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ᐅ KALLAX als Raumteiler demoliert – wieder stabilisierbar?

Erstellt am: 12.05.24 09:17
L
Leruju
L
Leruju
12.05.24 09:17
Hallo zusammen,

ich habe kürzlich ein KALLAX Regal von IKEA als Raumteiler genutzt, um zwei Zonen in meinem Wohnzimmer optisch und funktional zu trennen. Leider ist das Regal durch eine unerwartete Belastung (z. B. ein versehentlicher Stoß) an mehreren Verbindungsstellen so beschädigt worden, dass es jetzt ziemlich wackelig und instabil steht. Meine Verunsicherung liegt darin, ob und wie man dieses beschädigte KALLAX Regal wieder stabilisieren kann, ohne gleich ein komplett neues zu kaufen.

Hat jemand Erfahrungen damit, ob man einzelne Verbindungsstellen, insbesondere die Rückwand oder die Spannungen in den Verbindungselementen, reparieren kann? Gibt es spezielle Tricks oder zusätzliche Befestigungen, die sich bewährt haben, wenn das Regal als Raumteiler auch stabiler Last standhalten soll?

Ich freue mich auf fachkundige Tipps und Hinweise, gerne auch Hinweise zu passenden Werkzeugen oder Materialvorschlägen. Danke vorab!
N
nubar
12.05.24 09:32
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass KALLAX Regale nicht primär für extrem hohe Lasten oder als dauerhafte Raumteiler gedacht sind. Die Stabilität beruht vor allem auf der Rückwand und den Verbindungselementen der Module.

Falls die Rückwand beschädigt ist, empfiehlt es sich, diese auszutauschen oder zusätzlich mit dünnen Holzplatten zu verstärken (zum Beispiel Sperrholz, das man passend zuschneiden kann).

Außerdem können kleine Winkel oder Metallverbinder an den Innenecken helfen, um mehr Stabilität zu erzeugen. Wichtig ist dabei, dass man keine zu großen Löcher ins Material bohrt, um weiteres Splittern zu vermeiden.
R
RENMA
12.05.24 10:45
nubar schrieb:
Die Stabilität beruht vor allem auf der Rückwand

Genau. Die Rückwand spielt für das KALLAX die tragende Rolle, da sie Schubkräfte aufnimmt. Bei Schäden dort reduziert sich die Stabilität immens.

Ein Nachrüsten einer festeren Rückwand (beispielsweise 4 mm Dicke statt der Originalrückwand mit 3 mm) ist empfehlenswert, wenn das Regal wieder als Raumteiler mit entsprechender Querbelastung dienen soll.

Weiterhin ist es bei Reparatur wichtig, die rechteckigen Steckverbindungen genau auf festen Sitz zu prüfen und ggf. die Verbindungsbolzen zu ersetzen.
J
Jensson
12.05.24 11:07
Hallo,

ich möchte hier kurz erläutern, wie man eine KALLAX Reparatur in einem kleinen Schritt-für-Schritt-Plan angeht:

1. Regal komplett ausräumen, um es leichter bewegen zu können.
2. Sichtprüfung aller Verbindungen, im Besonderen die Steckverbindungen auf lose oder gesprungene Stellen.
3. Falls die Rückwand beschädigt oder verblasst ist, diese entfernen und durch neue Sperrholzplatte (mm-Dicke je nach Belastung anpassen) ersetzen.
4. Die Rückwand mit Holzleim und feinen Schrauben befestigen (Achtung: Schrauben niemals direkt ins dünne Regalholz, besser vorbohren und mit kleinen Winkeln planen).
5. An problematischen Ecken Metallwinkel zur Verstärkung anbringen – idealerweise von innen, damit Optik gewahrt bleibt.

Typische Fehler sind, dass man zu große Schrauben nimmt oder die Lochpositionen falsch wählt, was das Material weiter beschädigt. Also immer maßvoll und präzise arbeiten.

Zusammengefasst: Die Reparatur ist machbar, wenn man sorgfältig vorgeht und Hilfsmittel wie Holzleim, kleine Winkel und eine solide Rückwand verwendet.
J
juMira46
12.05.24 11:42
Ach, das KALLAX ist schon ein echtes Raumwunder – aber wehe, wenn es wackelt... 🙂

Ich hatte das gleiche Problem und kann bestätigen: Rückwand ist König! Einfach eine neue Sperrholzplatte rein, das wird der Kleine danke 🙂

Und ein kleiner Tipp noch: je nachdem, wie stabil du das willst, kann man auch so transparente Eckwinkel verwenden, die kann man fast unsichtbar anbringen.

Am Ende zählt, dass es nicht mehr kippelt und stabil steht – man will ja keine unfreiwilligen Domino-Effekte ;-)
B
bauku
12.05.24 13:15
Super Thema! Ich finde es klasse, wenn man Möbel aktiv repariert und nicht gleich wegwirft!

Ich hatte mal so ein ähnliches Problem mit einem Regal, das auch als Raumteiler genutzt wurde. Was mega geholfen hat, waren diese kleinen Metallverbinder, die man üblicherweise in Regalen zur Verstärkung nutzt.

Sogar einfach im Baumarkt gekauft und dann mit ein paar kurzen Schrauben das Ganze verstärkt – das gibt so viel neue Stabilität, als wäre das Regal 2.0! 🙂

Also unbedingt dranbleiben, das klappt, und man spart Geld und Ressourcen.
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