ᐅ Bodenaushub BKl 4 - nur Bodenplatte oder Gesamt-Grundstück?
Erstellt am: 03.07.20 01:24
F
Fragenasker03.07.20 01:24Hallo,
laut Bodengutachten haben wir die Bundesklasse 4 bei einem vergleichsweise kleinen Grundstück 450m2 (Einfamilienhaus wird 120m2 Wohnfläche umfassen).
Im Bodengutachten steht:
1.Oberboden: humose Sande (OH), teilweise umgelagert, Tiefe von 0,7 bzw. 0,5m (aufgrund von 2 Bohrungen) unter OK Gelände besteht mäßig steindurchsetze, teilweise umgelagerte oberflächennah stark verdichtete Oberbodenschicht.
Der Mutterboden besteht neben organischen Bestandteilen aus bindigen schwach mittelsandigen Feinsanden.
=> Bodenklasse 1
2. Tiefe bei 1,4m: schluffige Sande, Bodenklasse 4, Boden ist nicht bis bedingt versickerungsfähig.
3. Tiefe bei 6m: Geschiebelehm (Sand-Schluff-Ton-Gemisch, steife Konsitsenz), Bodenklasse 4, nicht versickerungsfähig
In keiner Bohrung wurde Grund- oder Schichtenwasser erkundet.
Ergebnis:
Mutterboden ist bis in eine Tiefe von 0,7 bzw. 0,5m u. OK Gelände, ggf. auch tiefer, gegen nichtbindige Sande oder Kiessande auszutauschen.
Nun zur Frage:
Laut Tiefbaufirma sollte der gesamte Boden des Grundstücks aufgrund der Bodenbeschaffenheit entsprechend ausgetauscht werden.
Unser 20-jähriger, studierter Gartenbauer für die Außenanlage meint, dass häufig Tiefbaufirmen alles austauschen wollen, aber dies nicht notwendig wäre. Vielmehr genüge es, wenn nur der Bereich der Bodenplatte + 2m umlaufend Boden + Terrassenbereich ausgetauscht wird. Der Rest könne nahezu immer bepflanzt werden.
Wer könnte eher in unserem Einzelfall Recht haben?
laut Bodengutachten haben wir die Bundesklasse 4 bei einem vergleichsweise kleinen Grundstück 450m2 (Einfamilienhaus wird 120m2 Wohnfläche umfassen).
Im Bodengutachten steht:
1.Oberboden: humose Sande (OH), teilweise umgelagert, Tiefe von 0,7 bzw. 0,5m (aufgrund von 2 Bohrungen) unter OK Gelände besteht mäßig steindurchsetze, teilweise umgelagerte oberflächennah stark verdichtete Oberbodenschicht.
Der Mutterboden besteht neben organischen Bestandteilen aus bindigen schwach mittelsandigen Feinsanden.
=> Bodenklasse 1
2. Tiefe bei 1,4m: schluffige Sande, Bodenklasse 4, Boden ist nicht bis bedingt versickerungsfähig.
3. Tiefe bei 6m: Geschiebelehm (Sand-Schluff-Ton-Gemisch, steife Konsitsenz), Bodenklasse 4, nicht versickerungsfähig
In keiner Bohrung wurde Grund- oder Schichtenwasser erkundet.
Ergebnis:
Mutterboden ist bis in eine Tiefe von 0,7 bzw. 0,5m u. OK Gelände, ggf. auch tiefer, gegen nichtbindige Sande oder Kiessande auszutauschen.
Nun zur Frage:
Laut Tiefbaufirma sollte der gesamte Boden des Grundstücks aufgrund der Bodenbeschaffenheit entsprechend ausgetauscht werden.
Unser 20-jähriger, studierter Gartenbauer für die Außenanlage meint, dass häufig Tiefbaufirmen alles austauschen wollen, aber dies nicht notwendig wäre. Vielmehr genüge es, wenn nur der Bereich der Bodenplatte + 2m umlaufend Boden + Terrassenbereich ausgetauscht wird. Der Rest könne nahezu immer bepflanzt werden.
Wer könnte eher in unserem Einzelfall Recht haben?
O
Osnabruecker03.07.20 07:00In welche Höhenlage kommt denn dein Haus?
Hast du um dein Grundstück herum Flächen, wo du Oberboden lagern kannst? Das Grundstück ist klein, daher wäre eine Lagerung für spätere Auffüllungen eher ungeeignet.
Wenn ihr die 50-70 cm Oberboden raus habt würde ich 20-30 cm Material liefern (Sand/Schotter je nach Erfordernis) und darauf meine Bodenplatte Gründen. Dann wäre Oberkante Fertigfußboden ca. auf Höhe des vorherigen Bestandes...
Zum Thema "Bodenaustausch":
Oberboden muss eh weg. Sind du und der Tiefbauer euch einig, was ihr damit meint? Bei dir klibgt es So, als ob die 2. Schicht (Sand) ausgetauscht werden sollte.
Hast du um dein Grundstück herum Flächen, wo du Oberboden lagern kannst? Das Grundstück ist klein, daher wäre eine Lagerung für spätere Auffüllungen eher ungeeignet.
Wenn ihr die 50-70 cm Oberboden raus habt würde ich 20-30 cm Material liefern (Sand/Schotter je nach Erfordernis) und darauf meine Bodenplatte Gründen. Dann wäre Oberkante Fertigfußboden ca. auf Höhe des vorherigen Bestandes...
Zum Thema "Bodenaustausch":
Oberboden muss eh weg. Sind du und der Tiefbauer euch einig, was ihr damit meint? Bei dir klibgt es So, als ob die 2. Schicht (Sand) ausgetauscht werden sollte.
V
Vicky Pedia15.07.20 20:15Absoluter Unfug und Geldschneiderei! Lass eine ordentliche Bodenplatte gründen und der rest bleibt. Bei der Gestaltung der Außenanlagen noch etwas Mutterboden andecken und fertig. Den Garten ist die Bodenklasse egal. Und BKL4 heißt: nix besonderes, keine zusätzlichen Kosten!
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