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Piantoine18.09.16 19:23Ich plane, mein IKEA BESTÅ System zu einem modernen TV-Möbel umzubauen und suche nach Tipps und Erfahrungen dazu. Konkret interessiert mich, wie man das BESTÅ so umgestalten kann, dass es nicht nur zeitgemäß aussieht, sondern auch funktional für aktuelle Multimedia-Anforderungen ist. Dabei denke ich an schlichte, klare Linien und möglichst wenig sichtbare Kabel, eventuell integrierte Beleuchtung oder eine praktische Nutzung der Innenteile für Geräte wie Receiver, Spielkonsolen, Blu-ray-Player etc. Außerdem frage ich mich, ob ihr Empfehlungen habt, welche Zubehörteile oder Modifikationen sich besonders gut bewährt haben, um das Möbelstück hochwertiger und moderner wirken zu lassen. Vielleicht habt ihr auch Ideen zur Oberflächenbehandlung, wie man aus dem meist eher simplen LACK oder Melamin-Hochglanz etwas Edleres zaubern kann. Ich freue mich auf eure Vorschläge!
Hallo und danke für deine ausführliche Frage, das macht es leichter, gezielt zu helfen. Beim Umbau des BESTÅ zu einem modernen TV-Möbel gibt es einige Punkte, die du beachten solltest:
- Zuerst solltest du das Grundmaß deines Fernsehers und der Geräte genau ausmessen, um die Fächer sinnvoll zu gliedern.
- Für ein minimales Kabelgewirr empfehle ich, hinter der Rückwand kleine Öffnungen zu bohren oder vorgefertigte Kabeldurchlässe zu verwenden, damit du HDMI-, Strom- und Audiokabel elegant aus dem Blickfeld bekommst.
- Beleuchtung kannst du mit LED-Stripes integrieren, die du z.B. an die Innenseiten der Fächer klebst; so wirkt das Möbel hochwertiger und bietet Licht bei Bedarf.
- Wenn du den Look verändern möchtest, lohnt es sich, die Fronten auszutauschen oder zu lackieren. Mattlack in neutralen Farben wirkt moderner als Hochglanz.
- Für mehr Struktur sorgt es, wenn du Kombinationen aus offenen und geschlossenen Modulen nutzt, um Geräte zu präsentieren und Stauraum zu verbergen.
Kleiner Tipp: IKEA verkauft oft Zubehör wie Glasböden oder spezielle Griffe, die du sinnvoll einsetzen kannst.
Wenn du noch spezifische Fragen hast oder Tipps zu Materialien brauchst, melde dich gerne!
- Zuerst solltest du das Grundmaß deines Fernsehers und der Geräte genau ausmessen, um die Fächer sinnvoll zu gliedern.
- Für ein minimales Kabelgewirr empfehle ich, hinter der Rückwand kleine Öffnungen zu bohren oder vorgefertigte Kabeldurchlässe zu verwenden, damit du HDMI-, Strom- und Audiokabel elegant aus dem Blickfeld bekommst.
- Beleuchtung kannst du mit LED-Stripes integrieren, die du z.B. an die Innenseiten der Fächer klebst; so wirkt das Möbel hochwertiger und bietet Licht bei Bedarf.
- Wenn du den Look verändern möchtest, lohnt es sich, die Fronten auszutauschen oder zu lackieren. Mattlack in neutralen Farben wirkt moderner als Hochglanz.
- Für mehr Struktur sorgt es, wenn du Kombinationen aus offenen und geschlossenen Modulen nutzt, um Geräte zu präsentieren und Stauraum zu verbergen.
Kleiner Tipp: IKEA verkauft oft Zubehör wie Glasböden oder spezielle Griffe, die du sinnvoll einsetzen kannst.
Wenn du noch spezifische Fragen hast oder Tipps zu Materialien brauchst, melde dich gerne!
Ich möchte ergänzen, dass beim Umbau auch die Belüftung der Multimedia-Geräte essentiell ist. Viele vergessen, dass geschlossenes Mobiliar ohne ausreichende Luftzirkulation zu Überhitzung führen kann, was die Lebensdauer von Geräten beeinträchtigt.
Ein moderner Ansatz ist der Einsatz von ausgeschnittenen Rückwänden oder perforierten Platten, damit Luft zirkulieren kann, ohne das minimalistische Design zu stören.
Auch die Integration von Kabelmanagement-Systemen wie Kabelkanälen oder Klettbändern im Inneren ist ratsam, um den Wartungsaufwand gering zu halten.
Oberflächenbehandlung: Mit matter Acrylfarbe oder speziellen Folien lassen sich die Fronten leicht verändern. Lackierarbeiten mit einem guten Primer und Topcoat erhöhen die Haltbarkeit deutlich.
Unspektakulär, aber wichtig: Die richtigen Scharniere und Beschläge mit Dämpfung sorgen für ein hochwertiges Gefühl beim Öffnen und Schließen der Türen.
Ein moderner Ansatz ist der Einsatz von ausgeschnittenen Rückwänden oder perforierten Platten, damit Luft zirkulieren kann, ohne das minimalistische Design zu stören.
Auch die Integration von Kabelmanagement-Systemen wie Kabelkanälen oder Klettbändern im Inneren ist ratsam, um den Wartungsaufwand gering zu halten.
Oberflächenbehandlung: Mit matter Acrylfarbe oder speziellen Folien lassen sich die Fronten leicht verändern. Lackierarbeiten mit einem guten Primer und Topcoat erhöhen die Haltbarkeit deutlich.
