ᐅ Erdgeschoss - Wohnküche oder Wohnzimmer mit Essplatz
Erstellt am: 19.03.26 11:04
jolovyn schrieb:
und mal die Küche nachgebautDie ist zu klein.
jolovyn schrieb:
aber es ginge schon. Unsere aktuelle Küche ist kleiner, alles eine Frage der Perspektive ?Es geht ist ausreichend. Du kannst Dir die Perspektive auch schön reden. Letztendlich wirst Du Dich ständig ärgern, dass a) zu wenig Küchenschränke da sind, b ) Du ständig Stühle rücken musst. Man kommt ja noch nicht einmal so ohne weiteres, wenn Besuch da ist und die Stühle besetzt sind, zur Küche, auf die Toilette oder auf die Terrasse. Man ist da sehr beengt. Die hinteren Schränke der Insel kann man zwar mit Sachen bestücken, die man nicht so oft braucht, aber Du hast quasi kaum noch Stellfläche für irgendetwas. 5,64 sind zu wenig. 6 Meter kann man als Minimum nehmen.
jolovyn schrieb:
Wir liebäugeln beispielsweise mit einem Esstisch, der 200x78cm misst.Man kann ja gern liebäugeln, aber komfortabel ist das nicht, wenn man mal den Esstisch nett eindecken möchte.
jolovyn schrieb:
Ich investiere ja auch ganz viel Zeit und kann das Nachdenken eh nicht lassen.Dann bestücke doch mal Deine Küchenschränke, wenn das eine Kind auf einmal eine Intoleranz entwickelt oder Du mal ein neues Gerät haben möchtest.
Ja, vieles geht, wenn man kein Platz hat. Aber es wachsen Bedürfnisse, deshalb plant man dann irgendwann mal ein Haus, um es optimal zu haben.
Wie schon gesagt: es ist der erste Grundriss, und der Architekt hat den Wunsch nicht bedacht. Es ist Dein Recht, ihm zu sagen, dass er das anders planen soll. Es ist doch noch gar nichts in Stein gemeißelt. Nichts ist Fakt. Wenn man es genau nimmt, noch nicht einmal die Außenmaße, die Position des Erkers, Gaube oder die Platzierung der Eingangstür und der Treppe. Diese erscheint mir übrigens auch sehr kurz. Vielleicht stellst Du mal die Treppe in lesbar ein?!
ypg schrieb:
Es ist Dein Recht, ihm zu sagen, dass er das anders planen soll. Es ist doch noch gar nichts in Stein gemeißelt. Nichts ist Fakt.Danke für die Ermutigung. Leider sind die Außenmaße schon sehr durchs Grundstück vorgegeben, da ist nicht mehr viel Spielraum. Ggf. könnte ich um die Erker weglassen und so die Räume etwas verlängern, das ergibt aber eine unschöne, direkt an die Grundstücksgrenze führende Terrasse wo ich doch gerne die 50cm mehr für eine Hecke hätte. Irgendwo werden wir sicherlich einfach Abstriche machen müssen.
Also an sich finden wir die Entwürfe als erste Entwürfe und für die Gegebenheiten auch schon gut! (Mir scheint das finden hier manche nicht, aber an sich haben wir schon einige Wünsche untergebracht bekommen jetzt.) Falls dir weitere große Fauxpas aufgefallen sind wäre ich dir sehr dankbar für den Hinweis! Wir versuchen jetzt halt Finetuning, schräge Türen streichen, ggf. den Technikraum um einen halben Meter kürzen und alles etwas verrücken damit ein weiterer Küchenschrank in die Zeile kann, aus dem Gästebad noch ein paar cm rausholen, sowas halt... für komplett neu planen fehlt mir absolut die Fantasie und wir haben eben auch schon so einiges optimiert. Z.B. haben wir zusätzlichen einen "Vorgarten" dadurch, das der Hauseingang nicht an der Giebelseite ist - dort finden Schaukel und Hochbeete Platz die ich nicht wieder aufgeben möchte. Der Standort des Hauses und die Abstandsgrenzen wurden wirklich schon lang diskutiert. Aber für jede Idee die den aktuellen Grundriss optimiert wäre ich dankbar!
