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ᐅ Einfamilienhaus Planung kaufen - Architekt zur Begleitung?

Erstellt am: 20.09.16 23:59
S
steija1
S
steija1
20.09.16 23:59
Guten Abend zusammen,

nachdem wir nun viele Wochen still mitgelesen haben, um in diversen Themen dazu lernen zu können, kommen wir mit unserem für frühestens mitte 2017 geplanten Bauvorhaben selber zu einigen Fragestellungen.
Einleitend ein paar kurze Rahmenbedingungen:
- Grundstück reserviert Bebauungsplan im Aufstellungsverfahren
- Einfamilienhaus ca 190qm ohne Keller
- sehr moderne Stadthausvilla mit massiver Garage
- Gesamtbudget ca 500.000€ (davon etwa 100.000€ Grundstück inkl. Notar und Grunderwerbsteuer)

Unsere Wünsche sind sicherlich nicht ganz von der Stange aber auch nicht abgehoben, prinzipiell sind diese aber augenscheinlich nicht aus Katalogen zu bedienen, dafür dann doch zu individuell.
Deshalb haben wir uns gezielt mit Bauträgern getroffen, die individuelle Planungen machen und dies bisher schon ganz erfolgreich. Die ersten Angebote sind da, feinschliff steht sicherlich noch aus.
Nun finde ich letzte Woche auf einer Dienstreise ein Objekt, welches auf Schlag alle Wünsche erfüllt. Kontakt zum Bauunternehmer aufgenommen und ein sehr nettes Gespräch geführt. Aufgrund der räumlichen Entfernung von über 300km zum Baugrund, waren wir uns einig zum direkten Bauen nicht zusammen zu kommen. Aber er bot mir an das Haus direkt mal zu besichtigen (hatte die Pläne im Internet gesehen).
Mein Ziel ist es nun, mit diesen Plänen und einem Bauleiter vor Ort den Wunsch zu realisieren.
Er war dem offen und sagte ich könne:
- Statik
- Pläne
- Bauantrag
- fertige Ausschreibungsunterlagen (juristisch geprüft)
- Exakte Handwerker kosten je Gewerk von seinem Bau

.. haben.

Die Chefin eines Bekannten im Architekturbüro in der Nähe des Grundstücks war der anderen Seite gegenüber offen wobei da viel abzustimmen sei und Unterlagen ggf. noch zu prüfen sind zwecks Haftung.

Nun meine Frage, ist das ein vorstellbares Konstrukt? Ich fühle mich mittlerweile so weit im Thema, dass meine Frau und ich uns gerne intensiver einbringen wollen und mit einem Architekten mehr Möglichkeiten haben. Aber klappt so ein Zusammenspiel? Schließlich hat er die Pläne zu unserem Traumhaus.
Worauf wäre zu achten und so macht man den "Cut" am besten?

Viele Grüße
S
steija1
22.09.16 23:07
Keiner der mir zu dieser Konstellation seine Meinung sagen kann? Wäre super.
T
toxicmolotof
22.09.16 23:49
Ich kann dir, ganz unabhängig davon ob das eine gute oder schlechte Idee ist, zumindest raten, mit spitzem Bleistift zu rechnen.

Mit 400TEUR inkl. kompletten Baunebenkosten und massiver (Doppel?)garage bleiben noch 320-340TEUR übrig.

Dafür bekommst du dann keine 190 qm mehr, wenn es nicht "von der Stange" 0815 sein soll.

Zumindest erscheint es mir als ein sehr anspruchsvolles Projekt.

Zur Orientierung: 125qm ohne Keller, Georhermie-Wärmepumpe, Photovoltaik, Betonfertiggarage 8×6m, Fußbodenheizung, 2 Bäder, Fliesen, Kamin, KFW55, el. Rollladen, Baujahr 2015, inkl. Baunebenkosten, 320 TEUR.
B
Bauexperte
22.09.16 23:52
Guten Abend,
steija1 schrieb:

- fertige Ausschreibungsunterlagen (juristisch geprüft)
"Juristisch geprüft?" Was soll das bedeuten?
steija1 schrieb:

Nun meine Frage, ist das ein vorstellbares Konstrukt?
Nein.
steija1 schrieb:

Worauf wäre zu achten und so macht man den "Cut" am besten?
Kaufe ihm die Planung ab und suche Dir einen Architekten Deiner Wahl und regle mit ihm alles weitere.

Mit der vorhandenen Statik kannst Du nichts anfangen, weil diese auf dem Bodengutachten aufbaut; eine passende Ausschreibung macht Dir Dein Architekt. Die Kosten Handwerker variieren auf 300 km; nutzt Dir also auch nix.

Grüße, Bauexperte
S
steija1
22.09.16 23:52
Danke für dein Feedback, die Kalkulation ist hier sicher noch nicht final und sollte eher ein groben Anhalt zum Projekt geben. Bin aber auf jeden Fall bei dir, dass es auch drüber gehen kann. Da wären aber auch 550.000€ nicht das Problem und die Erdarbeiten gibt es zum Beispiel als sehr guten Kurs von Bekannten.

Hauptfokus sollte hier erstmal das Zusammenspiel der beiden planenden Parteien sein.
S
steija1
22.09.16 23:58
@Bauexperte: Danke für deine Meinung.
Mein Bauchgefühl sagt mir auch, dass zu viele verteilte Aufgaben eher zu Problemen führen, da ich auch in meinen IT Projekten Schnittstellen zu weiteren Unternehmen gerne überschaubar halte. Die eigenen Interessen der Parteien wirken sonst ohnehin.

Was würde an Unterlagen zu der zu kaufenden Planung gehören?

Statik: Zu dieser sagte der Bauunternehmer mit der vorhanden Planung das selbe, bezüglich den Bodengutachtens. Darüber hinaus aber die Statik kostet bei dem Objekt sicher knapp 10.000€ mit meinem Bodengutachten könne er es für die Hälfte machen. Wobei die Ebene dabei eher Smalltalk war, die Aussage möchte ich nicht zu hoch hängen.
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