahr der Rissbildung? Entspricht dieses "Mischmauerwerk" eigentlich dem Stand der Technik? Spricht irgend eine DIN oder nur der normale Menschenverstand dagegen?

Laut Vertragswerk bekommen wir ein Haus entsprechend dem Stand der Technik. Einer möglichen Rissbildung mit Gewebe (in die Ecken gespachtelt) vorzubeugen, sollte auch keine Lösung sein, oder?


Was meint Ihr?

Vorab vielen Dank!

Mach dir keine Sorge, das ist oft so da Kalksandsteine mehr Masse haben und dadurch einen besseren Schallschutz was bei Innenwänden nur von Vorteil ist des weiteren ist in der Regel der Wärmedämmvorteil von Porenbeton zwischen den Innenräumen uninteressant, das ist egal ob wir von einer Porenbeton-, einem Holzständerwerk oder Porotonaußenwand sprechen.
Porenbeton haben auch den Nachteil bei Befestigung von Nägeln und Dübel, man muss entweder spezielle Gasbetondübel verwenden oder das Loch mit einem entsprechend dickem Nagel (gibt aber auch von den Porenbetonherstellern für teuer Geld Vorschlagschablonen) das Loch Vorverdichten, sprich das Loch nicht ausbohren sondern das Material um das Loch herum Komprimieren um Halt für einen normalen Dübel zu bekommen.

Eine 11,5er Porenbetoninnenwand hat übrigens schlechtere Schallschutzwerte als eine aus KVH mit OSB/Gipskarton und Mineralwollfüllung (haben uns das damals für unseren Bau herausgesucht)

Wg. Risse brauchst du dir keine Gedanken machen, da wie schon geschrieben wurde innen die Temperaturen bei den beiden Materialien sich nahezu gleich auswirken...

Dass der Porenbeton teurer als WDVS ist lässt sich evtl. auf eine Firmenphilosophie zurückführen wenn z. B. günstige Konditionen mit dem Hersteller/Lieferant für Kalksandsteine vereinbart wurden oder die Firma mit Modulwänden arbeitet oder im eben für Porenbeton keine guten Einkaufskonditionen hat da die das selten verbauen...Da man aber auch nicht weiß welches WDVS angeboten wurde lässt es sich eh nicht von uns beurteilen, evtl. ja auch am Ende unterschiedliche Dämmwerte?
Bauexperte13.11.14 21:42
Guten Abend,
Illo77 schrieb:

Mach dir keine Sorge, das ist oft so da Kalksandsteine mehr Masse haben und dadurch einen besseren Schallschutz was bei Innenwänden nur von Vorteil ist des weiteren ist in der Regel der Wärmedämmvorteil von Porenbeton zwischen den Innenräumen uninteressant, das ist egal ob wir von einer Porenbeton-, einem Holzständerwerk oder Porotonaußenwand sprechen.
Zunächst mal war von Porenbeton in Kombination mit Ziegel die Rede; von Kalksandstein lese ich hier nichts.
Illo77 schrieb:

Porenbeton haben auch den Nachteil bei Befestigung von Nägeln und Dübel, man muss entweder spezielle Gasbetondübel verwenden oder das Loch mit einem entsprechend dickem Nagel (gibt aber auch von den Porenbetonherstellern für teuer Geld Vorschlagschablonen) das Loch Vorverdichten, sprich das Loch nicht ausbohren sondern das Material um das Loch herum Komprimieren um Halt für einen normalen Dübel zu bekommen.
Interessant - für Hochlochziegel braucht es keine speziellen Dübel? Oder einen Schlagbohrer für Kalksandstein?
Illo77 schrieb:

Eine 11,5er Porenbetoninnenwand hat übrigens schlechtere Schallschutzwerte als eine aus KVH mit OSB/Gipskarton und Mineralwollfüllung (haben uns das damals für unseren Bau herausgesucht)
Das stimmt!
Illo77 schrieb:

Wg. Risse brauchst du dir keine Gedanken machen, da wie schon geschrieben wurde innen die Temperaturen bei den beiden Materialien sich nahezu gleich auswirken...
Mich würde interessieren, ob ich Deine Kontaktdaten haben kann, damit ich Schadensersatzforderungen direkt an die richtige Adresse schicken kann?

Grüße, Bauexperte
Illo7714.11.14 11:25
Interessant, kein nennenswerten Beitrag zur Frage des TE zur Hand aber darauf warten andere auseinandernehmen zu können und doch keine Aussagekräftige Antwort abgeben...

Ich bin nun einfach mal von Kalksand ausgegangen da mir keine roten Porenbetonsteine bekannt sind und es allgemein bekannt ist das man rot und weiß niemals kombinieren sollte (meinetwegen auch gelb und weiß) sprich keine Porenbetonaußenwand in Kombination mit Porotoninnenwände z. B. da diese unterschiedliche Schwindverhalten haben, das stelle ich dem Bauunternehmer unter dass dieser das weiß...wenn nicht sollte er lieber Damenunterwäsche verkaufen. Entschuldige bitte dass ich das nicht entsprechend erläutert habe...Adresse kannst kriegen, würde mich aber an den BU halten der das ausführt lt TE...

Das Schwindverhalten von Porenbeton und Kalksander ist (zumindest von einem namhaften Hersteller wie Xella) gleich.
Beim erstellen der Porenbetonaußenwand Flachanker für die Innenwandverbindung herausgucken lassen, falls das vergessen wurde nachträglich Wakai Verbindungsanker verwenden (nennen sich meistens Porenbeton-Einschlagzuganker)

Mal abgesehen davon geht der meiste Schall im Normalfall durch die Tür
porenbetonaußenwandkalksandsteinewdvsrissbildungziegelmikrorissedübelinnenwändevertragswerktechnik