ᐅ Abwehr-Angebot, oder sind Hauspreise so teuer geworden?
Erstellt am: 06.01.2022 14:07
Nida35a 06.02.2022 22:50
WilderSueden schrieb:
Und wenn ich mir anschaue was da hinterlassen wird...mit 300-400k auf der Bank würden die wenigsten ein Haus so verwohnen wie es hinterlassen wirdund ich kenne viele ein ganzes Leben lang ordentliche Leute,die mit ca 65 Jahren noch einmal renovieren/lassen und danach den "Dreck" nicht mehr wollen,
im Haus oder in Miete, und mit 85-95 Jahren sieht's aus ...., ist so
alterego134 07.02.2022 13:13
Das Problem mit den massiv gestiegenen Immobilienwerten kommt oft dann auf, wenn es zum Erbfall kommt. Dem Erben macht es oft in der Realität nichts aus, ob das Haus das er erbt 300k oder 600k wert ist. Haus ist Haus, wenn man drin wohnen will.
ABER wenn dann Erbschaftssteuer fällig wird geht das Gejammert los bzw oft genug das tatsächliche Problem, dass nicht genug zusätzliches liquides Vermögen mitvererbt wird um die Erbschaftssteuer zu bezahlen. Dann steht der Zwangsverkauf an.
Oft genug zu sehen im Münchner Alpenvorland zum Beispiel. Da werden die Einheimischen sogar dann verdrängt, wenn Eigentum in der Familie vorhanden ist... 🙁
ABER wenn dann Erbschaftssteuer fällig wird geht das Gejammert los bzw oft genug das tatsächliche Problem, dass nicht genug zusätzliches liquides Vermögen mitvererbt wird um die Erbschaftssteuer zu bezahlen. Dann steht der Zwangsverkauf an.
Oft genug zu sehen im Münchner Alpenvorland zum Beispiel. Da werden die Einheimischen sogar dann verdrängt, wenn Eigentum in der Familie vorhanden ist... 🙁
guckuck2 07.02.2022 16:57
alterego134 schrieb:
Das Problem mit den massiv gestiegenen Immobilienwerten kommt oft dann auf, wenn es zum Erbfall kommt. Dem Erben macht es oft in der Realität nichts aus, ob das Haus das er erbt 300k oder 600k wert ist. Haus ist Haus, wenn man drin wohnen will.
ABER wenn dann Erbschaftssteuer fällig wird geht das Gejammert los bzw oft genug das tatsächliche Problem, dass nicht genug zusätzliches liquides Vermögen mitvererbt wird um die Erbschaftssteuer zu bezahlen. Dann steht der Zwangsverkauf an.
Oft genug zu sehen im Münchner Alpenvorland zum Beispiel. Da werden die Einheimischen sogar dann verdrängt, wenn Eigentum in der Familie vorhanden ist... 🙁Wer kein liquides Vermögen hat, kann den geerbten Immobilien-Jackpot auch beleihen. Das sind ganz erheblich niedrigere Summen, als z.B. einen Miterben auszahlen zu müssen.
WilderSueden 07.02.2022 17:04
Sehe das auch so dass die Erbschaft das kleinere Problem ist. Die Freibeträge sind recht groß und Leute die jetzt Häuser vererben hatten auch noch mehr als 1 Kind. Wenn man das selbst nutzt, fällt ohnehin keine Erbschaftssteuer an.
Kritischer ist wenn die lieben Geschwister dann ihren Anteil von 500k ausgezahlt bekommen wollen.
Kritischer ist wenn die lieben Geschwister dann ihren Anteil von 500k ausgezahlt bekommen wollen.
rick2018 08.02.2022 07:28
Selbst bewohnte Familienimmobilie ist in der Erbschaftssteuer zusätzlich begünstigt.
Wenn diese nicht genutzt und verkauft werden soll ist die Steuer kein Problem.
Da “nur“ der Verkaufspreis minus der Erbschaftsfreibeträgen versteuert werden muss. Liquidität ist ja dann durch den Verkauf vorhanden.
Wenn diese nicht genutzt und verkauft werden soll ist die Steuer kein Problem.
Da “nur“ der Verkaufspreis minus der Erbschaftsfreibeträgen versteuert werden muss. Liquidität ist ja dann durch den Verkauf vorhanden.
alterego134 08.02.2022 09:16
Ja, ihr habt recht. Das eigentliche Problem ist dann oft nicht die Steuer, sondern das Auszahlen der Geschwister falls vorhanden. Im Endeffekt bleibt aber die Schlussfolgerung die gleiche: von den massiv gestiegenen Immobilienpreisen profitieren Privathaushalte selten. Falls eine Immobilie in der Familie "übrig" ist zum Beispiel oder beim Schritt raus aus Eigentum und rein in Miete. Oder über die angesprochene Beleihung. Auf irgendeine Art und Weise muss der Zuwachs realisiert werden, zumindest in meiner Filterblase kommt das aber eher selten vor... Wie ist das bei euch?
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