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ᐅ Stark ansteigende Raumluftfeuchte im Sommer


Erstellt am: 14.07.21 11:53

M
Mike Dellas
14.07.21 11:53
Hallo an Alle

im Jahr 2019 haben meine Frau und ich eine Doppelhaushälfte erworben BJ 1925. diese haben wir dann komplett saniert.
Heizung, Verrohrung, Elektrik, Fußböden, neue Fenster 2 fach Verglasung Kunststoff, Hohlwanddämmung mit hydrophobierten Flocken (Lammers Dämmtechnik aus Farven) Dachdämmung 180mm Rockwool Zwischensparrendämmung mit Precit feuchtevariabler Dampfbremfolie SD Wert 0,2 bis 50. Außenwanddämmung eines 13 qm Anbaus 100mm Neopor mit diffussionsoffenem Rollputz, das Dach davon 200mm XPS (Dachterrasse) mit Polymerschweißbahn.

Nach nunmehr zwei Wintern und zwei Sommern zeigt sich folgendes wiederholendes Bild:

Im Winter relative Feuchte 35 bis 50% je nachdem wie viele Befeuchter wir aufhängen.
Im Sommer anstieg der relativen Feuchte auf 50 bis 80% in allen Räumen.

Wir lüften regelmäßig früh morgens und spät abends quer durchs ganze Haus, das hat aber keinen nennenswerten Effekt.
Derzeit behelfen wir uns mit einem elektrischen Luftentfeuchter mal im EG mal im OG der zieht in 24 Stunden 6 Liter Wasser aus der Luft.
Die Feuchtigkeit sinkt dann auf 50 bis 55%. Das soll aber keine Dauerlösung sein.

Für hilfreiche fachlich begründete Aussagen zu Ursache und möglichen Vorgehensweisen wäre ich sehr dankbar.

Mit besten Grüßen an alle

Michael Dellas
S
seat88
14.07.21 11:57
Durchaus normal im Sommer. Warme Luft kann sehr viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Außerdem momentan fast Deutschlandweit Regen oder schwül warm. Wo soll da die Feuchtigkeit hin, da bringt auch lüften relativ wenig. Es ist einfach so.
B
Bookstar
14.07.21 11:59
Das ist schon hoch. Aber auch bei uns im Haus aben wir überall 60% Luftfeuchte und im Keller 65%. Dort riecht es auch leicht muffig, deshalb läuft der Entfeuchter und den leere ich alle 2 Tage aus.

Ich denke dieses Jahr liegt es am Wetter, entweder extrem Nass oder schwül.
M
Musketier
14.07.21 12:11
Rein von der Luftfeuchte kann Lüften sogar kontraproduktiv sein. Wir haben früher in einem Tal mit Bach in einem Natursteinhaus gewohnt.
Selbst im Hochsommer war es im Haus immer kühl. Bei ungünstiger Wetterlage und offenem Treppenhaus hat sich das Wasser an den kalten Terazzotreppen niedergeschlagen.
Das sah aus, als wäre frisch gewischt ohne den Lappen auszuwringen.
Da sieht man erstmal, welche Luftfeuchtigkeit warme Luft mitbringen kann, die sie dann beim Abkühlen abgibt.
N
nordanney
14.07.21 12:12
Mike Dellas schrieb:

Im Winter relative Feuchte 35 bis 50% je nachdem wie viele Befeuchter wir aufhängen.
Korreliert zur Luftfeuchtigkeit draußen.
Mike Dellas schrieb:

Im Sommer anstieg der relativen Feuchte auf 50 bis 80% in allen Räumen.
Passt auch zur Luftfeuchtigkeit draußen.
Mike Dellas schrieb:

Wir lüften regelmäßig früh morgens und spät abends quer durchs ganze Haus, das hat aber keinen nennenswerten Effekt.
Wie auch, wenn draußen die Luft feucht ist.
Mike Dellas schrieb:

Derzeit behelfen wir uns mit einem elektrischen Luftentfeuchter mal im EG mal im OG der zieht in 24 Stunden 6 Liter Wasser aus der Luft.
Die Feuchtigkeit sinkt dann auf 50 bis 55%. Das soll aber keine Dauerlösung sein.
Dauerlösung ist: Luftentfeuchter aus und damit leben, dass es im Sommer feuchter als im Winter ist. DAS IST NORMAL!!!
Mike Dellas schrieb:

Für hilfreiche fachlich begründete Aussagen zu Ursache und möglichen Vorgehensweisen wäre ich sehr dankbar.
Hast Du bekommen. Mögliche Vorgehensweise: Absolut luftdichtes Haus bauen, Fenster immer geschlossen haben und Luft von draußen durch Technik ins Haus holen. Nur so bekommst Du die Luftfeuchtigkeit, die Du haben möchtest. Alternativ bei Dir im Sommer eine Klimaanlage laufen lassen, die die Luft massiv entfeuchtet.
Z
Zaba12
14.07.21 12:15
Keinen Chance aktuell bei dem Wetter. Bei uns regnet es seit 2 Monaten, nicht nur gefühlt dauerhaft durch. Luftentfeuchter an und gut is
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