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ᐅ Montageblöcke nachträglich im WDVS...


Erstellt am: 28.09.16 19:41

K
krenzwo
28.09.16 19:41
Hallo,

Hintergrund der Frage ist die nachträgliche Montage von Klappläden in einer verputzten WDVS-Fassade mit 16cm Styrodur und 16cm Porenbeton als Hintermauerwerk. Einige Monteure empfehlen hierfür WDVS-Thermodübel, andere hingegen sagen, dass die Hebelkräfte zu groß sind und empfehlen stattdessen eher isolierende Montageblöcke, die im Hintermauerwerk mit Gewindestangen/Hülsen/Injektionsmörtel verklebt werden. Tendenziell neige ich auch eher zu den Montageblöcken, kann aber als Laie die hierbei entstehenden Risiken nicht abschätzen.

Jetzt die konkrete Frage: Wenn man eine bestehende WDVS-Fassade öffnet, ein Stück Styrodur rausschneidet, einen Montageblock im Hintermauerwerk befestigt, das Stück Styrodur anschliessend wieder draufsetzt, nacharmiert, nachverputzt, welche Risiken bestehen hierbei? Ist die "verletzte" Stelle im WDVS dann anschliessend besonders feuchtegefährdet?

Danke für Eure Tipps,

Viel Glück
T
toxicmolotof
29.09.16 01:01
Also, ich kenne diese Dübel, damit haben wir Außenlampen befestigt. Dafür ist es ok. Wenn ich mir jetzt aber 4 so Dübel vorstelle und daran Fensterläden sein sollen wird mir Angst und Bange.

Diese Montageblöcke habe ich schon gesehen, den traue ich durchaus mehr zu, allerdings kann ich deine Frage nicht abschließend beantworten.
B
Bieber0815
29.09.16 07:02
toxicmolotow schrieb:
ich kenne diese Dübel, damit haben wir Außenlampen befestigt.
Wir haben unsere Außenlampen auch mit WDVS-Dübeln (Fischer FID 50) montiert, das ist kein Problem. Für die Klappläden werden sicher Dübel gemeint sein, die im Mauerwerk verankert sind, bspw. Fischer Thermax 8/10. Das ist aus meiner Sicht auch ausreichend bei Klappläden.

Die Montageblöcke kann man zusätzlich zum Dübel verwenden, da die Dämmung nicht druckstabil ist. Fachgerecht und ordentlich ausgeführt, ist auch ein nachträgliches Anbringen von Montageblöcken kein Thema. Man hat halt die Arbeit mit dem Putz ...

Als Laie würde ich mich nun noch sorgen, wie der Dübel im Porenbeton greift. Die Dübelhersteller sollten Auskunft geben.
K
krenzwo
29.09.16 10:16
Hallo, danke für die Antworten.

Die Thermodübel sind für uns aus dem Rennen, da der Klapplädenbauer davon abgeraten hat. Bei uns kämen somit nur die Montageblöcke (konkret: Tragwinkel TRA-WIK®-Aluminium-RF von Dosteba, [MEDIA=YouTube]De_wbzCLlQw[/MEDIA]) in Frage. Sie sollen im Porenbeton (PPW2, Festigkeitsklasse 2) nicht verdübelt, sondern per Injektionsmörtel verklebt werden. Das hat mir zumindest Dosteba empfohlen. Was haltet Ihr davon?
B
Bieber0815
29.09.16 15:52
Würde ich so machen!
R
Robbaut
29.09.16 23:08
Die Fischer Thermax gibts auch mit 16mm Gewindestange, die in ein Loch im Mauerwerk geklebt wird. Das hält dann auch einiges, die nimmt man z.B. zur Befestigung von Markisen, Sonnensegeln, etc.
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