jolovyn schrieb:
für komplett neu planen fehlt mir absolut die FantasieBrauchst Du auch nicht, die Phantasie. Das ist Aufgabe des Fachmannes, einen optimalen Plan zu erstellen.
jolovyn schrieb:
Ich investiere ja auch ganz viel Zeit und kann das Nachdenken eh nicht lassen.Fehlinvestiere die Zeit nicht in nahezu spastischen Aktionismus, sondern in Kontemplation: Heu-wä-gel-chen. Wandern, Rudern, Boxen, Singen, ... - die Alternativen zum zeichnerischen Abreagieren von Unruhe sind vielfältig. Atmen in eine kleine Brottüte hilft gegen Hyperventilation. Gehe in den Wald zum Schreien. Rechne die Collatzfolge mit dem Startwert 27 im Kopf. Ommmmmmmmmmmmm !
jolovyn schrieb:
Wir versuchen jetzt halt Finetuning, schräge Türen streichen, ggf. den Technikraum um einen halben Meter kürzen und alles etwas verrücken damit ein weiterer Küchenschrank in die Zeile kann, aus dem Gästebad noch ein paar cm rausholen, sowas halt... [...] Aber für jede Idee die den aktuellen Grundriss optimiert wäre ich dankbar!JEDE Idee zur Optimierung des aktuellen Grundrissesatzes kann Deinen Wahn nur noch weiter steigern. Die Katze im Sack hört mit dem Veitstanz erst auf, wenn ihr die Luft ausgeht. Der Verstand ist dabei ausgeschaltet, ein dabei zufällig gefundener genialer Einfall würde gar nicht ins Bewußtsein durchdringen. Also lasse den Quatsch und unnutze die Zeit, nur das ist der Weg zur Erleuchtung.
11ant schrieb:
Wichtig ist, den Raumbedarf nicht im zeichnerischen Konkretplan, sondern bereits vor dem Einstieg in die Zeichnerei zu klären. Ich verstehe nicht, warum sich dabei so unbeholfen angestellt wird: die meisten Fragesteller wohnen doch nicht unter der Brücke oder im Hotel, sondern haben bereits stabile Wohnverhältnisse, die sich analysieren lassen. Da kann man erst sein Raumprogramm aufschreiben und überprüfen: führt man es 1:1 fort, wollen die beiden Kinder jedes ein eignenes Zimmer haben, soll der Essbereich künftig in die Küche, ins Wohnzimmer oder soll es einen Allraum geben, soll der Kleiderschrank aus dem Schlafzimmer raus [...] und so weiter. Danach kritzelt man die Räume der Jetztwohnung einmal auf und trägt die Engstellen ein (absolute Engstellen: hier holt man sich blaue Flecken / relative Engstellen: eine bequemere Bundweite als Wunsch an die Lottofee). Entsprechend kommt eine Liste mit Räumen und deren Jetzt- sowie Wunschgrößen zusammen. [...]11ant schrieb:
Genau deswegen plant man ja erst einmal, bevor man das Zeichnen anfängt: ein Grundriß hat bereits konkrete Dimensionen, jede Änderung erst in diesem Stadium zwickt an einer anderen Stelle - und ein bißchen ist er auch wie ein Ultraschallbild vom eigenen Kind, da gibt es Zerknüllhemmungen.Versuche also erst noch weiter, Deinen Aktionismus zu überwinden. Nur wenn das partout nicht gelingen will, dann gehe zurück auf "Los" - also NICHT nur einzelne Runden zurück ! - und steige erneut in das vor-zeichnerische Planen ein. Gebe auch dem Architekten weiter, so vorzugehen, also ausdrücklich nicht am bisherigen Plan herumzufeilen !
Ich erinnere nochmals an meine Anregung aus Deinem vorherigen Thread, die Wohneinheiten nicht klassisch doppelhausig zu arrangieren. Eine Pseudosümmetrieh wird dabei allerdings auf der Strecke bleiben, aber das passende Satzende von Klaus Wowereit setze ich als bekannt voraus.
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