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ᐅ Elektroosmose, um feuchte Wände zu sanieren


Erstellt am: 30.03.11 17:58

S
swissmaker-1
30.03.11 17:58
Hallo

Ich wollte fragen,, ob jemand Erfahrung mit der "Elektroosmose" hat um feuchte Wände zu sanieren. Ich habe im Internet ein paar sehr skeptische Beiträge gefunden. Taugt das System was oder ist davon abzuraten?

Danke für deine Antwort
M
MODERATOR
01.04.11 19:54
Hallo swissmaker,

das funktioniert in der Praxis nicht; recht genommen funktioniert das nicht mal theoretisch.
D
Dämmunsinn-1
02.04.11 11:31
Hallo Swissmaker

Ich bin von der Elektroosmose absolut überzeugt! Wir haben unser 190 jähriges Haus 1984 für 3000.- fr schützen lassen. Die EG Wände waren nach 3 Jahren absolut trocken. Und auch heute noch. Dafür hätte ich auch 20,000.- bezahlt!!

en Gruess
vom dämmunsinn
M
MODERATOR
02.04.11 13:54
Hallo Dämmunsinn,
ist das Gerät denn immer noch in Betrieb?

Sie schreiben, sie hätten Ihr Haus schützen lassen. Waren die Wände denn feucht, und Sie hatten das Gerät zur Entfeuchtung montieren lassen - oder haben Sie das Gerät prophylaktisch angeschafft, um einer etwaigen künftigen Durchfeuchtung zuvor zu kommen?
E
Elektroosmose-1
02.04.11 17:11
Entschuldigung aber gestatten Sie mir die Frage, warum Sie in diesem Fachforum die Elektroosmose als ein GERÄT bezeichnen ?
Dies ist absoluter Unsinn.
Diese Dinger haben nicht im entferntesten etwas mit der Definition der Elektroosmose gemeinsam. Wenn man etwas darin bewandert ist wird auch klar warum.
Aber dazu muß man halt die Definition kennen.

Im übrigen wird derzeit in Deutschland bundesweit per Abmahnung diesem Schwindel ein Ende gesetzt.
M
MODERATOR
02.04.11 18:08
"...dauerhaft mit dem Anlegen einer Gleichspannung aus einem elektronischem Steuergerät betrieben werden..."

Also bitte, lieber Elektroosmosesysteme, sollen wir jetzt um die Definition von "Gerät"streiten? Das oben angeführte Zitat findet sich auf der von Ihnen verlinkten Seite (die übrigens von Halbwahrheiten durchsetzt ist).

Übrigens bin ich im Thema "Elektroosmose bewandert"; als Ingenieur und Architekt begegne ich diesem Thema häufig.

Ich möchte mich hier nicht an einem Streit über "Elektroosmose" beteiligen, ich beantworte weitgehend wertfrei und ohne andere User blosszustellen Laienfragen.

Für Sie nun hier ein paar Zitate von Leuten, die sich ebenfalls mit dem Thema "Aktive Elektroosmose" auseinandergesetzt haben:
Aus: Dettmann, A.; Bakhramov, O. und Venzmer, H.; Neue Möglichkeiten zur.. 2. Dahlberger - Kolloquium, Feuchte- und salzbelastete Mauerwerke, Wismar 2000 S. 78:
"Eine Entfeuchtung von Mauerwerk kann allein auf Basis der Elektroosmose nicht bis zur vollständigen Trocknung, sondern nur bis zu einem Durchfeuchtungsgrad von ca. 50 Prozent durchgeführt werden. Danach führen der erhöhte elektrische Widerstand des Mauerwerkes und die verschlechterte Kontaktierung zu einem Abbruch des Wassertransports."

Aus: Scherpke, G.; Schneider, und; Elektroosmose – ein Vergleich theoretischer Ergebnisse mit experimentellen Resultaten, DGZfP-Berichtsband BB 69-CD Feuchtetag 99 Umwelt · Meßverfahren · Anwendungen 7./8. Oktober 1999, BAM, Berlin:
"Die gemessenen Feuchtetransporteffekte liegen in unbedeutenden Größenordnungen. Sie können bei Trockenlegungsmaßnahmen kaum als Unterstützung dienen. Es können bestenfalls geringfügige und in der Praxis kaum merkbare Effekte in der Umgebung der maximalen kapillaren Steighöhe erzielt werden."

Was allen nicht mechanischen Methoden, Mauerwerk zu entfeuchten, zu eigen ist, wäre die Tatsache, dass die Feuchtigkeit im trocken zu legenden Mauerwerk ja eine Quelle hat - Mauerwerk ist nicht per se feucht.
Gehen wir davon aus, elektroosmotische Methoden seien wirksam, ist die Wirksamkeit nur gegeben, wenn dauerhaft elektrische Spannung angelegt wird (deshalb auch meine Frage an Dämmunsinn). Nimmt man nach einer gewissen Zeit an, das Mauerwerk sei trockengelegt und beendet das elektroosmotische Verfahren, beginnt die Durchfeuchtung von vorne.

Nur mechanische Verfahren zur Trockenlegung sind geeignet, die Quelle der Feuchtigkeit von der Wand zu trennen. Deshalb sind ja von außen abgedichtete und mit einer Horizontalsperre versehene Kellerwände nicht feucht - und darüber lässt sich mal nicht streiten.
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