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ᐅ Abwehr-Angebot, oder sind Hauspreise so teuer geworden?


Erstellt am: 06.01.22 14:07

kati133706.01.22 16:26
guckuck2 schrieb:

Was glaubst du, was eure jetzige Bude wert ist ... Im Bekanntenkreis hieß es schon, junge gebrauchte sind schon mehr als Neubauten wert, weil es keine Grundstücke mehr gibt. Friss oder stirb (bzw. wohn weiter in 3-4 Zimmern zur Miete).

Soll heißen: Die Mehrkosten, die dich jetzt erschrecken, wirst du dir beim Verkauf der aktuellen Immobilie mindestens 1:1 wieder raus holen können. Bieterverfahren ist dein Freund.
Ich weiß nicht. Ich hatte irgendwie 500k im Kopf (vorher mal 550), aber glaube das ist vielleicht doch zu wenig.
Wir haben halt ein ansprechendes Haus auf einer tollen Grundstücksgröße. Nagelneu und mit allem Nachhaltigkeits-Firlefanz inklusive eigener Wallbox. Allerdings ländlich. Die Stadt aus der wir weggezogen sind so 38km entfernt, zum Südende pendelt man 25-30 Minuten. Und hier in der ländlichen Ecke sind zumindest gebrauchte Häuser noch um diese 450k zu bekommen von Maklern. Die sind dann aber 30 Jahre alt und lassen im Vergleich zu unserem einiges vermissen. Ich warte da mal den Banktermin ab, habe bzgl Verkaufspreis nur Chaos im Kopf.
Bieterverfahren oder sowas wollte ich eigentlich nicht machen, kommt mir irgendwie so unsozial vor.
BiffBiff06.01.22 16:47
Von welchem GU war denn das 1. Angebot?
Steffi3306.01.22 16:49
kati1337 schrieb:

Bieterverfahren oder sowas wollte ich eigentlich nicht machen, kommt mir irgendwie so unsozial vor.

Als wir unser Haus verkauft haben (vor ca. 5 Jahren), da ergab sich irgendwie von selbst ein Bieterverfahren. Allerdings anders herum… 🤨 Die Interessenten boten immer unter dem angegebenen Preis. Ich fand das auch nicht schlimm oder unsozial 😉. Wir hatten Zeit und es fand sich innerhalb eines Jahres ein Käufer zu unseren Konditionen. Ich glaube, die Bieter von damals beißen sich heute in den Hintern… denn inzwischen werden die paar verfügbaren Häuser für weit mehr aufgerufen.
Tom197806.01.22 16:54
kati1337 schrieb:

Ich weiß nicht. Ich hatte irgendwie 500k im Kopf (vorher mal 550), aber glaube das ist vielleicht doch zu wenig.
Wir haben halt ein ansprechendes Haus auf einer tollen Grundstücksgröße. Nagelneu und mit allem Nachhaltigkeits-Firlefanz inklusive eigener Wallbox. Allerdings ländlich. Die Stadt aus der wir weggezogen sind so 38km entfernt, zum Südende pendelt man 25-30 Minuten. Und hier in der ländlichen Ecke sind zumindest gebrauchte Häuser noch um diese 450k zu bekommen von Maklern. Die sind dann aber 30 Jahre alt und lassen im Vergleich zu unserem einiges vermissen. Ich warte da mal den Banktermin ab, habe bzgl Verkaufspreis nur Chaos im Kopf.
Bieterverfahren oder sowas wollte ich eigentlich nicht machen, kommt mir irgendwie so unsozial vor.

Beim Bieterverfahren wirst Du das meiste rausholen können. Und ich würde es definitiv machen. Denn das was Du durch Vermeidung des Bieterverfahrens nicht bekommst, muss du beim Neubau woanders doch zahlen.
11ant06.01.22 17:34
guckuck2 schrieb:

Was glaubst du, was eure jetzige Bude wert ist ... Im Bekanntenkreis hieß es schon, junge gebrauchte sind schon mehr als Neubauten wert, weil es keine Grundstücke mehr gibt.
Soll heißen: Die Mehrkosten, die dich jetzt erschrecken, wirst du dir beim Verkauf der aktuellen Immobilie mindestens 1:1 wieder raus holen können.
Zustimmung.
guckuck2 schrieb:

Bieterverfahren ist dein Freund.
kati1337 schrieb:

Bieterverfahren oder sowas wollte ich eigentlich nicht machen, kommt mir irgendwie so unsozial vor.
Tom1978 schrieb:

Beim Bieterverfahren wirst Du das meiste rausholen können. Und ich würde es definitiv machen. Denn das was Du durch Vermeidung des Bieterverfahrens nicht bekommst, muss du beim Neubau woanders doch zahlen.
"Bieterverfahren" sind kein geeignetes Instrument. Wer zu viel fernsieht, dem können feine Unterschiede ;-) zwischen Barem für Rares und der Realität schon´mal verloren gehen. Was die TE beim Verkauf zu brav ist, wird ihrem Ergebnis schaden, ja - aber daraus zu schließen, daß "Bieterverfahren" die Lösung wären, ist weit gefehlt.
Tom197806.01.22 17:48
11ant schrieb:

Zustimmung.



"Bieterverfahren" sind kein geeignetes Instrument. Wer zu viel fernsieht, dem können feine Unterschiede ;-) zwischen Barem für Rares und der Realität schon´mal verloren gehen. Was die TE beim Verkauf zu brav ist, wird ihrem Ergebnis schaden, ja - aber daraus zu schließen, daß "Bieterverfahren" die Lösung wären, ist weit gefehlt.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Hängt natürlich auch von der Gegend ab und dem Angebot und der Nachfrage. Bieterverfahren vergleiche ich mal mit einer Zwangsversteigerung. Und bei uns gehen die alten Häuser für das mehrfache des Verkehrswertes weg.
bieterverfahren