ᐅ 2K Injektionsmörtel Zweckentfremdet - Wärmeentwicklung?
Erstellt am: 18.12.25 10:05
Hallo Zusammen,
ich habe eine Frage bzgl. 2K Injektionsmörtel.
Folgende, etwas ungewöhnliche, Ausgangslage:
Ich bewohne einen Altbau (alt meint wirklich alt: Fachwerkhaus BJ 1550). Das ganze vor wenigen Jahren sauber saniert, dennoch ist so ein Gebäude natürlich nicht gänzlich Mäusedicht zu halten.
Leider hatten sich nun Mäuse in der Küche eingefunden, der Weg war schnell klar - die Installationsrohre (Wasser, Elektro, Heizung, Abwasser) waren auf dem Weg in den Zwischenboden nicht sauber versiegelt.
Diese sind leider hinter der Küchenzeile versteckt, die einzige Möglichkeit ohne die Küche rauszureißen war mit einem Langen Stab Stahlwolle in die Hohlräume zu schieben und diese dann sauber und möglichst Mäusebissfest zu verschließen, das war nur mit einer Kartuschenspritze möglich da ich sonst nicht hingekommen wäre.
Ich habe daher auf 2K Injektionsmörtel zurückgegriffen, da dieser sehr hart aushärtet. Soweit so gut hat auch alles geklappt im Nachgang mache ich mir nun aber sorgen um den Umstand der Wärmeentwicklung.
Mir ist klar das der Mörtel eigentlich für die Befestigung von Gewindestangen im Mauerwerk gedacht ist, nicht um damit flächig zu arbeiten. Ich habe mir nun die Frage gestellt, nachdem ich knapp 2 Kartuschen für die Abdichtung verwendet habe, ob das mit der Wärmeentwicklung rund um das Kunststoffabwasserrohr ggf. problematisch gewesen sein könnte. Das Harz härtet ja unter Wärmeentwicklung aus.
Ich habe nicht ultra Dick aufgegtragen aber schon so 1-2 cm und recht flächig.
Denkt ihr das könnte problematisch sein? Schmorgerüche oder ähnliches habe ich nicht wahrgenommen.
Leider konnte ich bei der Onlinerecherche und auch im Sicherheitsdatenblatt des Produktes (tox liquix Multi 1 von Hornbach) keine Angaben zur Wärmeentwicklung finden.
ich habe eine Frage bzgl. 2K Injektionsmörtel.
Folgende, etwas ungewöhnliche, Ausgangslage:
Ich bewohne einen Altbau (alt meint wirklich alt: Fachwerkhaus BJ 1550). Das ganze vor wenigen Jahren sauber saniert, dennoch ist so ein Gebäude natürlich nicht gänzlich Mäusedicht zu halten.
Leider hatten sich nun Mäuse in der Küche eingefunden, der Weg war schnell klar - die Installationsrohre (Wasser, Elektro, Heizung, Abwasser) waren auf dem Weg in den Zwischenboden nicht sauber versiegelt.
Diese sind leider hinter der Küchenzeile versteckt, die einzige Möglichkeit ohne die Küche rauszureißen war mit einem Langen Stab Stahlwolle in die Hohlräume zu schieben und diese dann sauber und möglichst Mäusebissfest zu verschließen, das war nur mit einer Kartuschenspritze möglich da ich sonst nicht hingekommen wäre.
Ich habe daher auf 2K Injektionsmörtel zurückgegriffen, da dieser sehr hart aushärtet. Soweit so gut hat auch alles geklappt im Nachgang mache ich mir nun aber sorgen um den Umstand der Wärmeentwicklung.
Mir ist klar das der Mörtel eigentlich für die Befestigung von Gewindestangen im Mauerwerk gedacht ist, nicht um damit flächig zu arbeiten. Ich habe mir nun die Frage gestellt, nachdem ich knapp 2 Kartuschen für die Abdichtung verwendet habe, ob das mit der Wärmeentwicklung rund um das Kunststoffabwasserrohr ggf. problematisch gewesen sein könnte. Das Harz härtet ja unter Wärmeentwicklung aus.
Ich habe nicht ultra Dick aufgegtragen aber schon so 1-2 cm und recht flächig.
Denkt ihr das könnte problematisch sein? Schmorgerüche oder ähnliches habe ich nicht wahrgenommen.
Leider konnte ich bei der Onlinerecherche und auch im Sicherheitsdatenblatt des Produktes (tox liquix Multi 1 von Hornbach) keine Angaben zur Wärmeentwicklung finden.
J
Jesse Custer18.12.25 18:44Die Zersetzungstemperatur der Komponente B beginnt bei 35°C - ich kann mir daher nicht vorstellen, dass der Stoff beim Abbinden so heiß wird, dass es irgendwelche Probleme geben könnte.
W
wiltshire21.12.25 15:47Ich habe keine Ahnung, bei welcher Temperatur genau die Aushärtung stattfindet und bin auch kein Fachmann für das weite Feld von Zement. Aber die Physik der Hydration, die beim Festwerden des Zements wirkt ist bekannt. Physikalisch wird die maximal erreichbare Temperatur durch die Siedetemperatur von Wasser begrenzt. Mehr als 100 Grad ist daher unter üblichen Druckverhältnissen nicht möglich. Wenn Du das nachvollziehst, wirst Du ganz ruhig schlafen können.
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