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ᐅ Kann man nachträglich den Kellerboden sinnvoll dämmen?


Erstellt am: 11.12.18 12:46

N
netzplan
11.12.18 12:46
Hallo zusammen,

wir haben zwar schon einen Energieberater hinzugezogen und warten auf ein Angebot. Wollen uns aber trotzdem vorab informieren.

Wir wollen unser Haus kernsanieren. Bei der Sanierung soll die Außenfassade ein Vollwärmeschutz erhalten. Der Energiebereite meinte im Erstgespräch, dass die Kellerdecke hierbei auch mit ca. 8cm gedämmt werden sollte.

Bei der Kernsanierung sind wir am Überlegen, ob wir die Raumhöhe in manchen Kellerzimmern erhöhen sollen. Der Architekt meinte, dass man hier unterfangen müsste (jeweils 1 oder 2m). Ein Bauleiter wiederum meinte, dass man einfach die Bodenplatte entfernen und nach unten (ca. 20-30cm) versetzen kann. Das Machtwort hat aber am Ende der Statiker

Meine Frage nun: Kann man eine Dämmung unproblematisch unter der Bodenplatte anbringen, wenn diese ohnehin entfernt und nach unten versetzt wird, siehe Skizze. Entstehen dabei nicht Kältebrücken wie eingezeichnet? Bzw. wird die Dämmung aufgrund der Kältebrücke sinnlos, da die Streifenfundamente nicht mit Vollwärmeschutz versehen sind.


Info: Auf der Skizze habe ich die Bodenplatte noch nicht nach unten verschoben.
N
netzplan
11.12.18 12:58
Anbei die vergessene Skizze.

Schema: Gelbe Stützpfosten, schwarze Träger, gelbe Querbrücke, blaue Pfeile zeigen Bewegung.
M
Mottenhausen
11.12.18 13:31
Untersohlendämmung in Verbindung mit Streifenfundament führt meines Erachtens immer zu genau dieser Schwachstelle. Aber in der Praxis ist die Dämmung unter der Bodenplatte ja viel dicker, daher sollte das nicht so dramatisch werden.

Davon ab: wie alt ist euer Haus und kann es sein, dass hier ein Missverständnis vorliegt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier wirklich von "Bodenplatte" gesprochen wurde. Eher scheinen mit euere Kellerwände auf Streifendundamenten zu stehen und die Kellerräume einen davon unabhängigen Fußboden zu haben. Der soll raus, ausgegraben werden und neuer Fußboden tiefer wieder rein. Willst du dir das wirklich antun? Das kostet für ein komplettes Einfamilienhaus locker.... ich vermute... 6-stellig?
N
netzplan
11.12.18 16:43
Blöde Begriffswahl von mir. Ebenso sehe ich, dass ich die Kellerwände auf der Skizze, nicht unter das Erdreich geschoben habe, sondern nur das Fundament. Sorry für die falsche Darstellegung. Anbei eine kleine Korrektur.

Natürlich stehen die Kellerwände auf dem Streifenfundament. Und die Bezeichnung "Bodenplatte" müsste gegen eine normalen Fußboden (womöglich direkt auf dem Erdreich) getauscht werden.
Fußboden raus, ausgraben und neuer Fußboden tiefer = 6-stellig? 6-Stellig wegen dem Unterfangen des Fundaments?

Querschnitt durch ein Gebäude: Erdgeschoss über Keller, schwarze Wände, gelbe Rohre.
M
Mottenhausen
11.12.18 21:00
Jetzt sieht die Skizze gut aus, ich denke sie kommt der Realität sehr nahe. Wie schon gesagt: die thermische Schwachstelle lässt sich in der Praxis nicht ganz vermeiden, ggf. würde man heutzutage noch mit einer Reihe Dämmsteinen arbeiten oder Ähnliches. Aber in deiner Situation wirst du damit leben müssen, dass es dort eine geringe Kältebrücke gibt. Mögliche Lösung wäre es die Kellerinnenwände mit kombinierten Gipskarton-Styroporplatten zu bekleben, somit erhält man auch schöne glatte Wände und halt eine zusätzliche Dämmschicht.

Preistreibend bei deinem Projekt sind die Lohnkosten. Es muss alles mehr oder weniger händisch (Hilti ja / Bagger nein) herausgestemmt werden und dann eimerweise nach draußen befördert werden.
Angenommen es soll ein 20cm dicker Boden entfernt werden und dann noch mal 30cm ausgehoben werden. Das wären also 0,5m³ Abfallmaterial pro m² Keller ohne Luft. Auf eine Hausgrundfläche von 100m²? und mit Luft im Schutt sind das locke 75m³ die da irgendwie über die Kellertreppe nach draußen müssen. Dafür braucht auch der halblegale, bulgarische Bautrupp ein paar Wochen und für 5€/Std. arbeitet von denen auch keiner mehr.

Aber lass dir ruhig erst mal Angebote machen, ich kenne ja die Situation vor Ort nicht.
N
netzplan
11.12.18 21:27
In der Skizze habe ich mit orange die Dämmung eingezeichnet. Wo kämen die Dämmsteine hin? Bei zusätzliche Innenwanddämmung ist immer die Angst von Schimmel dahinter. Man sieht dann auch nicht, was sich dahinter tut, sprich ob die Wand anfängt zu bröseln oder sandig zu werden. Bei der zusätzlichen Innwanddämmung (Keller) würde sich halt die Kältebrücke verringern (Ganz weg, wäre sie nicht, aber trotzdem besser)

Bzgl. Projekt: Hilti ist kein Problem. Man kann das Material vom Keller sehr gut abtransportieren und direkt auf den Hänger schmeißen. (Da müssten mehrere Touren abegfahren werden und viele Helfe mit Händen anpacken). Die schlimmere Arbeit wäre das Unterfangen des Fundaments (Vorausgesetzt das wird benötigt)
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