ᐅ Hausbau mit 600k mit Keller möglich?
Erstellt am: 05.03.26 09:32
Heimwerker0815 schrieb:
ihr kennt ja sicher den Womans Acceptance Factor (WAF).ehrlich gesagt nicht. Die heutigen Frauen leben ja nicht in einer Blase, wo man alles für lau bekommt.
Heimwerker0815 schrieb:
Bankberaterin hat auch nach Keller gefragt, ohne senkt die BewertungIst ne Milchmädchenrechnung: wenn man sich keinen Keller leistet (ob man ihn sich leisten kann oder nicht), muss man auch weniger Abtrag zahlen. Was am Ende für wen das bessere ist, muss man für sich selbst abwägen.
Heimwerker0815 schrieb:
Hobbyraum irgendwie nach oben … geht vielleicht, Werkstatt in die Garage, Heizung und Waschmaschine in Technikraum im EG. Vorräte in / an die Küche. Alles andere irgendwo über Garage und Dachspeicher. Komfortabel ist das nicht, aber vielleicht machbar.Wahrscheinlich ist es komfortabler, eine Werkstatt außerhalb des Hauses zu haben. Genauso ist es komfortabler, dort seine Wäsche zu waschen, wo sie anfällt und die Vorräte nah bei der Küche zu haben, ohne eine Treppe nutzen zu müssen.
Allerdings frage ich mich, von was für ein Haus Du redest. Eine Garage, die ein "darüber" hat, sehe ich in der Finanzsituation erst einmal gar nicht.
Heimwerker0815 schrieb:
Aber meine Frau macht das ja schon immer so...Das trifft aber anscheinend auch auf Dich zu.
Wie auch immer: wir kennen Dich nicht. Kann sein, dass Du irgendein mega Traumhaus im Kopf hast, der noch gewaschen werden muss.
Kann auch sein, dass Du noch am Anfang einer langen Reise stehst.
Es ist mühselig, gegen alte Mühlen und Ansichten anzureden bei Menschen, die nicht verstehen wollen, dass es im Leben meist darum geht, was man sich leisten kann und nicht, was man für sich als Must-Have sieht. Auf der einen Seite steht das Soll, auf der anderen Seiten das Haben. Letzteres sollte man steuern können oder ggf anpassen.
ypg schrieb:
Die Idee der ELW im Alter sollte man ggf in den Wind schießen, denn es bedeutet automatisch, im EG ausreichende Fläche zu bauen, die man komfortabel im Alter bewohnen kann. Sehe ich aufgrund des Budgets nicht machbar. Zudem wird die Grundfläche des Hauses größer als sein muss und dadurch auch das Haus selbst.nordanney schrieb:
Nachtrag noch dazu. Die Abtrennung führt dazu, dass Du im Treppenhaus einen eigenständigen Zugang zur Wohnung unten als auch oben bekommen wirst. Vereinfacht, der Bewohner von oben darf nicht durch Deine Wohnung unten laufen. Also das Gäste-WC am Eingang fällt dann z.B. weg. Ist zwar alles machbar, macht ein EFH dann aber nicht besser. Und auch die Planung nicht.Gerddieter schrieb:
Mir ging es ähnlich vor dem Hausbau, zwei Themen haben die Planung massiv eingeschränkt:
1. Wie kann ich den Grundriss später im Alter nutzen
2. Wie bekomme ich den Keller hin - obwohl ich ihn gar nicht mag - aber weil vielleicht praktisch wäre und man es im Nachgang nicht mehr nachholen kann.
Die Befreiiung war, uns aktiv gegen den Keller zu entscheiden - egal was die anderen sagen.
Und Null auf die Alternutzbarkeit zu schauen. [...]
Mach dich davon frei - dann wird die Planung viel einfacher!Die beste Weichenstellung für das Alterswohnen ist, das Budget für die Altersumbauvorrüstung gut anzulegen anstatt es in der Immobilie zu binden. So gestaltet man das Objekt attraktiv für Nachnutzer und es nimmt mehr Wertsteigerung mit, die man beim Objektwechsel evaluieren kann. DAS ist Altersnutzbarkeit - nicht der Bausparvertrag für den Treppenlift !
Ein Gäste-WC vor der Tür zur EG-Wohnung macht übrigens eine obere Wohneinheit nicht "gefangen".
