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ᐅ Alte Ölheizung 2 - Fam. - Haus


Erstellt am: 27.08.2018 22:14

heizer_18 27.08.2018 22:14
Hallo zusammen,

ich bin Eigentümer eines 2-Fam. Hauses mit einer alten Öl-Heizung, diese würde ich wenn gerne in naher Zukunft erneuern. Was würdet ihr mir hier empfehlen, gerne auch eine Alternative und Hinblick auf Förderungen. Mit was für einem Kostenpunkt müsste ich ganz grob rechnen?

Hier die Fakten und Details:

2-Fam. Haus Baujahr 1971
bewohnt mit 4 Personen
Massiv, Außenwände nicht gedämmt, soll in den nächsten Jahren erfolgen
teilweise neue Fenster, werden demnächst erneuert
1. Wohnung 200m², 2. Wohnung 85m²
Ölheizung Heimax NOK 33, 1993
Erdtank, 10.000 ltr
kein Gasanschluss vorhanden
Verbrauch Gesamt ca. 3000 ltr
Sonnenkraft Kollektor 2003, SK500 N, 15,4m², Speicher 750 ltr
in Wohnung 1 ist ein Holzofen, ca. 8 KW

Ich hoffe das ich alle nötigen Infos geschrieben habe.

Danke, Grüße

andimann 28.08.2018 08:46
Moin,
meine Mutter hat das Thema in ihrem Haus (etwa 250 qm in zwei Wohnungen) vor 2 Jahren gerade durch. Unterm Strich machte es nur Sinn eine neue Ölheizung zu verbauen. Da es diese nur noch mit Brennwerttechnik gibt, musste dann natürlich auch ein kleinerer Zug in den Schornstein gesetzt werden, eine Entwässerungsmöglichkeit im Heizungsraum geschaffen werden usw. Insgesamt hat die etwa 15 k€ bezahlt.

Wärmepumpe u.ä. scheidet für euch aus, dafür brauchst du ein gut gedämmtes Haus mit Fußbodenheizung.

Euer Verbrauch ist aber auch gar nicht mal so schlecht, das sind etwa 30000 kWh auf 285 qm Wohnfläche. Ein modernes Haus würde bei der Größe auch immer noch 15000-20000 kWh brauchen.

Die neue Heizung wird nicht viel weniger verbrauchen, bestenfalls 10 %, mehr nicht. Sprich, die würde ich drin lassen, bis sie kaputt geht und dann erst ersetzen. Wenn du Glück hast, hält die noch solange, bis der Bauboom etwas abgeflaut ist und dann sinken auch die Preise.

Viele Grüße,

Andreas

boxandroof 28.08.2018 09:10
Erst die geplante Dämmung abschließen und dann die reale Heizlast ermitteln. Wenn keine neuen Heizkörper geplant sind, dann neue Fenster gezielt da einsetzen wo die raumweise Heizlast am höchsten ist bzw. wo die höchsten Vorlauftemperaturen nötig sind, damit es warm wird.

Wenn die Heizlast bekannt ist kann man sich mit einem Ersatz der Heizung beschäftigen, jetzt würde ich sie auch laufen lassen und pflegen.

kaho674 28.08.2018 09:20
Mein Dad hat ein ähnliches Problem. Er hat vor ein paar Jahren das Haus von außen gedämmt. Jetzt hat er die kleinen Heizkörper durch neue größere ersetzt. Diese haben die doppelte Tiefe und Breite. Glücklicherweise kein Problem mit dem Platz. Er meinte, dass er künftig mit Niedrigtemperatur heizen kann und die alte Heizung bei Gelegenheit durch Luftwärme ersetzt.

Deliverer 28.08.2018 10:21
Meiner Meinung nach solltest Du:
  • Die Außenisolierung sein lassen.
  • Die Heizung drin lassen, bis sie kaputt ist.
  • Das Dach isolieren und die Fenster tauschen (sofern noch nicht geschehen).
Alles Andere wäre ökonomisch und ökologisch nicht sinnvoll.

Solltest Du irgendwann die Heizung erneuern müssen, wäre erneut Öl, Gas (höhere Investition durch Tank) oder vielleicht in ein paar Jahren ein Micro/Nano Blockheizkraftwerk sinnvoll. Letzteres aber auch nur, wenn du einen guten Stromabnehmer hast. E-Auto, Nachbar, Pool-Wärmepumpe...

Nachtrag: Mein Elternhaus ist gut mit Deinem vergleichbar nur alles etwas älter. 300 qm, BJ '61, Ölheizung von '88, Holzofen zusätzlich und Solarthermie. Dach ist neu, die zweiten Fenster noch gut. Verbrauch mit drei Personen 1600 liter und 4-5 Ster. Außen kommt mir nichts dran, der Schornsteinfeger sagt, ich solle die Heizung laufen lassen, bis sie stillgelegt wird.

dertill 28.08.2018 12:47
heizer_18 schrieb:
Fam. Haus Baujahr 1971
bewohnt mit 4 Personen
Massiv, Außenwände nicht gedämmt, soll in den nächsten Jahren erfolgen

Dämmung der Außenwand ist in den meisten Fällen die teuerste Art der Energieeinsparung. Wenn nicht in Eigenleistung erbracht oder ohnehin eine Sanierung wegen beschädigtem Putz ansteht, liegt die Amortisationsdauer bei mehr als 10 Jahren, manchmal gar nicht.

Bj 1971 ist wahrscheinlich nicht mehr aus Vollziegel sondern bereits aus Porenbeton oder Hochlochziegel oder Hohlblocksteine. Wie ist denn die Wandstärke? Verklinkert oder verputzt? Hast du Bauunterlagen aus dem der Aufbau der Außenwand hervor geht?
Je nach Bauweise gibt es bei dem Baujahr U-Werte zwischen 0,6 und 1,4 W/m²K was einen großen Unterschied macht, ob sich eine Außenwanddämmung lohnt oder nicht.

Bei der Heizung würde ich, wenn Gas vor der Haustür liegt, mir auch hierfür ein Angebot machen lassen. Eine Gastherme ist günstiger als eine neue Öl-BW-Heizung, so dass du die Mehrkosten dort schon einsparst. Im Betrieb ist Gas dann günstiger und einfacher. Den solarkollektor auf jeden Fall weiter nutzen, zur Not den Speicher erneuern, wenn defekt.
Generell erstmal laufen lassen, bis klar ist wie mit den Fenstern verfahren wird. Hier am besten gleich 3-fach mit warmer Kante nehmen. Außerdem wie bereits genannt, das Dach ordentlich isolieren und ggf. Kellerdecke von unten - günstig und effektiv.

Erst danach die Heizung erneuern entsprechend der neuen Heizlast dann kleiner dimensionieren.

Fördermittel: KfW - Programm 430 Zuschuss, Einzelmaßnahmen Fenster (U-Wert <0,95), Gas-BW Therme, Dach (U-Wert < 0,14), jeweils 10% der Gesamtkosten.
Oder KfW - Programm 430 Zuschuss - Heizungspaket: 15% der Kosten, wenn hydraulischer Abgleich gemacht wird und außerdem 15% für andere zeitgleich durchgeführte Einzelmaßnahmen.

Je nach Bundesland haben die Landesbanken und Förderbanken der Länder oder die Kommunen einzelne Förderprogramme mit weiteren Zuschüssen, die häufig mit den KfW Programmen kombiniert werden können.

Also am besten alles gemeinsam durchführen:
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