ᐅ Unterkellerte Doppelgarage
Erstellt am: 03.08.15 22:12
Also für mich wäre schon der praktische Aspekt ein Ausschluss dafür. Auch eine Fertiggarage als Keller würde 20k kosten, dazu noch Aushub, Kiesschicht/Fundament. Dann muss ich aber immer noch vom Haus in die Garage und eine schmale (sonst schränkt es wieder zu sehr ein) Wendeltreppe nach unten. Dann nehm ich doch lieber noch mal 20k in die Hand und habe mein Haus unterkellert, dessen Räume ich eventuell später sogar als Wohnraum oder Hobbyraum nutzen kann.
Und ich denke, Lexmauls Zusatz ist auch ein Gedanke, denn der Aushub ist ja breiter als die Garage, geht also in das Haus. Also muss wieder verfüllt und verdichtet werden. Wir haben das Thema gerade unter unserem Keller, ein Bodenaustausch plus anschließender Verdichtung ist auch nicht ganz billig.
Und ich denke, Lexmauls Zusatz ist auch ein Gedanke, denn der Aushub ist ja breiter als die Garage, geht also in das Haus. Also muss wieder verfüllt und verdichtet werden. Wir haben das Thema gerade unter unserem Keller, ein Bodenaustausch plus anschließender Verdichtung ist auch nicht ganz billig.
J
Jochen10405.08.15 15:00Wir haben auf einen Keller ganz verzichtet und dafür hinter der Garage noch ca. 27qm Kellerersatzfläche. Darin steht dann auch die Heiztechnik.
Zudem spart man sich das Treppenlaufen und auch den Platz der für die Treppen benötigt wird.
Funktioniert natürlich nur mit ausreichend Platz auf dem Grundstück. Da du deine Garage sowieso schon größer planst als "normal" könnte das doch eine Alternative sein, oder?
Zudem spart man sich das Treppenlaufen und auch den Platz der für die Treppen benötigt wird.
Funktioniert natürlich nur mit ausreichend Platz auf dem Grundstück. Da du deine Garage sowieso schon größer planst als "normal" könnte das doch eine Alternative sein, oder?
B
Bauexperte05.08.15 15:28Hallo,
Ich denke nicht, daß Du sehr viel Geld bei dieser Planung einsparen wirst; 'Lexmaul' hat das Stichwort schon geliefert! Es müßte zunächst die Grube für den Keller der Garage ausgehoben werden, dann der fertige Block eingesetzt und wieder angeschüttet und verdichtet werden. Da aber das "gewachsene Terrain" um die Garage herum verändert wurde und damit auch im Bereich der Bodenplatte des Hauses, muß die Bodenplatte über die Länge der angrenzenden Garage mittels Abfangung gestützt (Abtreppung) werden. Schließt die Garage auf der gesamten Länge bündig mit der Hauskante ab, können gut und gerne TEUR 15 (in NRW) auf der Rechnung stehen. Plus Kosten Erdaustausch, falls die Bodenverhältnisse wirklich schwierig sind.
PS: es wäre wünschenswert, daß Du Dein Profil ergänzt: https://www.hausbau-forum.de/Home/willkommen/neue-pflichtfelder
Grüße, Bauexperte
D3N7S schrieb:"Bekannte" haben so selten Ahnung von den Kosten ihrer Ideen
Da unsere Doppelgarage 7m*9m groß wird und ich heute von einem Bekannten den Denkanstoß dazu bekommen habe, wollte ich mich mal ein bisschen schlau machen und mir eure Meinungen anhören diesbezüglich.
D3N7S schrieb:TEUR 50-60 für einen NutzKeller dieser Größe? Sind die Bodenverhältnisse schwierig?
Randinfos:
Haus 11*9
Garage 7*9
Keine Hanglage!
Bisher haben wir immer mit (Nutz) Keller geplant, jedoch belaufen sich die Kosten hierfür bei 50 - 60k, jetzt wurde uns geraten den Keller wegzulassen (stattdessen normale Bodenplatte) und die Garage zu unterkellern und diese als Abstellraum/Fläche herzunehmen... Mit der Begründung dass man diese viel günstiger Maurern kann als den Keller da hier ja nicht wirklich gedämmt werden muss usw
Ich denke nicht, daß Du sehr viel Geld bei dieser Planung einsparen wirst; 'Lexmaul' hat das Stichwort schon geliefert! Es müßte zunächst die Grube für den Keller der Garage ausgehoben werden, dann der fertige Block eingesetzt und wieder angeschüttet und verdichtet werden. Da aber das "gewachsene Terrain" um die Garage herum verändert wurde und damit auch im Bereich der Bodenplatte des Hauses, muß die Bodenplatte über die Länge der angrenzenden Garage mittels Abfangung gestützt (Abtreppung) werden. Schließt die Garage auf der gesamten Länge bündig mit der Hauskante ab, können gut und gerne TEUR 15 (in NRW) auf der Rechnung stehen. Plus Kosten Erdaustausch, falls die Bodenverhältnisse wirklich schwierig sind.
PS: es wäre wünschenswert, daß Du Dein Profil ergänzt: https://www.hausbau-forum.de/Home/willkommen/neue-pflichtfelder
Grüße, Bauexperte
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