Der Keller aus der Zeit als Kanzler Helmut hießen oder gar noch davor - also ein Nutz-Sockelgeschoß unter dem Hochparterre - ist in den Höhenbezügen neuzeitlicher Bebauungspläne Geschichte, und damit außer wenn das Grundstück dank Hang mit an diesem Strang zieht gleichbedeutend mit teurer Tiefausschachtung mit einer Kellersohle, die dabei regelmäßig unter dem Grundwasserspiegel liegt. Insofern ist das Höhenspiel unter der Hausgrundfläche die Meßlatte, über die Kellerfrage zu springen hat - und ökonomisch regelmäßig eine Klinge. Die Dame von der Bank...
Heimwerker0815 schrieb:
Bankberaterin hat auch nach Keller gefragt, ohne senkt die Bewertung, sollte aber bei dem eingebrachten Eigenkapital und der Lage kein Problem sein.kann mit der Bewertung hier also nur den emotionalen Teil der Nachfrage der Käufer meinen: ja, der Deutsche Michel da wo er Xaver oder Alois heißt (also in BY) tendiert zur Positivbewertung des Kellers (sofern ihn der Vorbesitzer spendiert hat). Wirklich mehr Gerümpel und Konserven als Fiete oder Hein hat aber auch er nicht. Und natürlich freut sich eine Bank bei guter Bonität des Kreditnehmers über deren Ausreizung gegen Betongoldsicherheit. Der Teil hinter dem Komma soll hier nur sagen, daß der Luxuskellerbauherr an der Höhe der Zinsbelastung freilich selbst schuld ist.
Heimwerker0815 schrieb:
Meine Frau macht sich Sorgen, wo sie die Wäsche aufhängen soll - ja ich weiß gehört sowieso nicht ins Haus. Aber meine Frau macht das ja schon immer so … ihr kennt ja sicher den Womans Acceptance Factor (WAF).In meinem Bekanntenkreis (die Wives sind überwiegend erwerbstätig und ü50) rankt der WAF von Wäschetrocknern nur knappst unter Schuhen und Handtaschen. Rechne mal in Shopping um, was ein Keller für eine Waschküche kostet: da wird der Twingo zum Mercedes Cabrio, und es ist sogar noch Geld für Beauty übrig.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
N
nordanney05.03.26 17:1711ant schrieb:
Ein Gäste-WC vor der Tür zur EG-Wohnung macht übrigens eine obere Wohneinheit nicht "gefangen".Sorgt aber dafür, dass man im EG aus seiner Wohnung zum kacken in den nicht mehr zur Wohnung gehörigen Flur geht und dann der Mieter von oben plötzlich im Klo stehen kann. Drastisch ausgedrückt
nordanney schrieb:
Sorgt aber dafür, dass man im EG aus seiner Wohnung zum kacken in den nicht mehr zur Wohnung gehörigen Flur geht und dann der Mieter von oben plötzlich im Klo stehen kann. Drastisch ausgedrücktIn der eigenen Wohnung gehe ich aufs Gäste-WC wie der Name schon sagt nur als Overflow Lösung (oder wenn die Holde badet). Und auch wenn ich sage: "wer Toiletten abschließt, hat im Freundeskreis keine Sanitäter" - gelegentlich mache ich Ausnahmen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Heimwerker0815 schrieb:
BankberaterinWo ich hier auch noch vermerken möchte, dass ein Berater oder Beraterin immer gewollt ist, das meiste Geld zu verdienen, sprich mehr zu verkaufen, als dem Fragenden lieb ist - um das Fragende Wohl wird meist drauf gesch**
ypg schrieb:
Wo ich hier auch noch vermerken möchte, dass ein Berater oder Beraterin immer gewollt ist, das meiste Geld zu verdienen, sprich mehr zu verkaufen, als dem Fragenden lieb ist - um das Fragende Wohl wird meist drauf gesch**Natürlich bekommen Bank"berater" Provisionen bzw. Boni dafür, die Kunden bonitätsgesteuert zu "melken", so gut es geht.
Auch Geld verdient man im Einkauf - kein Kunde muß seine Finanzierungen da besorgen, wo die Vermittler vom Institut bezahlt werden.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Ähnliche Themen