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ᐅ Altbau modernisieren - Planung, Projektierung, Baubegleitung


Erstellt am: 06.05.12 19:44

O
Oli S.
06.05.12 19:44
Hallo, werte Forumschaft!

Meine Frau und ich sind im Begriff uns ein Haus aus den 50ern zu kaufen und recht umfangreich zu sanieren/modernisieren. Folgende Maßnahmen stellen wir uns vor:


- Dach dämmen,
- Außenwände dämmen,
- Dachgeschoss ausbauen,
- Obergeschoss Zimmer neu aufteilen (Schlafzimmer, KZ u. großes Bad),
- Untergeschoss neu aufteilen (großer Wohn-, Ess-, Küchenbereich und Gäste-WC),
- rundherum neue Fenster,
- neue Heizungsanlage,
- im EG Fußbodenheizung,
- neue Elektrik,
- neue Wasserleitungen,
- Keller trocken legen (Wände sind etwas feucht)


Die Frage ist, wie gehen wir dieses Projekt an? Wem übertragen wir die Planung, Projektierung, Baubegleitung? Wer nimmt Kontakt mit den entsprechenden Handwerksbetrieben auf? Wer kalkuliert die Kosten für die Modernisierung? Wer leistet die Bauaufsicht und Qualitätskontrolle? Auch im Hinblick auf geförderte Maßnahmen? Sollte man für so etwas einen Architekten beauftragen oder eine Baufirma? Was sind die Vor- und Nachteile der beiden Alternativen?


Ich bin zwar gelernter Kfz-Mechaniker und würde mich als handwerklich nicht unbegabt beschreiben, habe aber auf dem Bau keine Erfahrung. Da Geld aber eine Rolle spielt, würde ich natürlich gerne auch Eigenleistung erbringen, wie z.B. Abrissarbeiten. Wie würde dies in Bezug auf die Planung mit einbezogen.


Wir waren in den letzten Wochen schon auf einigen Baumessen und haben mit Bauherrenverbänden, Energieberatern und dem Bauherren-Schutzbund gesprochen. Wir sind uns trotzdem nicht schlüssig, welche Herangehensweise für unser Projekt die beste wäre. Wir würden uns freuen, hier vielleicht den einen oder anderen Rat zu erhalten.


Vielen Dank schon mal.
Oli S.
€uro
07.05.12 11:25
Hallo,
Oli S. schrieb:
...Meine Frau und ich sind im Begriff uns ein Haus aus den 50ern zu kaufen und recht umfangreich zu sanieren/modernisieren.
Vorher fragen ist schon mal ein guter Ansatz!
Oli S. schrieb:
..
Die Frage ist, wie gehen wir dieses Projekt an?
Hier dürfte z.B. ein Bau-Ing., Energieberater und TGA Planer in Personalunion vor Ort der richtige Ansprechpartner sein.
Ausgangspunkt jeglicher Sanierung/Modernisierung ist die exakte und detaillierte Analyse des Ist-Zustandes!

v.g.
T
Thomas463
18.05.12 13:58
Also bis auf die Tragenden Wände willst du quasi alles rausreißen und neu machen?

Den Bedarf eines Bau-Ings kann ich hierbei nicht wirklich erkennen, da keine statischen Sachen hierbei zu berechnen sind und die Statik j nicht verändert wird.

Architekt sollte durchaus in der Lage sein alle notwendigen Pläne zu erstellen und die U-Wert Berechnung bezüglich des gewünschten Energieverbrauches zu tätigen.

Ein Bauphysikalisches Büro (oder allg. Energieberater) für die Berechnung des Heizenergiebedarfs usw. sollte es auch tun.

Lediglich die Trockenlegung (Abdichten und austrocknen) des Kellers kann je nach Ursache etwas aufwendiger werden.


Im Bezug auf die Eigenleistungen:
du wirst sicherlich mehr Zeit zwischen den einzelnen Arbeiten rechnen müssen. Ansonsten sehe ich keine großen Probleme.

Was du auch machen könntest: Die elektrischen Leitungen in die neuen (und alten?) Wände durch Stämmen (mit einer Mauernutfräse) Verlegen von Leerrohren und das einfädeln der Elektroleitungen und das verspachteln der Wände würde ich dir mit etwas Geschick auch zutrauen.

Das anschließen der Leitungen sollte allerdings einer Fachfirma (Elektriker) vorbehalten sein da das mit einigen Gefahren verbunden ist, wenn man sich nicht auskennt.

Welche Arbeiten du sonst noch erledigen kannst hängt ansonsten von deinem Geschick ab. Heizungsrohre und Sanitärgeschichten sind eher Kritische Sachen da man bei unzugänglichen Sachen auf saubere Arbeit angewiesen ist da man ansonsten bei Dichtheitstests lange auf Lecksuche ist und du das nötige Werkzeug dazu brauchst.

Lg Thomas
A
anne1984
01.09.13 18:23
Hallo Oli S.,

habt ihr das Haus gekauft und so saniert, wie du es beschrieben hast? Wir haben nämlich auch so ein Haus und sind nun leider mit dem letzten Architekten nicht auf ein End gekommen. Wie habt ihr euch entschieden, habt ihr alles durchplanen lassen von einem Architekten oder einer Sanierungsfirma bzw. habt ihr alles selbst in die Hand genommen? Und falls ihr schon fertig seid, hat alles zu eurer Zufriedenheit geklappt?

Viel Glück
W
Waldemar
02.09.13 07:43
Hallo,

50-er bringen so einige Überraschungen mit sich! Bauboom, das fehlen von Zement usw. Wenn die Lage so schön ist, sollte man über den Abriss nachdenken, und vielleicht Neubauen. Einfach gegen rechnen, den viel Unterschied im Aufwand ist es nicht. Beispiel: Abriss plus Rohbau erstellen, gegenüber Entkernen plus planerische Einschränkungen, und Überraschungen! Dafür ist es Neu, und der Wiederverkaufswert ist viel höher! Oder eine vergleichbare Lage suchen und einfach neu bauen.

Gruß Waldemar
€uro
02.09.13 10:41
Hallo,
Waldemar schrieb:
...Beispiel: Abriss plus Rohbau erstellen, gegenüber Entkernen plus planerische Einschränkungen, und Überraschungen! Dafür ist es Neu, und der Wiederverkaufswert ist viel höher! Oder eine vergleichbare Lage suchen und einfach neu bauen.
Ganz weltfremd ist der Beitrag nicht Zudem sich die "unerkannten", möglichen Risiken Laien selten erschließen. Das betrifft den Baukörper ebenso wie z.B. eine ineffektive, vorhandene Heizungsanlage, die meist zu deutlich überhöhten Verbrauchskosten führt. Das anfängliche "Schnäppchen" wird da mal schnell zum Groschengrab.
Bestandsobjekte werden oft überteuert ver-/gekauft.
Andererseits bietet der Bestand oftmals wertvolle, schwere Bausubstanz, die vorteilhaftes Raumklima möglichst macht, auf der sich aufbauen lässt. Neubauten sind meist einseitig auf den Winterlastfall ausgelegt, sommerlicher WS spielt da eine eher stiefmütterliche Rolle, insbesondere bei monolithischem AW-Aufbau
Die Abgrenzung des Pro bzw. Kontra ist fachlich erheblich anspruchsvoll, zu mal nicht nur das Gebäude, sondern auch die Heizungsanlage zu berücksichtigen sind.
Einen verallgemeinerungsfähigen Rat gibt es daher nicht, stets sind die objektbezogenen Ausgangsbedingungen ausschlaggebend.

v.g.
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