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ᐅ Fenstersockel nach Austausch angleichen


Erstellt am: 20.12.25 09:20

B
Baumschubser
20.12.25 09:20
Liebe Community,

wir haben vergangenes Jahr ein Haus gekauft und umfassend saniert. Ein paar Baustellen haben wir dennoch.
Die Rahmen der neuen Türfenster, die wir haben einbauen lassen, sind nicht mehr so tief, weshalb ein Spalt zwischen Fenster und Terrasse sichtbar ist. Der Fensterbauer hatte uns an das Dachdeckergewerk verwiesen, allerdings brauchten wir im Rahmen der Sanierung keinen Dachdecker. Die Anfrage ist nun, wie man den Spalt sachgerecht verfüllt. Ich habe schonmal mit Bauschaum nachgearbeitet, wie geht es aber nun weiter? Der Bereich ist mit einer Pergola überdacht, die Terrassenplatten sind eben und weisen kein Gefälle auf. Vom Gefühl her würde ich sagen, Bauschaum von der grauen Schiene entfernen, dann eine dünne Bauplatte davor, dann mit Betonestricht auffüllen und abschließend den Übergang zum Fensterrahmen mit Silikon abdichten. Geht das in die richtige Richtung, oder ist das alles Quatsch? Ich wäre für Eure Hilfe dankbar.

Viele Grüße
Daniel




Nahaufnahme einer Gebäudefassade mit sichtbarer Dämmung aus Schaum zwischen Wand und Fundament.
N
nordanney
20.12.25 09:26
Baumschubser schrieb:

Der Fensterbauer hatte uns an das Dachdeckergewerk verwiesen, allerdings brauchten wir im Rahmen der Sanierung keinen Dachdecker.
Endlich mal ein guter Fensterbauer. Ja, der Dachdecker ist eine super Idee für die fachgerechte Abdichtung. ALLES andere ist technisch nicht korrekt und Murks.
N
Nauer
20.12.25 21:02
Hi Daniel,

auf dem Bild sieht man recht klar, dass der Schaum im Prinzip nur Lückenfüller ist und aktuell sogar offen liegt, das wird draußen nicht lange gutgehen. Deine Idee geht grob in die richtige Richtung, aber Estrich bis an den Rahmen ist genau der Punkt, wo es später gern reisst, auch wenn es sich erstmal massiv anfühlt. Die graue Schiene wirkt wie eine Führung für Entwässerung, die solltest du auf keinen Fall einbetonieren, sonst steht Wasser da wo es nicht soll. Besser wäre, den Schaum sauber zurückzuschneiden, eine schmale druckfeste Platte als verlorene Schalung davorzusetzen und dann mineralisch aufzufüllen, aber mit klarer Trennung zum Rahmen. Der Anschluss selbst sollte elastisch bleiben, Silikon geht, altert aber schnell, MS-Polymer hält oft 8-10Jahre und vergraut weniger, auch unter einer Pergola kommt genug Feuchte an. Was mich noch interessiert, wie viel Höhenversatz hast du von Fensterunterkante zur Terrasse, eher 10mm oder eher 40mm, und liegt das Pflaster im Gefälle vom Haus weg oder eher neutral, das entscheidet mehr als der Werkstoff.
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