ᐅ Drainage ums Haus - Ja oder Nein? Eure Meinung und Erfahrungen.
Erstellt am: 31.03.22 10:42
Hallo zusammen,
wir bauen aktuell ein Haus und demnächst steht der Anschluss an die Regenwasserkanalisation und die Aussenalagen an.
Wir versuchen uns die Frage zu beantworten, ob wir eine Drainage benötigen oder drauf verzichten können. Gibt es im Neubau ein reelles Risiko wenn man auf eine Drainage verzichtet? Vielleicht könnt ihr ja mal eure Sichtweisen teilen.
Infos:
- Wir möchten ebenerdig ans Haus pflastern. (Keine Stufe bei der Haustür und keine Stufe von der Garage ins Haus.)
- Der Tiefbauer hat uns von einer Drainage abgeraten, weil der Grundwasserspiegel sehr tief liegt und er keine Gefahr für das Haus sieht.
- Wir haben keinen Keller.
- In der Nachbarschaft haben ca. die Hälfte der Häuser Drainagen.
- Das Haus Oberkante Fertigfußboden liegt 45cm höher als die Straße. (Entfernung 7m)
- Rein aus optischen Gründen würden wir gern keinen Kieselstreifen haben wollen.
- Kostenpunkt für die Drainage mit Wartungsschächten liegt bei ca. 3T€
- Wir bauen im Speckgürtel von Hamburg
Danke!
wir bauen aktuell ein Haus und demnächst steht der Anschluss an die Regenwasserkanalisation und die Aussenalagen an.
Wir versuchen uns die Frage zu beantworten, ob wir eine Drainage benötigen oder drauf verzichten können. Gibt es im Neubau ein reelles Risiko wenn man auf eine Drainage verzichtet? Vielleicht könnt ihr ja mal eure Sichtweisen teilen.
Infos:
- Wir möchten ebenerdig ans Haus pflastern. (Keine Stufe bei der Haustür und keine Stufe von der Garage ins Haus.)
- Der Tiefbauer hat uns von einer Drainage abgeraten, weil der Grundwasserspiegel sehr tief liegt und er keine Gefahr für das Haus sieht.
- Wir haben keinen Keller.
- In der Nachbarschaft haben ca. die Hälfte der Häuser Drainagen.
- Das Haus Oberkante Fertigfußboden liegt 45cm höher als die Straße. (Entfernung 7m)
- Rein aus optischen Gründen würden wir gern keinen Kieselstreifen haben wollen.
- Kostenpunkt für die Drainage mit Wartungsschächten liegt bei ca. 3T€
- Wir bauen im Speckgürtel von Hamburg
Danke!
T
Tolentino31.03.22 10:48Naja, ob ihr wirklich ohne Drainage bauen könnt, hängt ja nicht nur vom Grundwasserspiegel, sondern vor allem von der Versickerungsfähigkeit des gewachsenen Bodens ab. Das müsste im Baugrundgutachten stehen, mitsamt Empfehlung zur Drainage oder nicht.
Bei den Sturzregen der letzten Sommer, steht das Wasser selbst bei sandigen Böden ein paar Zentimeter zumindest in tieferen Stellen eines Grundstücks.
Und selbst wenn wirklich keine Empfehlung für eine Drainage vorliegt, bei echter Ebenerdigkeit und Pflaster reicht ein Starkregen wie in den letzten Sommern und das Wasser steht im Haus. Also zumindest vor den Öffnungen würde ich schon eine Rinne platzieren.
Bei den Sturzregen der letzten Sommer, steht das Wasser selbst bei sandigen Böden ein paar Zentimeter zumindest in tieferen Stellen eines Grundstücks.
Und selbst wenn wirklich keine Empfehlung für eine Drainage vorliegt, bei echter Ebenerdigkeit und Pflaster reicht ein Starkregen wie in den letzten Sommern und das Wasser steht im Haus. Also zumindest vor den Öffnungen würde ich schon eine Rinne platzieren.
K
KingJulien31.03.22 11:10Tolentino schrieb:
Bei den Sturzregen der letzten Sommer, steht das Wasser selbst bei sandigen Böden ein paar Zentimeter zumindest in tieferen Stellen eines Grundstücks.Und deswegen das A und O:Das Gelände auf allen Seiten vom Haus weg, leicht abfallend. Die ersten ein, zwei Meter vor Türen ruhig ein bisschen deutlicher.
Wenn die Straße eh tiefer ist, umso einfacher.
W
WilderSueden31.03.22 11:34Wie habt ihr gegründet? Nur Schotter oder auch groben Kies? Wo geht das Wasser hin wenn es ans Haus läuft, kann es sich unterm Haus sammeln?
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