ᐅ Grundstück Neubaugebiet - Höhenunterschiede vorab erkennen?
Erstellt am: 15.08.19 03:17
Hallo. Wir bekommen in einem Neubaugebiet ein Grundstück. Nun verstehen wir das ganze Thema mit dem Thema Grundstücksaufschüttung etc nicht. Was ist erlaubt, was sollte man tun?
Unser Grundstück ist 24m Breit und 30m Lang. Die geplante Straße auf der Nordseite (entlang der 24m) wird ca das gleiche Höhenniveau haben wie das Grundstück, zumindest ich das den topographischen Karten entnehmen kann und den Planungsmaßen der Straße.
Nach hinten hat das Grundstück laut Berechnungen auf 30m Länge ein Gefälle von einem Meter, was ca 3.3% Gefälle ist. Auf den 24m Breite ist der Boden links ca 0.5m tiefer als rechts, was auf der gesamten Breite ca 2,1% Gefälle ist.
Das Haus wird wahrscheinlich 30cm über Straßenniveau die Oberkante fertiger Fußboden haben.
Nun meine Fragen:
Angenommen ich verändere das Geländeniveau nicht, das Regenwasser kann nach hinten abfließen, was nicht schlimm ist, allerdings fließt es auch nach Links zum Nachbarn ab, muss ich da was machen?
Angenommen, ich erhöhe das Gelände links, sodass es so hoch ist wie rechts, nur das Gefälle nach hinten bleibt, und ich erhöhe ab Haus bis zur Straße den Boden, damit das Regenwasser nach vorne und hinten vom Haus wegfliest - was muss ich beachten? Wird die Erhöhung so stark dass ich was abfangen muss? Ich überlege gerade, die seitlichen 50cm sind ja doch heftig, wenn der Nachbar nicht auch zufällig aufschüttet. Was ist allgemein erlaubt.
Ach, genau wissen wir gar nicht wie man so etwas gestaltet, wo kann man sich helfen lassen? Ich habe mal ein Auszug aus der topographischen Karte geschickt. Vielleicht ist es ja doch nicht so kompliziert. Wie würdet ihr das machen? Könnt ihr mir anhand der Karte Tipps geben? Wenn ich so schaue, scheint das Geländeniveau zu den Nachbarn relativ gleich zu sein, richtig?
Links sind die Höhenmeter der Linien eingezeichnet. Das Grundstück wo die Linien eingezeichnet sind ist unsers. Könnt ihr weiterhelfen? Wenn das der falsche Bereich ist bitte sagen dann erstelle ich den Beitrag voranders. Vielen Dank

Unser Grundstück ist 24m Breit und 30m Lang. Die geplante Straße auf der Nordseite (entlang der 24m) wird ca das gleiche Höhenniveau haben wie das Grundstück, zumindest ich das den topographischen Karten entnehmen kann und den Planungsmaßen der Straße.
Nach hinten hat das Grundstück laut Berechnungen auf 30m Länge ein Gefälle von einem Meter, was ca 3.3% Gefälle ist. Auf den 24m Breite ist der Boden links ca 0.5m tiefer als rechts, was auf der gesamten Breite ca 2,1% Gefälle ist.
Das Haus wird wahrscheinlich 30cm über Straßenniveau die Oberkante fertiger Fußboden haben.
Nun meine Fragen:
Angenommen ich verändere das Geländeniveau nicht, das Regenwasser kann nach hinten abfließen, was nicht schlimm ist, allerdings fließt es auch nach Links zum Nachbarn ab, muss ich da was machen?
Angenommen, ich erhöhe das Gelände links, sodass es so hoch ist wie rechts, nur das Gefälle nach hinten bleibt, und ich erhöhe ab Haus bis zur Straße den Boden, damit das Regenwasser nach vorne und hinten vom Haus wegfliest - was muss ich beachten? Wird die Erhöhung so stark dass ich was abfangen muss? Ich überlege gerade, die seitlichen 50cm sind ja doch heftig, wenn der Nachbar nicht auch zufällig aufschüttet. Was ist allgemein erlaubt.
Ach, genau wissen wir gar nicht wie man so etwas gestaltet, wo kann man sich helfen lassen? Ich habe mal ein Auszug aus der topographischen Karte geschickt. Vielleicht ist es ja doch nicht so kompliziert. Wie würdet ihr das machen? Könnt ihr mir anhand der Karte Tipps geben? Wenn ich so schaue, scheint das Geländeniveau zu den Nachbarn relativ gleich zu sein, richtig?
Links sind die Höhenmeter der Linien eingezeichnet. Das Grundstück wo die Linien eingezeichnet sind ist unsers. Könnt ihr weiterhelfen? Wenn das der falsche Bereich ist bitte sagen dann erstelle ich den Beitrag voranders. Vielen Dank
A
allstar8315.08.19 05:44Würde mich auch sehr interessieren. Hoffe mal da kann jemand Erfahrungswerte liefern
Mal vorab gefragt: Warum wollt ihr überhaupt das gesamte Grundstück aufschütten? Könnte das nicht einfach auch so bleiben? 3,3% finde ich nicht so wahnsinnig schlimm.
Was haben die Nachbar vor, heben die auch an an, oder senkt einer ab?
Wenn du anhebst: Reicht dir eine Böschung oder willst du mit L-Steinen abfangen, damit du möglichst wenig Fläche verlierst?
Was haben die Nachbar vor, heben die auch an an, oder senkt einer ab?
Wenn du anhebst: Reicht dir eine Böschung oder willst du mit L-Steinen abfangen, damit du möglichst wenig Fläche verlierst?
maduuto schrieb:
allerdings fließt es auch nach Links zum Nachbarn ab, muss ich da was machen?Nein.maduuto schrieb:
was muss ich beachten?Dass der Nachbar nicht benachteiligt wird (§37 Wasserhaushaltsgesetz - WHG).maduuto schrieb:
Wird die Erhöhung so stark dass ich was abfangen muss?Ja.maduuto schrieb:
die seitlichen 50cm sind ja doch heftigDas kann nur ein Niedersachsen (und nördlicher) sagen . "Heftig" ist es nicht, da schon zwei Hangflorsteine genügen, aber für 50cm muss irgendeine Lösung gefunden werden.maduuto schrieb:
Was ist allgemein erlaubt.Allgemein erlaubt die Landesbauordnung 2m. Ein Bebauungsplan kann aber weitere Einschränkungen festsetzen.maduuto schrieb:
Ach, genau wissen wir gar nicht wie man so etwas gestaltet, wo kann man sich helfen lassen?Bei so geringen Höhenunterschieden sollte der Architekt das schon hinbekommen. Für Gartenlandschaftsbauer ist das täglich Brot, auch wenn ich's hier etwas übertrieben fände.maduuto schrieb:
Wie würdet ihr das machen?Ich würde so wenig wie möglich am Gelände verändern.Ähnliche Themen