ᐅ Buderus WPL 8 AR Bafa Innovationsförderung
Erstellt am: 19.09.16 15:44
Hallo Zusammen,
ich hoffe ihr könnt mir helfen. Mein Mann und ich sind gerade in den letzten Planungszügen unseres KFW 55 Hauses.
Beheizt werden soll mit Luft-Wasser-Wärmepumpe. Erdwärme geht leider wegen des Bodens nicht.
Jetzt stellt sich die Frage mit welcher?
Im Angebot sind:
Weishaupt Split-Luftwärmepumpe oder
Buderus Außenaufstellung.
Bei der weishaupt können wir die BAFA Förderung vergessen, da diese definitiv nicht auf einen Jahresarbeitszahl von >4,5 kommt.
Wenn ich die Jahresarbeitszahl Berechnung für die Buderus durchführe, komme ich bei einem Bivalenzpunkt von -10 auf eine rechnerische Jahresarbeitszahl von 4,7.
Unser Heizungsmann sagte uns jetzt im Gespräch, dass wir auch mit dieser Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Förderung bekommen würden, da der Bivalenzpunkt bei -7 eingestellt werden müsste.
Unsere Eckdaten:
KFW 55 - Ytong Stein ohne wärmeverbundsystem, 3fach Verglasung, Fußbodenheizung,
Kamin für Holzofen im Wohnzimmer (für die Gemütlichkeit )
Primärbedarf: 33,8
Endenergiebedarf: 18,8
Nutzfläche 238 m2
Heizung:
Primärbedarf: 3.201 kwh/a
Endenergiebedarf: 1.778 kwh/a
Trinkwasser:
Primärbedarf: 3.306 kwh/a
Endenergiebedarf: 1.837 kwh/a
Habt ihr bzgl. dieser Heizung schon Erfahrungen gesammelt? Ist eine Innovationsförderung evtl. doch möglich?
Viele Dank schon mal im Voraus.
ich hoffe ihr könnt mir helfen. Mein Mann und ich sind gerade in den letzten Planungszügen unseres KFW 55 Hauses.
Beheizt werden soll mit Luft-Wasser-Wärmepumpe. Erdwärme geht leider wegen des Bodens nicht.
Jetzt stellt sich die Frage mit welcher?
Im Angebot sind:
Weishaupt Split-Luftwärmepumpe oder
Buderus Außenaufstellung.
Bei der weishaupt können wir die BAFA Förderung vergessen, da diese definitiv nicht auf einen Jahresarbeitszahl von >4,5 kommt.
Wenn ich die Jahresarbeitszahl Berechnung für die Buderus durchführe, komme ich bei einem Bivalenzpunkt von -10 auf eine rechnerische Jahresarbeitszahl von 4,7.
Unser Heizungsmann sagte uns jetzt im Gespräch, dass wir auch mit dieser Luft-Wasser-Wärmepumpe keine Förderung bekommen würden, da der Bivalenzpunkt bei -7 eingestellt werden müsste.
Unsere Eckdaten:
KFW 55 - Ytong Stein ohne wärmeverbundsystem, 3fach Verglasung, Fußbodenheizung,
Kamin für Holzofen im Wohnzimmer (für die Gemütlichkeit )
Primärbedarf: 33,8
Endenergiebedarf: 18,8
Nutzfläche 238 m2
Heizung:
Primärbedarf: 3.201 kwh/a
Endenergiebedarf: 1.778 kwh/a
Trinkwasser:
Primärbedarf: 3.306 kwh/a
Endenergiebedarf: 1.837 kwh/a
Habt ihr bzgl. dieser Heizung schon Erfahrungen gesammelt? Ist eine Innovationsförderung evtl. doch möglich?
Viele Dank schon mal im Voraus.
A
Andre899919.09.16 17:29Hallo SaDre, wir bekommen die gleiche Wärmepumpe, bauen nach Energieeinsparverordnung 2014 Kfw70 (Einreichung Bauantrag noch in 2015) und erhalten die Innovationsförderung. Die Berechnung und das Ausfüllen des Antrags hat unser Heizungsbauer vorgenommen. Jahresarbeitszahl ist gem. der Berechnung 4,57. Wenn der Bivalenzpunkt (hiervon steht auf der Jahresarbeitszahl-Berechnung nichts und ich habe mich auch nicht eingehend damit beschäftigt) die Normaußentemperatur ist, dann beträgt diese bei uns -12 Grad.
Andre8999 schrieb:
Hallo SaDre, wir bekommen die gleiche Wärmepumpe, bauen nach Energieeinsparverordnung 2014 KFW70 (Einreichung Bauantrag noch in 2015) und erhalten die Innovationsförderung. Die Berechnung und das Ausfüllen des Antrags hat unser Heizungsbauer vorgenommen. Jahresarbeitszahl ist gem. der Berechnung 4,57. Wenn der Bivalenzpunkt (hiervon steht auf der Jahresarbeitszahl-Berechnung nichts und ich habe mich auch nicht eingehend damit beschäftigt) die Normaußentemperatur ist, dann beträgt diese bei uns -12 Grad.Hallo Andre8999,die Normaußentemperatur hat nichts mit dem Bivalenzpunkt zu tun. Der Bivalenzpunkt ist die Außentemperatur, ab welcher der zusätzliche Heizstab in der Luft-Wasser-Wärmepumpe anspringt um im Winter noch die Leistung zu erbringen.
Ist eure Luft-Wasser-Wärmepumpe monoenergetisch oder monovalent (ohne Heizstab) gerechnet
(steht im Antrag)?
Ich persönlich würde gerne den Heizstab nach der Estrischtrocknung abklemmen lassen. Dann wäre unsere monovalent. Bin mir aber nicht sicher, ob in den paar richtig kalten Tagen dann die Heizung richtig laufen kann.
Wie kulant ist die BAFA eigentlich, wenn bei der Überprüfung nach 1 Jahr dann leider doch nur eine Jahresarbeitszahl von 4,4 oder 4,3 nachgewiesen werden kann?
Fordern die dann die Förderung zurück oder drücken die ein Auge zu? Hat da schon jemand Erfahrungen gesammelt?
Viele Grüße,
SaDre
A
Andre899920.09.16 09:37Im Antrag steht monovalent. Ich hatte mich im vergangenen Winter zumindest bzgl. der Förderbedingungen eingelesen und der Qualitätscheck Wärmepumpe mit Ermittlung der tatsächlich erreichten Jahresarbeitszahl führt unabhängig vom erreichten Wert nicht zu einer Rückforderung der Fördersumme.
Andre8999 schrieb:
Im Antrag steht monovalent. Ich hatte mich im vergangenen Winter zumindest bzgl. der Förderbedingungen eingelesen und der Qualitätscheck Wärmepumpe mit Ermittlung der tatsächlich erreichten Jahresarbeitszahl führt unabhängig vom erreichten Wert nicht zu einer Rückforderung der Fördersumme.Vielen Dank für die Info. Ich habe dies jetzt auch nachgelesen. Jedoch stellt sich mir jetzt die Frage, wie du die Anlage monovalent bekommen hast? Hast du die WPL 8 AR B (mit Pufferspeicher und Heizkessel) verbaut? Alle anderen sind soweit ich das sehen kann monoenergetisch.
Viele Grüße,
SaDre
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