ᐅ Bodengutachten - Torf, Pfahlgründung notwendig?
Erstellt am: 26.07.21 19:37
H
Hausbauer 202126.07.21 19:37Hallo zusammen,
wir möchte eine fertige Doppelhaushälfte in Holzständerbauweiße inkl. Keller bauen lassen. Bei durchgeführten Bodengutachten wurde in einer Tiefe von 4,90m - 6,80m Torf gefunden. Durchgeführt wurden zwei Kleinrammbohrungen, wobei die Erste davon aufgrund der festen Bodenbeschaffenheit abgebrochen wurde. Bei der zweite Bohrung sowie der schweren Rammsondierung wurde der Torf gefunden.
Das Gutachten empfiehlt aufgrund des Torfs eine Pfahlgründung.
Angrenzende Doppelhaushälfte sowie andere Nachbarn, konnten jedoch ohne Einschränkung bauen ohne weitere Maßnahmen zu ergreifen. Da die Kiesschicht zwischen Bodenplatte-Keller und Beginn des Torfs größer als 2,00m sind, gibt es doch bestimmt auch Alternativen? Würden uns über Erfahrungen und Meinungen dazu freuen da die Kommunikation mit den beauftragten Firmen sich schwierig gesstalten.


wir möchte eine fertige Doppelhaushälfte in Holzständerbauweiße inkl. Keller bauen lassen. Bei durchgeführten Bodengutachten wurde in einer Tiefe von 4,90m - 6,80m Torf gefunden. Durchgeführt wurden zwei Kleinrammbohrungen, wobei die Erste davon aufgrund der festen Bodenbeschaffenheit abgebrochen wurde. Bei der zweite Bohrung sowie der schweren Rammsondierung wurde der Torf gefunden.
Das Gutachten empfiehlt aufgrund des Torfs eine Pfahlgründung.
Angrenzende Doppelhaushälfte sowie andere Nachbarn, konnten jedoch ohne Einschränkung bauen ohne weitere Maßnahmen zu ergreifen. Da die Kiesschicht zwischen Bodenplatte-Keller und Beginn des Torfs größer als 2,00m sind, gibt es doch bestimmt auch Alternativen? Würden uns über Erfahrungen und Meinungen dazu freuen da die Kommunikation mit den beauftragten Firmen sich schwierig gesstalten.
H
hampshire26.07.21 19:59Wie wurde denn traditionell am Ort gebaut? Wie gerade stehen bzw. sinken ältere Bestandshäuser? Ich würde mich mal durch den Ort hindurch bei den Menschen, die da wohnen informieren. Deren Erfahrung ist wertvoll.
T
Tolentino26.07.21 20:03Torf kann sich leider öfter in Inseln bzw Linsen darstellen. Da würde ich jedenfalls der Gründungsempfehlung folgen.
Leider ist die Linse auch zu tief als das man sie einfach austauschen könnte.
Die Frage ist, ob man nicht gleich aus der Pfahlgründung einen Pfahlbau macht. Nach den Ereignissen der letzten Tage nicht das dümmste. Allerdings bei einer Doppelhaushälfte einseitig sicher nicht möglich.
Tja schwierig, aber ich würde nie entgegen der Gründungsempfehlung eines Geologen gründen.
Leider ist die Linse auch zu tief als das man sie einfach austauschen könnte.
Die Frage ist, ob man nicht gleich aus der Pfahlgründung einen Pfahlbau macht. Nach den Ereignissen der letzten Tage nicht das dümmste. Allerdings bei einer Doppelhaushälfte einseitig sicher nicht möglich.
Tja schwierig, aber ich würde nie entgegen der Gründungsempfehlung eines Geologen gründen.
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Hausbauer 202126.07.21 20:25hampshire schrieb:
Wie wurde denn traditionell am Ort gebaut? Wie gerade stehen bzw. sinken ältere Bestandshäuser? Ich würde mich mal durch den Ort hindurch bei den Menschen, die da wohnen informieren. Deren Erfahrung ist wertvoll.Neubaugebiet seit ca 20 Jahren. Häuser setzen sich normal, keine Auffälligkeiten laut den Nachbarn.H
Hausbauer 202126.07.21 20:26Tolentino schrieb:
Torf kann sich leider öfter in Inseln bzw Linsen darstellen. Da würde ich jedenfalls der Gründungsempfehlung folgen.
Leider ist die Linse auch zu tief als das man sie einfach austauschen könnte.
Die Frage ist, ob man nicht gleich aus der Pfahlgründung einen Pfahlbau macht. Nach den Ereignissen der letzten Tage nicht das dümmste. Allerdings bei einer Doppelhaushälfte einseitig sicher nicht möglich.
Tja schwierig, aber ich würde nie entgegen der Gründungsempfehlung eines Geologen gründen.Danke für das Feedback. Leider gestaltet sich die Kommunikation mit o.g. Stelle schwierig, weshalb wir unser Anliegen hier gepostet haben.Ähnliche Themen