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ᐅ Dampfsperre/-bremse oder lieber sein lassen?


Erstellt am: 21.01.17 10:25

M
Maddin77
21.01.17 10:25
Hallo bin ein Neuer und Suche etwas Hilfe bei meinem Vorhaben.

Ich würde gern mein Dach komplett von Innen Abdichten. Der Wichtigste Gedanke für mich ist es Winddichter zu bekommen, da momentan es überall durch pfeift bei mir.
Anbei mal ein paar Bilder vom Dach wie es jetzt ausschaut,
zu meiner Verteidigung ich hab das Haus so gekauft und will jetzt nur etwas sinnvolles machen wenn ich das kann so nach und nach.
Gedämmt ist es bis hinter den Kniestock ganz nach unten und bis zum Spitz hoch.

Freigelegte Innenwand: Holzständer, linke Dämmung, orange/weiße Leitungen, diagonale Metallstrebe.

Dachboden mit Holzständern und silberner Reflexionsisolierung aus Aluminiumfolie
und so schaut es in Real aus.

Querschnitt einer Dämmkonstruktion: Glaswolle, Alufolie, Fichte-Platten, Unterdeckbahn.

zur Zeit ist eine Doppelte Holzdecke im Wohnbereich OG (schräge)
Kann ich nun die Dampfsperre "einfach" anbringen und das komplette Dach damit verschließen?
Holzdecke (schräge) und Kniestock kommt raus, damit ich besser Arbeiten kann. Dann kommt nur noch eine Holzdecke darauf und die entweder direkt auf die Folie, oder wenn nötig noch eine Lattung für den Ausgleich.

Was sagen oder Meinen die Experten dazu?
Danke schon mal im Voraus
K
KlaRa
21.01.17 12:14
Hallo "Maddin",
vermutlich liegt die Hauptdämmng für den oder die Wohnräume unterhalb des begehbaren Blindbodens. Damit auch die notwendige Dampfbremse.
Die Seitenflächen der Dachschräge sind -wie man erkennen kann- entweder nicht mit einer Dampfbremse versehen, oder aber die Alukaschierung ist auf Dichtigkeit der Klebeübergänge nicht auf Funktionalität überprüfbar.
Mein Vorschlag:
Wenn der auf den Fotos erkennbare Dachbereich nur sporadisch und nicht zu regelmäßigen Wohnzwecken genutzt wird und (das wäre zu prüfen) eine Dämmebene mitsamt Dampfbremse unter dem Blindboden installiert ist, dann würde eine PE-Folie an den Dachschrägen die Winddichtigkeit unterstützen nd verhindert, dass das Dämmmaterial irgendwann in den Raum hineinfällt, falls es nicht ordnungsgemäß befestigt ist.
Die Hauptlast der Dampfbremse läge dann aber im Bereich des Blindbodens (bzw. der Decke des darunter liegenden Raumes), sodass aus diesem Grunde keine weitere Dampfbremse notwendig wäre.
--------------------------------
(diese Hinweise erfolgten ohne Kenntnisse der Örtlichkeit, insofern handelt es sich nicht um eine Aufbauempfehlung)
Gruß: KlaRa
M
Maddin77
21.01.17 12:22
Danke für deine erste Info

es ist weder in der Decke OG zum Spitz noch in der Schräge eine Folie verbaut, leider.
Der Bereich auf den Bildern ist der Spitz, da ist das ganze Jahr niemand oben, drunter ist der Wohnbereich des OG, hier wird aber meistens auch nur 16-17 Grad geheizt, eher selten jemand oben.
Manchmal der Besuch Gästezimmer.

Mir geht es auch nicht um Wärme in diesen Fall, sondern nur um Winddichtigkeit
Auch wenn sich das Komisch Anhört.

Ich will jetzt nur nicht von unten bis oben eine Folie rein machen und dann irgendwann den Schaden, da keine Luftzirkulation mehr Stattfindet.
Nur wenn der Wind geht und ich oben stehe, könnte ich mir die Haare "föhnen"

Hier noch ein altes Bild von den Umbau Anfängen
Dachgeschoss-Decke mit Glaswolle und Alufolie, sichtbare Holzbalken


Die anderen Bilder oben sind von über der Decke der Spitz.
K
KlaRa
21.01.17 12:34
Hallo "Maddin77".
Was hier von Dir (unbewusst) eingeplant wird, dass ist eine eingeschränkte und angepasste Nutzung, damit die mangelhafte Ausführung der Innendämmung (soweit denn tatsächlich zwischen der Raumdecke OG und Dämmung) keine Dampfbremse eingebaut wurde.
Nun, wenn die Dämmschichten an den Dachschrägen keine Kältebrücken zulassen, somit die Dämmung überall dicht anliegt, dann kann die Dampfbremse zur Raumseite hin ohne jede Gefahr angebracht werden. Die PE-Folie sollte jedoch ausreichend dick sein (mind. 0,15mm) und die Bahnenstöße müssen ebenfalls dicht mit einem starken Klebeband miteinander überlappend verklebt werden.
Schwierig wird es beim Übergang zum Boden (irgendwie muss man ja dort anbinden) und auch an eventuell vorhandenen Fensteröffnungen.
Sobald die Konstruktion, bestehend aus Dämmstoff + Dampfbremse zulässt, dass feuchte und warme Luft aus dem darunterliegenden Geschoss n die Dämmebene eindringt, dann kann es im Winter zu Kondensatbildung aufgrund einer Taupunktunterschreitung kommen.
Deswegen gilt: wenn innen gedämmt wird, dann muss man wissen, was man da tut!
-------------------------------
Gruß: KlaRa
M
Maddin77
21.01.17 12:43
ja das mit dem Klebeband und den Kartuschen für Flexible Anbindung mit Bewegungslasche und Primer zur Vorbearbeitung für den Estrich zur Anbindung bin ich schon fleißig am lesen und Video schauen.
Bekannte Fragen die schon so was gemacht haben.

Es ist definitiv keine Folie verbaut im Innenbereich. im Gesamten OG
ich hätte jetzt vor die Holzdecke der Schräge und den Kniestock im OG komplett zu entfernen.
Dann die Folie von ganz unten Anbindung an den E-Strich hinter dem Kniestock
bis ganz oben durch zu ziehen. und natürlich auf der anderen Seite das gleiche.
Ich wollte die Alukaschierte Glaswolle drin lassen, die scheint mir ja nicht defekt zu sein.
nur eben die Folie verbauen.
Sperre oder Bremse?
Die Dampfsperre wäre mit diesen Daten die ich herausgesucht hätte
  • Reißfestigkeit längs: 27 N/mm²
  • Reißfestigkeit quer: 22 N/mm²
  • Reißdehnung längs: > 800%
  • Reißdehnung quer: > 900%
  • Wasserdampfdurchl.: sd > 100 m
  • Dart Drop: > 175 g
  • Farbe: blau
  • Brandklasse E nach DIN EN 13501-1
  • Sd-Wert > 100m
M
Maddin77
25.01.17 16:48
weis jemand ob die PE-Folie auch gut auf Metallträgern befestigt werden kann?
oder gibt es da spezial Mittel/Kleber dafür?
Da mein Giebel aus Stahlträgern besteht, hab ich im Kniestock und im Sptizboden die blanken Metallträger, und auch da muss ja die Folie irgendwie dran.
Tackern geht ja nicht
foliedampfbremsekniestockdachschrägenholzdeckewohnbereichdampfsperredämmebenewinddichtigkeitdämmung