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ᐅ Terrassenanschluss an Terrassentür und Hauswand Holzständerhaus


Erstellt am: 27.07.25 17:18

S
Sockeldichtung
27.07.25 17:18
Guten Abend,

ich habe zwei Fragen zur richtigen Umsetzung des Anschlusses der Terrasse an die Terrassentür und die Hauswand. Unser Landschaftsgärtner hat wie vom Hausbauer per Ausführungsdetail vorgegeben eine Sockelrinne montiert, die an die Hauswand anschließt. Dabei wurden allerdings keine Abstandshalter verwendet. Die Sockelrinnen sind in Drainagemörtel gesetzt und puntuell mit Beton zusätzlich befestigt:


Enger Kanal mit türkisfarbener Seitenwand links, Metallgitter rechts und Kiesboden dazwischen.


Metallgitterboden über einem offenen Schacht; graue Innenfläche, grüne Plane neben weißer Wand.


Ist das Fehlen der Abstandshalter problematisch, oder ist das so in Ordnung?

Der Außenbereich an der Türschwelle wurde vom Hausbauunternehmen mit einer Dichtbahn abgedichtet, unser Landschaftsgärtner hat nun noch eine Reaktivabdichtung aufgebracht. Nun soll der Hohlraum mit Drainagemörtel aufgefüllt und an die Tür rangepflastert werden.

Bei dem grobkörnigen Drainagemörtel befürchte ich allerdings, dass er sich in die Abdichtung drückt und diese perforiert. In der Detailzeichnung von unserem Hausbauunternehmen wird hier auch mit Schotter aufgefüllt. Wie würde man das fachgerecht auffüllen ohne die Abdichtung zu gefährden? Sollte man hier noch mal eine Noppenbahn oder Drainagematte auf die Abdichtung legen? Wenn ja, würde man die einfach lose auflegen, oder sollte man sie besser noch mal mit Reaktivabdichtung verkleben?


Metallgitterbodenroste mit grünem Rand, Bauuntergrund darunter sichtbar
G
GerryG
03.08.25 13:02
Beim Anschluss der Sockelrinne direkt an die Hauswand ohne Abstandhalter kann es in der Tat zu Problemen kommen – typischerweise fehlt dann eine kontrollierte Hinterlüftung, was langfristig Feuchte- und Frostschäden begünstigen kann. Wurde das Thema Hinterlüftung im Detailplan angesprochen oder gibt es dazu klare Vorgaben vom Hausbauer?

Zum Füllen beim Übergang an der Türschwelle: Deine Sorge ist berechtigt. Grobkörniger Drainagemörtel kann bei mechanischer Belastung oder Bewegungen tatsächlich auf die Abdichtung drücken und sie beschädigen. Fachgerecht wird zwischen Abdichtung und dem Mörtel (oder dem Schotter) in der Regel eine Schutzlage eingeplant – also entweder eine Noppenbahn oder eine geeignete Drainagematte. Diese sollte lose verlegt werden, nicht flächig verklebt, damit anfallendes Wasser wirklich ablaufen kann und es keine Feuchtestaupunkte gibt. Einzelne Hersteller empfehlen unter Umständen zusätzliche Fixierungen im Randbereich, aber auf die Abdichtung selbst gehört so wenig Kleber wie möglich.

Hast Du von Deinem Hausbauer oder dem Gärtner eine Vorgabe, wie die Schutzlage genau aussehen soll oder ob bestimmte Produkte gefordert sind?
S
Sockeldichtung
03.08.25 16:23
Vielen Dank.

Die Hinterlüftung ist vorhanden, weil der Sockel einen kleinen Vorsprung hat, an dem die Sockelrinne anliegt. Im ersten Bild oben kann man es erahnen. Es geht mir eher um die mechanische Belastung: Wenn die Rinne außen angeschüttet wird, wirkt der Druck ggf. nur über die Oberkante der Rinne auf die Hauswand.

Konkrete oder produktbezogene Vorhaben gibt es leider weder vom Hausbauer, noch vom Garten-Landschaftsbauer. Wäre der folgende Aufbau von unten nach oben grundsätzlich sinnvoll?
Abdichtung
5mm Teichvlies
3mm Bautenschutzmatte
Drainagemörtel
Pflaster

Das wäre diffusionsoffen, sodass sich auch keine Feuchtigkeit auf der Abdichtung staut.
G
GerryG
03.08.25 18:34
Das Fehlen der Abstandshalter ist kritisch, vor allem wenn damit die Hinterlüftung oder Bewegungsaufnahme eingeschränkt wäre. Wenn aber – so wie Du beschreibst – der Sockel vorgesprungen ist und tatsächlich ein Lüftungsspalt vorhanden bleibt, ist dieses Manko praktisch ausgehebelt. Wichtig ist nur, dass die Rinne an keiner Stelle starr und auf Press an der Wand sitzt, damit entstehende Feuchtigkeit trocknen kann.

Zu Deinem Schichtaufbau: Die Kombination aus Abdichtung, Schutzvlies und Bautenschutzmatte ist völlig in Ordnung. Teichvlies schützt die Abdichtung zuverlässig vor mechanischen Beschädigungen, die Bautenschutzmatte nimmt die Bewegungen gut auf und Drainagemörtel bleibt so auf Distanz. Technisch ein sauberer Weg – und wie Du sagst, diffusionsoffen bleibt das Ganze ebenfalls. Wenn keine explizite Vorgabe für spezielle Produkte vom Hausbauer oder Landschaftsbauer vorliegt, bist Du mit dieser Lösung auf der sicheren Seite. Bei sensiblen Abdichtungen wählt man gerne ein dickeres Vlies (je nach Beanspruchung auch über 5 mm), aber 5 mm ist ein gängiger Standard. Die Bautenschutzmatte nicht verkleben, lose auflegen genügt.
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