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ᐅ Grundstück mit Bodenklasse Z2 Kauf ratsam?


Erstellt am: 13.06.16 18:56

L
LaMa163
13.06.16 18:56
Hallo liebe Foren Mitglieder,

ich stehe aktuell vor der Entscheidung des Grundstückskaufs. Die Siedlung wird auf einem ehemaligen Fabrikgelände errichtet Jetzt habe ich bei der Gemeinde einen Auszug aus dem Altlastenkataster erhalten. Dies ist für das gesamte Gelände gültig. Was sagt der folgende Text im Detail aus? Lohnt sich der Kauf dennoch?

Sehr geehrter Herr xxx,

auf dem ehemaligen Fabrikgelände war ein Textilbetrieb ansässig, der abgerissen wurde. Zur Wiederverfüllung sollte ausschließlich Z0 (unbelastetes) Material eingebaut werden. Dies wurde durch einen Bodengutachter überwacht und von meiner Behörde begleitet. Im Jahr 2013 beauftragte eine Tiefbaufirma, die ihrerseits den Auftrag für den Kanal- und Straßenbau hatte, einen Bodengutachter mit einer Baugrundbeurteilung und Gefährdungsabschätzung. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass in den meisten Auffüllungen bis 0,5 m Tiefe unbelasteter Boden (Z0-Material) aufgebracht wurde. Bei mehreren Rammkernsondierungen ist unterhalb von 0,5 – 0,8 m Tiefe Bauschutt oder Boden der Klasse Z2 (eingeschränkter Einbau mit definierten technischen Sicherungsmaßnahmen) gefunden worden. Dieses Material darf nicht wieder eingebaut werden, sondern muss entsorgt werden!
Nach diesen Ergebnissen kann die untere Bodenschutzbehörde leider keine generelle Unbedenklichkeit für dieses Gelände aussprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Eine Bodenanalyse des ausgesuchten Grundstücks existiert noch nicht. Danke im Voraus.
C
costa
13.06.16 21:39
Wenn du viel Geld übrig hast und nicht weißt wohin damit, wäre es die erste Wahl den Boden Austausch vorzunehmen. Wenn nicht, Finger weg.

Fragt sich halt was in dem Boden für Stoffe sind, was es zum z2 macht?
G
garfunkel
13.06.16 22:16
Wäre ich Vorsichtig. Selbst wenn man sein Grundstück säubert kann über Jahre sicher auch mal was von dem Zeug welches den Boden zu Z2 macht von Nachbargrundstücken rüberkommen.
Später hat man in seinem Garten dann noch ein Apfelbaum oder anderes Gestrüpp mit Früchten welches man gerne Essen möchte und ist dann schleichend der angeschi...

Ich finde auch das ein halber Meter tiefe überhaupt nichts ist!


Ich würde dort nicht bauen.
P
Payday
13.06.16 22:24
das blöde ist halt, das 0,5meter nicht gerade tief ist. mit nen satten spartenstich biste schon dran. das Fundament des Hauses ist nahezu sicher tiefer, was auf jeden fall einen satten Abtransport des aushubes bedeutet. die ganze Sache kann relativ leicht zum geldvernichtungsloch werden, da man auch nicht so einfach auf bauschutt ein Haus draufstellen kann (Verdichtung usw...).
wenn man so ein Grundstück kaufen möchte, muss es preislich so attraktiv sein, das es die potenziellen Mehrkosten durch die ganzen Erdarbeiten wieder einfängt. ansonsten auf jeden fall Finger weg. um wie viele Grundstücke handelt es sich insgesamt? gibt es schon Käufer, bzw fertige Häuser in der Nachbarschaft? was sagen die Eigentümer dort?!

man könnte auch eine eigene probe nehmen lassen vom auserwählten Grundstück. aber auch das wird zum reinen glücksspiel. nur 2cm an der großen asbestader vorbeigebohrt und du bist ruiniert... man müßte halt wissen, was wirklich in der erde liegt. wenn die alte Fabrik aus giftigen elementen gebaut wurde (und grob zerstört wurde), ist das Grundstück im Grunde wertlos.
L
LaMa163
14.06.16 09:30
Vielen Dank für die ersten Einschätzungen.

Das hört sich alles nicht sehr gut an Wenn ich bedenke, dass Wurzeln von Pflanzen und Bäume auch mal schnell 0,5m überwinden dann ist da in der Tat nicht viel Luft und dann ist im Prinzip mein ganzer Garten belastet.

"Geld zu viel" habe ich leider nicht um den Boden komplett auszutauschen. Das Risiko einer Belastung meines Grundstücks vom Nachbargrundstück her besteht dann weiterhin.

Ich habe einmal eine weitere Anfrage bzgl der Stoffe die zu einer Einstufung des Bodens in Z2 führen beim Amt gestellt.

Was würde ein kompletter Austausch des Bodens ungefähr kosten? Grundstücksgröße ca.500m2

Gruß
P
Payday
14.06.16 09:54
welche tiefe darf es denn sein? da ja die obersten 50cm schon mal passen, könnte man die wiedernehmen. wenn du nun 500cm 1,5m mehr austauschen willst (also grob 2meter tief), brauchste also 500x 1,5 = 750qm * 1,3 Verdichtung = ~1000qm erde.

erde kostet ganz grob 12-13€/qm³, Entsorgung je nachdem was sich dadrin befindet. mit z2 wird
das sicherlich nicht günstig, als ganz ganz ganz grobe hausnummer 25€/qm³. macht also

fehlt noch das unternehmen, was die ganze erde bewegt. (im erdpreis ist der Transport schon mit drin, nicht aber das auf und abbaggern) kann ich ganz grob abschätzen, aber 5000-8000€ sicherlich.

10000 neue erde
25000 alte erde entsorgen
5000 baggerarbeiten
------------

mit 40.000€ biste auf jeden fall dabei, wahrscheinlich sind auch 50.000€ drin. wie gesagt, der Grundstückspreis muss diese kosten wieder reinholen. und es besteht noch immer die Gefahr vom Nachbarn.

es ist halt die frage, was wirklich in der erde ist und warum es z2 ist. etwas harmloser bauschutt ist egal, asbestablagerungen im bauschutt könnte einen ruinieren (welche plötzlich noch gefunden werden ... ) vielleicht sehe ich das auch zu ernst. aber ohne weiteren Erkenntnisse kann dir keiner genauer helfen.
bauschuttgrundstückbodengutachtergartenverdichtung