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ᐅ Wie baue ich IKEA Metod Schränke mit maximalem Stauraum?

Erstellt am: 14.08.21 08:37
R
Rosaka
R
Rosaka
14.08.21 08:37
Hallo zusammen,

ich plane gerade die Planung und den Aufbau von IKEA Metod Schränken in meiner Küche und möchte dabei unbedingt maximalen Stauraum gewinnen. Die Frage, die sich mir dabei stellt, ist: Wie baue ich IKEA Metod Schränke so auf, dass ich den vorhandenen Raum möglichst optimal ausnutze?

Konkret interes­siert mich, welche Kombinationen von Schrankgrößen, Inneneinrichtungen (wie Regalböden, Schubladen, Auszüge) und vielleicht auch weiteren Zusatzlösungen wie Orga­nisern oder Innentüren die beste Raumnutzung versprechen.

Ich habe vor allem Probleme, in den Ecken und bei den Nischen keine ungenutzten Flächen zu haben und möchte sowohl kleine als auch große Küchenutensilien möglichst platzsparend lagern.

Bin dankbar für Tipps zu praktischen Einbauvarianten, clevere Orgasysteme oder gar Erfahrungen mit speziellen Lösungen innerhalb der Metod-Serie. Besonders interessieren mich Ideen, die über die Standardmontage-Anleitung hinausgehen.

Freue mich auf eure Vorschläge!
L
Le_kin
14.08.21 10:12
Guten Morgen Rosaka,

deine Fragestellung ist sehr gut und ausführlich — das hilft bei der Beratung enorm.

Um maximalen Stauraum bei IKEA Metod Schränken zu schaffen, solltest du einiges beachten:

- Verwende hohe Schränke (z.B. 80 cm oder 100 cm tief), denn weniger tiefe Schränke fressen optisch zwar keinen Platz, lassen aber Lagervolumen ungenutzt.

- Achte auf Innenauszüge statt fester Einlegeböden. Diese erlauben leichten Zugriff auf den kompletten Stauraum, weil man nicht ganz nach hinten greifen muss.

- Für Ecken empfehle ich das Pax-System ähnliche Drehkarussell-Lösungen, so genannte "Magic Corners" oder Auszüge, die dir auch den hintersten Eckraum zugänglich machen. Metod selbst bietet zwar nicht Karussells, aber spezielle Eckschränke mit Auszügen, die du richtig kombinieren solltest.

- Nutze Innentüren mit Hängeregalen für kleine, oft gebrauchte Dinge.

- Bei der Kombination von Schränken ist der Platz zwischen den Modulen wichtig. Achte darauf, dass du mit Blenden so arbeitest, dass keine unnötigen Zwischenräume entstehen.

- Ganz wichtig sind die Belastungsgrenzen der Böden, damit du schwere Töpfe oder Geräte ohne Probleme verstauen kannst.

Wie groß sind denn deine Schrankflächen bisher, und hast du schon entschieden, ob du Oberschränke oder nur Unterschränke einsetzen willst?

Das beeinflusst die Empfehlungen noch mal deutlich.
T
theo63
15.08.21 14:08
Le_kin schrieb:
Für Ecken empfehle ich das PAX-System ähnliche Drehkarussell-Lösungen, so genannte "Magic Corners" oder Auszüge, die dir auch den hintersten Eckraum zugänglich machen.

Diese Magic Corners klingen ja schön und gut, aber ist das nicht oft ein Mittel zur Überteuerung? Von maximalem Stauraum zu sprechen und gleichzeitig teure Ecklösungen zu empfehlen, halte ich für widersprüchlich.

Wenn man den Platz optimal nutzen will, muss man doch auch die kosteneffektive Seite betrachten. Die Standard- Eckschränke von Metod bieten im Zweifel weniger Komfort, aber lassen sich eventuell mit zusätzlichen Regal-Einsätzen erweitern, ohne gleich zu viel Geld auszugeben.

Außerdem: Hat jemand klare Daten, wie viel Stauraum so ein Magic Corner gegen normalen Eckschrank wirklich bringt? Manchmal ist es weniger, als der Hersteller verspricht.

Mir fehlt da oft eine nüchterne Abwägung zwischen "maximalem Stauraum" und "maximalen Kosten".
R
rekijan
15.08.21 19:47
theo63 schrieb:
Wenn man den Platz optimal nutzen will, muss man doch auch die kosteneffektive Seite betrachten.

Haha, stimmt schon – aber manchmal lohnt sich ein bisschen investierte Kreativität und vielleicht auch ein größerer Geldbeutel auf lange Sicht!?

Ich habe mir Metod-Schränke für die Küche gebastelt, mit den Auszügen drin, und zwar nicht nur die flachen, sondern die mit den seitlichen Unterteilungen – das hält alles ordentlich zusammen und ich verliere keine Ecke mehr. Die Kombination mit verschiedenen Boxen und kleinen Behältern im Inneren macht den Unterschied.

Probier auch mal die unterschiedliche Höhen der Schubladen – unten große, oben schmale, das passt super für Alltag und Vorräte.

Und für Ecken habe ich die "Leichthändchen-Methode" empfohlen bekommen: also alles nach hinten schieben, was selten genutzt wird, und vorn platzieren, was du täglich brauchst. So ist immer klar, was wo rein soll, und man verliert nichts im Schrank-Dschungel.

Klar, kein 100 % perfekter Tipp, aber das Leben ist ja kein IKEA-Katalog! ?
L
Le_kin
16.08.21 07:29
theo63 schrieb:
Mir fehlt da oft eine nüchterne Abwägung zwischen "maximalem Stauraum" und "maximalen Kosten".

Ganz wichtig: Den Anspruch der Kosteneffizienz sollte man bei der Planung von Anfang an mitdenken.

Wenn dein Ziel wirklich maximaler Stauraum mit IKEA Metod ist, empfehle ich diesen Prozess:

- Vermesse deinen Raum exakt, auch Nischen und Ecken
- Erstelle einen genauen Plan, wie du Schränke kombinieren kannst (Tiefen + Breiten beachten)
- Nutze Metod-Komponenten, die genau auf den Raum passen, nicht größtenteils Standardmodule
- Eck-Lösungen sind immer ein Kompromiss zwischen Standfläche und Nutzbarkeit – rechnen lohnt sich!

Vielleicht solltest du mal deine Planung hier vorstellen (Grundriss, Maße) – dann können wir gezielter auf die Lösung eingehen. Manchmal sind die teuer wirkenden Einsätze auf lange Sicht günstiger, weil sie viel nutzbaren Stauraum schaffen, der andernfalls verschenkt wäre.

Und die "Magic Corner" Lösung ist nicht die einzige Art, Stauraum in Ecken zu gewinnen, aber oft sogar die platzsparendste und praktischste.
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