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ᐅ Feuchtigkeit und Schimmel im Kriechkeller

Erstellt am: 11.11.16 13:10
P
Pergamon
P
Pergamon
11.11.16 13:10
Moin zusammen,
Seit ca. einem Jahr wohnen wir in einer Erdgeschosswohnung die zum Teil mit begehbaren Keller und zum Teil mit Kriechkeller ausgestattet ist. Der Wohnbereich (Westseite) über dem Kriechkeller weist Luftfeuchtigskeitswerte zwischen 60 und 70 % auf und hier haben wir auch Probleme mit weißem Schimmel an Kleidungsstücken, trotz regelmäßigem Lüften.
Diese Schimmelprobleme haben mich dazu gebracht, mir den Kriechkeller mal genauer anzuschauen. Er glich einer Tropfsteinhöhle. Mauerwerk und Betondecke waren nass, überall Schimmel und Kalkausblühungen.
In der Betondecke wurde eine Folie einbetoniert, die wohl als Dampfsperre diente. Diese Folie war in einer Sektion ganz weg, in einer anderen hing sie lose von der Betondecke. Die Folie war auch ziemlich verschimmelt.
Ich vermute, dass die Zementschicht, unterhalb der Folie durch die ständige Kondensation an der Decke nach und nach zerstört wurde und deswegen die Folie von der Decke hing. Der Kriechkeller an sich ist mit Sand aufgefüllt worden. Dieser ist ebenfalls feucht. Auch das Mauerwerk (Kalksandstein) ist nass. Es existiert keine Belüftung für den Kriechkeller.

Als erste Maßnahme habe ich mit einem Bautrockner zwei Wochen lang eimerweise Wasser aus dem Keller geholt, so das die Decke wieder trocken ist. Die abgefallene Dampfsperre habe ich entsorgt und die Sektionen mit Schimmelspray bearbeitet. Die an den Hausecken heruntergehenden Fallrohre hab ich ausgegraben. Hier konnte ich keine Schäden feststellen. Sowie es allerdings aussieht, wurde das unterirdische Außenmauerwerk ohne Schutzanstrich (Bitumen) eingegraben...
Die Feuchtigkeit kommt also von unten durch den Boden des Kriechkellers und von den Seiten durch das Mauerwerk.

Meine Frage nun: Wie geht es weiter. Ich habe mich ein wenig in die Materie eingelesen und mußte feststellen, das die Gegenmaßnahmen in solchen Fällen doch immer wieder verschieden sind. In meinem Fall wurde das Haus in den 70ern gebaut. Zu der Zeit waren Kriechkeller in Deutschland ja weniger üblich. Zuletzt bin ich bei meiner Recherche über eine Studie des Fraunhofer Instituts gelandet, die recht aufschlussreich war. Aus ihr geht hervor, das die Dampfsperre hätte in den Boden eingegraben werden müssen. Ferner muss der Kriechkeller eine Belüftung haben, die im Sommer verschlossen werden kann.

Das klingt alles recht logisch und daher habe ich mir nun folgende weitere Schritte überlegt:
1. Folie (Baufolie) als Dampfsperre in dem Kellerboden ca. eine Schaufel tief eingraben.
2. Den Kriechkeller quasi ausgraben, so das über Winter das Mauerwerk trocknen kann.
3. Lüftungskanäle (Einer pro Sektion) einbauen und das Außenmauerwerk mit entsprechenden Schutzanstrich versehen.
4 Ggf. rund um den Kriechkeller eine Drainage verlegen.

Bekomme ich damit die Feuchtigkeit aus Keller und dem darüber liegenden Wohnbereich? Was meint Ihr?
Hatte vielleicht jemand hier eine ähnliche Situation?
Beste Grüße aus Edewecht
Stefan

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Hallo Pergamon,

schau mal hier: Feuchtigkeit und Schimmel im Kriechkeller. Da wird jeder fündig!
B
Bauexperte
12.11.16 15:27
Guten Tag Stefan,
Pergamon schrieb:

Bekomme ich damit die Feuchtigkeit aus Keller und dem darüber liegenden Wohnbereich? Was meint Ihr?
Hatte vielleicht jemand hier eine ähnliche Situation?
Was "wir" meinen, spielt - ohne Kenntnis der genauen Örtlichkeit und mit einem Sammelsurium an Annahmen Deinerseits, keine Rolle.

Ich finde es befremdlich, wohin sich der Bereich der DIYler hier auf dem Forum entwickelt hat. Deine Frage ist ein gutes Beispiel dafür, darüber nachzudenken, diesen Bereich gänzlich zu schließen!

Ich kann verstehen, daß Du Geld durch EL einsparen willst - das ist auch sicher möglich, sollte aber fachkundig begleitet, mit den richtigen Schritten angegangen, vor allem aber in der richtigen Reihenfolge umgesetzt werden. Suche Dir als erstes einen Sachverständigen, der sich mit Mauerwerk und -feuchte auskennt, begehe mit ihm Deine ETW und den unterirdischen Teil und dann Lass Dir Lösungswege - ggf.. unter Einbeziehung von EL - aufzeigen. Alles andere ist - aus meiner Sicht - Wahnsinn und wohlmöglich mit weiterem Schaden verbunden!

Grüße, Bauexperte
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