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ᐅ Ytong vs. KS - Bauleiter drängt zu Ytong weil falsch bestellt


Erstellt am: 27.09.23 19:10

S
Swoti
27.09.23 19:10
Hi zusammen,

wir bauen gerade an unserem Einfamilienhaus. Die Außenwände sind aus Hebel/Ytong 36,5cm Porenbeton. Ursprünglich hatten wir vor alle Innenwände mit Kalksandstein mauern zu lassen. Der Bauträger hat uns dann gedrängt im EG alles mit Porenbeton zu machen und nur im OG in dem die Schlafzimmer liegen Kalksandstein zu verwenden.
Ich wollte Kalksandstein vor allem wegen der hohen Dichte und Schalldämmung nehmen, da ich gerne zwischen den Schlafzimmern einen guten Schallschutz haben möchte (3 Mädels).
Nun hat der Bauleiter offensichtlich Ytong bestellt, obwohl im Statikplan auch Kalksandstein angegeben ist.
Genauer steht da: KSL-P 12-1,60/DbM SFK12, roh=1,5kg/dm3, sigma0=1,80MN/m2 fk=5,50MN/m2.
Relativ klar sein Fehler. Er will mit den Ytong jetzt natürlich verkaufen. Er sagte der PPF 0,5 Ytong hätte eh die höhere Dichte und wäre besser beim Schallschutz als der Kalksandstein.
Ich kenn mich da nicht wirklich aus und würde gerne mal Eure Meinung hören. Soll ich auf die Kalksandstein Ausführung bestehen?
Danke.
S
sysrun80
27.09.23 21:36
Swoti schrieb:

Er will mit den Ytong jetzt natürlich verkaufen.
Er sagte der PPF 0,5 Ytong hätte eh die höhere Dichte und wäre besser beim Schallschutz als der Kalksandstein.
Soll ich auf die Kalksandstein Ausführung bestehen?

Also ich würde da gar nicht diskutieren und mir auch keinen Kopp machen über die Werte etc. Bissl durchsichtig das ganze. Wahrscheinlich kommt er dann bei Ablehnung mit dem "Zeitfaktor" - Neubestellung verzögert dann alles etc.pp.

Würde auf das bestehen was geplant ist.
S
Swoti
27.09.23 22:00
Danke! Du hast eigentlich recht. Es ist ja auch so im Statikplan angegeben. Auch wenn es nur die Innenwände im OG sind, so ist das doch alles auch damit berechnet worden. Alleine schon aus diesem Grund würde ich das ungern einfach mal so ändern.
W
WilderSueden
27.09.23 22:44
Ich bin mir sicher, dass beim örtlichen Baustoffhändler noch ein paar Paletten Kalksandstein rumstehen und die Menge sollte für einen Rohbauer auch kein Transportproblem darstellen
1
11ant
27.09.23 23:57
Swoti schrieb:

wir bauen gerade an unserem Einfamilienhaus. Die Außenwände sind aus Hebel/Ytong 36,5cm Porenbeton. Ursprünglich hatten wir vor alle Innenwände mit Kalksandstein mauern zu lassen. Der Bauträger hat uns dann gedrängt im EG alles mit Porenbeton zu machen und nur im OG in dem die Schlafzimmer liegen Kalksandstein zu verwenden.
Ich wollte Kalksandstein vor allem wegen der hohen Dichte und Schalldämmung nehmen, da ich gerne zwischen den Schlafzimmern einen guten Schallschutz haben möchte (3 Mädels).
Nun hat der Bauleiter offensichtlich Ytong bestellt, obwohl im Statikplan auch Kalksandstein angegeben ist. [...] Soll ich auf die Kalksandstein Ausführung bestehen?
Ganz klar: ja !
Auch wenn es in https://www.hausbau-forum.de/threads/weisse-wanne-wassereinwirkungsklasse-w2-2-e.45288/page-3#post-625370 etwas unklar herauszulesen ist. Das Prinzip lautet ganz simpel: stelle nicht schwer auf leicht. Das gilt ganz besonders dann und dort, wenn und wo die Wände nicht exakt übereinanderstehen (und auch soweit wir hier teilweise von nichttragenden Wänden sprechen).
Porenbeton und Kalksandstein sind in ihren Eigenschaften eindeutig nicht gleichwertig in dem Sinne, daß man sie gegeneinander austauschen könnte.
Der Bauunternehmer will hier etwas anderes bauen als der Statiker unterschrieben hat. Das ist kein "Kavaliersdelikt". Ganz davon abgesehen, daß der Schlingel liefern soll was Du gemäß Eures Bauvertrages bestellt hast. Das und nichts anderes - selbst wenn es preisgleich wäre - soll er auch bei seinem Lieferanten besorgen.

Auch wenn es dramatisch formuliert klingen mag, kann man es offenbar doch nicht zu oft und deutlich sagen: der "Bauleiter" des Auftragnehmers ist auf der Interessenebene betrachtet ein "gegnerischer" Bauleiter. Sein Job ist, seinen Brötchengeber vor Verzögerungen und Reklamationen zu beschützen - was aus dessen Sicht unbegrenzt auf Kosten Deiner Interessen gehen darf. Wenn Du schon so ungeschickt warst, dem "Bauleiter" des Auftragnehmers nicht als Auftraggeber Deinen Bauleiter vorzusetzen, solltest Du nun wenigstens klare Kante und harte Linie dabei zeigen, den Bauvertrag verabredungsgemäß zu erfüllen. Foul pfeifen, gelbe Karte. So nicht !

Am besten bestellst Du beim baubegleitenden Sachverständigen gleich mal zwei Termine zusätzlich. Derlei wird erfahrungsgemäß nicht der letzte Versuch sein, Deine Unsicherheit und/oder Gutmütigkeit abzuchecken.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
B
Benutzer 1001
28.09.23 03:49
Allein wegen dem Schall würde ich auf Kalksandstein bestehen.
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