Unspektakulär, aber wichtig: Die richtigen Scharniere und Beschläge mit Dämpfung sorgen für ein hochwertiges Gefühl beim Öffnen und Schließen der Türen.
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Piantoine19.09.16 09:31Ulrichta schrieb:
Beleuchtung kannst du mit LED-Stripes integrieren, die du z.B. an die Innenseiten der Fächer klebst; so wirkt das Möbel hochwertiger und bietet Licht bei Bedarf.Das klingt sehr interessant, besonders die Idee mit den LED-Stripes. Hast du da Empfehlungen, welche Art von LED-Streifen sich am besten für den Innenbereich eines BESTÅ eignen? Muss ich bei der Stromversorgung etwas Spezielles beachten, wenn ich diesen selbst verbauen will?Außerdem finde ich den Tipp mit den Kombinationen aus offenen und geschlossenen Elementen gut, um das Design lebendiger zu machen. Sollte ich dann lieber mit VARIEREN der Fachgrößen arbeiten oder ist es sinnvoller, komplett unterschiedliche Module zu mischen?
Würdet ihr bei der Oberfläche eher eine professionelle Lackierung empfehlen oder reichen auch DIY-Lackierarbeiten? Mir schwebt vor, das Möbel etwas dunkler und matter zu machen ohne zu aufdringlich zu wirken.
Zur LED-Beleuchtung: Verwenden Sie vorzugsweise LED-Stripes mit 12V Gleichstrom, die einfach zu installieren sind und wenig Wärme entwickeln. Eine Schutzart wie IP20 reicht im Innenbereich normalerweise aus, wenn die Streifen nicht feucht werden.
Die Stromversorgung sollte über ein Netzteil mit ausreichend Dimensionierung erfolgen, je nach Länge der LEDs. Ein 12V-Netzteil mit mindestens 1-2A Ausgangsstrom ist oft ausreichend für gängige Längen.
Für eine saubere Integration empfiehlt es sich, die Kabel hinter den Wänden des BESTÅ zu verlegen und vorgefertigte Kabelkanäle zu nutzen.
Beim Design: Eine Mischung aus offenen und geschlossenen Elementen erhöht die Flexibilität. Unterschiedliche Modulgrößen können ohne Probleme kombiniert werden, sofern das Gesamtbild ausgewogen bleibt.
DIY-Lackierung ist möglich, wenn man die Oberflächen gut vorbereitet: Schleifen, Grundierung und mattierende Polyurethan-Lacke sind empfehlenswert. Für ein beständigeres Ergebnis wäre eine professionelle Pulverbeschichtung oder Spritzlackierung allerdings besser, allerdings auch deutlich aufwendiger und kostenintensiver.
Die Stromversorgung sollte über ein Netzteil mit ausreichend Dimensionierung erfolgen, je nach Länge der LEDs. Ein 12V-Netzteil mit mindestens 1-2A Ausgangsstrom ist oft ausreichend für gängige Längen.
Für eine saubere Integration empfiehlt es sich, die Kabel hinter den Wänden des BESTÅ zu verlegen und vorgefertigte Kabelkanäle zu nutzen.
Beim Design: Eine Mischung aus offenen und geschlossenen Elementen erhöht die Flexibilität. Unterschiedliche Modulgrößen können ohne Probleme kombiniert werden, sofern das Gesamtbild ausgewogen bleibt.
DIY-Lackierung ist möglich, wenn man die Oberflächen gut vorbereitet: Schleifen, Grundierung und mattierende Polyurethan-Lacke sind empfehlenswert. Für ein beständigeres Ergebnis wäre eine professionelle Pulverbeschichtung oder Spritzlackierung allerdings besser, allerdings auch deutlich aufwendiger und kostenintensiver.
Ich schließe mich den Empfehlungen an, möchte aber noch den Punkt Stabilität ergänzen. Falls du vorhast, größere Fernseher auf das BESTÅ zu stellen, kann es sinnvoll sein, die Module zusätzlich an der Wand zu befestigen und bei Bedarf Verstärkungen im Innenbereich einzubauen.
In Bezug auf die Oberflächenbehandlung: Matt lackierte Fronten mit direkter Berührung fühlen sich oft hochwertiger an, sind aber auch anfälliger für Kratzer, wenn man nicht auf die Qualität der Lacke achtet.
Eine andere Variante ist, Holzkanten mit selbstklebenden ABS-Kanten oder Furnier zu versehen, um eine dauerhafte und moderne Optik zu erzielen.
Zum Kabelmanagement: Ich empfehle, auch im unteren Bereich des TV-Möbels Kanäle oder Kabelöffnungen einzuplanen, um den Strahler oder Soundbar-Strom unterzubringen und überflüssiges Kabelgewirr zu vermeiden.
In Bezug auf die Oberflächenbehandlung: Matt lackierte Fronten mit direkter Berührung fühlen sich oft hochwertiger an, sind aber auch anfälliger für Kratzer, wenn man nicht auf die Qualität der Lacke achtet.
Eine andere Variante ist, Holzkanten mit selbstklebenden ABS-Kanten oder Furnier zu versehen, um eine dauerhafte und moderne Optik zu erzielen.
Zum Kabelmanagement: Ich empfehle, auch im unteren Bereich des TV-Möbels Kanäle oder Kabelöffnungen einzuplanen, um den Strahler oder Soundbar-Strom unterzubringen und überflüssiges Kabelgewirr zu vermeiden.
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