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ᐅ Grundstück mit Bodenklasse Z2 Kauf ratsam?


Erstellt am: 13.06.16 18:56

E
Espenlaub
15.06.16 13:00
Payday schrieb:

70 grundstücke und dann so ein Boden? irgendwas stimmt da doch nicht. eine wahrscheinlich kleine Ortschaft erhofft sich hier ein satten Zuwachs an Bevölkerung und keine klagewelle bis zum jüngsten Gericht runter durch Krankheiten oder ähnliches irgendwann.
eventuell solltest du dir mal was offizielles ranschaffen und mal mit jemanden reden, der mit der Analyse wirklich was anfangen kann. ein so großes Neubaugebiet wird nicht auf einer verseuchten ecke aufgebaut. da steckt auch ein Investor hinter. man muss auch nicht alles austauschen, nur den Aushub für das Hausfundament und dann anschließend normal anheben um an die Haushöhe heranzukommen. kostet sicherlich auch 10.000€ insgesamt, klingt aber trotzdem ganz anders.

@Payday: Du glaubst gar nicht wo heute (und auch früher schon) überall Bauland ausgewiesen wird Da ich damit peripher beruflich zu tun habe, wundere ich mich doch immer wieder. Das Bundesbodenschutzgesetz/Bodenschutzverordnung/EU-Richtlinien gibt es noch nicht so lange und die Aufnahme und Untersuchung von Altlasten in die Altlastenkataster ist in vielen Gemeinden auch noch nicht abschließend erfolgt.
Trotzdem scheuen viele Bauherren nicht das Risiko auf gefährdeten Standorten zu bauen und nehmen lieber Nutzungsbeschränkungen in Kauf.
Historisch hat man gerne nach dem Krieg zerbombte Firmengelände abgebrochen, mit Bodenmaterial aufgefüllt und dann die dringend benötigten Wohnungen darauf errichtet.

@LaMa163: Gibt es für das Gebiet einen Bebauungsplan oder einen Vorhaben-und Erschließungsplan? Werden die Grundstücke von der Stadt verkauft oder durch einen Investor? Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens nimmt die Untere Bodenschutzbehörde Stellung zu den B-Plänen. Im Textteil finden sich darauf Hinweise.

Gruß Rina