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ᐅ Sichtschutz&Schallschutz an Hang durch Pappelkappen oder Tannen?


Erstellt am: 07.11.17 09:31

C
Changeling
07.11.17 09:31
Wir bauen an einer mittelgroßen Straße. Auf dem von Nordwest geschossenen Foto habe ich die Böschung, die vom Grundstück runter zur Straße führt, rot markiert:

Straße mit roter Umrandung markiert Grundstücksgrenze neben Bäumen und Gebäuden


Auf dem Lageplan (nach Norden ausgerichtet) sind die verschiedenen Bäume zu sehen (es sind alles Pappeln) und auch der Hang mit Höhenmetern eingezeichnet:

Grundstücksplan mit Umrissen, Höhenlinien und Messwerten.


Leider ist der Wuchs nicht ganz so stark wie es auf dem Foto aussieht, besonders im Herbst & Winter ist es dort eher kahl und man kann problemlos hindurchschauen. Entsprechend hoch ist auch die Beschallung durch die Straße.

Unsere Idee war nun, die Pappeln auf ca. 4-5m Höhe zu kappen bzw. abzubrechen und quer hinzulegen, so dass sie weiter austreiben und wir mit der Zeit eine natürliche "Hecke" erhalten. Zur Verstärkung überlegten wir uns, unten am Hang Tannen zu pflanzen, da diese auch gut gegen Blicke und Schall schützen und auch im Winter eine gute Figur machen.
Auch diese sollen nach maximal (!) 4-5m über unserem Grundstück gekappt werden, einerseits um die Pflege in erträglichem Maß zu halten, andererseits um die Westsonne nicht zu stark zu beeinträchtigen.

Ist das so überhaupt machbar, oder gibt es eine bessere Lösung?

Eine Stützmauer ist leider zu teuer.
M
Müllerin
07.11.17 10:51
hmm also Pappeln kannst du kappen, solang noch genug Grün oben dranbleibt, damit der Baum weiter nach oben treibt und keine extremen Wurzelausläufer bildet.
Tannen/Fichten eigenen sich meines Wissens nicht dazu, regelmäßig oben abgeschnitten zu werden - erstens ist die Form dann nicht mehr schön, und zweitens werden sie wohl instabil durch die nicht vorgesehene Wuchsform/Gewichtsverteilung.

ich würde erst mal die Pappeln in Form bringen, und schauen wie die wachsen und wo Lücken sind. Und dann mit nem Gärtner bzw am besten Baumpfleger überlegen, womit man das sinnvollerweise noch ergänzen kann.
C
Changeling
07.11.17 11:57
Schön, dass das mit den Pappeln klappen würde!

Von den unerwünschten Nebenwirkungen der Tannenkappung habe ich schon gelesen, aber irgendwie gehofft, dass man dem mit regelmäßigem Schneiden auf dieser relativ kurzen Höhe begegnen kann. Ein Nachbar hat eine ähnliche "Tannenhecke" auf ca. 3-4 Metern Höhe, die er regelmäßig stutzt, daher kommt die Idee.

Etwas Immergrünes wäre halt schön, so dass man nicht nur auf die Pappeln zählen muss. Vielleicht Kirschlorbeer?
M
Müllerin
07.11.17 12:16
mit Kirschlorbeer biste bei mir total falsch, ich hasse das Zeug
Wie wärs denn mit Ilex?

bzw das muss ich revidieren - da vertragen sich die Standorte nicht. Pappeln mögen es ja feucht, der Ilex weniger... ich überleg mal weiter
N
nightdancer
07.11.17 12:19
Pflanzenwuchs bringt null Komma null Schallschutz. wenn du Schallschutz brauchst, dann muß das in die Gebäudeplanung einfliessen.
C
Changeling
07.11.17 12:58
nightdancer schrieb:
Pflanzenwuchs bringt null Komma null Schallschutz. wenn du Schallschutz brauchst, dann muß das in die Gebäudeplanung einfliessen.

Mist, das stimmt. Ich habe kurz gegoogelt:
Bepflanzung

Die Schallschutzwirkung von Bepflanzungen wird von Laien meist erheblich überschätzt. Als städtebauliche Maßnahme für den Lärmschutz kommt eine Bepflanzung kaum in Betracht, da erst ein 100 m breiter dichter Waldstreifen mit dichtem Unterholz eine Pegelminderung von 5 bis 10 dB bewirkt. Einzelne nicht dicht gepflanzte

Bäume oder Sträucher bringen so gut wie keinen Schallschutz.

Minderungen des Dauerschallpegels an einer Straße durch homogene Bepflanzungen von Schutzzonen zeigt die Tabelle 7/2.

Bepflanzung
zusätzliche Lärmminderung
durch Bepflanzung


Wald ohne Unterholz0,05 db(A)/m
Wald (Mittelwert)0,10 db(A)/m
Dichter Laubwald0,15 db(A)/m
Nadelwaldschonungen0,20 - 0,30 db(A)/m
Sehr dichte Hecken0,20 - 0,30 db(A)/m
Tab. 7/2: Lärmminderung durch Bepflanzung

Nicht zu unterschätzen ist jedoch die durch Bepflanzung bewirkte optische Abschirmung und die dadurch hervorgerufene positive psychologische Wirkung auf die Betroffenen. Abbildung 7/27:.

Schnittdarstellung eines Hauses mit Bepflanzung, Sträuchern und Baum im Garten


In dieser Hinsicht gilt: Was man nicht sieht, hört man auch nicht bewusst! Auch können Bäume am Straßenrand als gestalterisches Element zur Aufwertung des Straßenraums die Belästigungswirkung durch Lärm für die Anwohner und Passanten senken.

Ärgerlich!
Wäre es in dem Fall vielleicht sinnvoller, den Hang etwas aufzuschütten und damit einen "Lärmschutzwall" zu erreichen, oder am oberen Ende ein kleines Mäuerchen zu bauen?
Die Straße befindet sich ja schon 1.5 bis 3 Meter tiefer als das Grundstück. Also etwas in die Richtung:

Diagramm: Schallschutz durch eine Steilwand zwischen Auto und Haus, reflektierter Schall.

Schnitt durch Straße in Tieflage zeigt Haus auf erhöhtem Grund


Am Gebäude wird ohnehin Schallschutz angebracht, aber es geht uns hauptsächlich um den Garten, der hinter den Bäumen beginnt.
grundstückhangschallschutzkirschlorbeerilex