ᐅ Feedback zu unserer Grundrissidee, kleines Baufenster
Erstellt am: 04.11.14 22:16
Wanderdüne13.01.15 21:03
Lassemann schrieb:
... "L"-Form... mit dem Bauamt... mündlich vorverhandelt worden. ... uns mündlich signalisiert, dass diese Form in der notwendigen Größe keine Erfolgsaussicht hätte... also schriftlich... nicht mehr versucht.Die Hemmschwelle, einen Antrag abzulehnen, liegt bei mündlich kommunizierten Entscheidungen in der Regel niedriger als bei Ausstellung eines rechtsmittelfähigen Bescheides...
Lassemann schrieb:
Vorbild war übrigens hierzu ein T-Bau, der sehr ähnlich aufgeteilt ist (sowie ähnlich gross ist) und von einem renommierten, regionalem Architekten stammt.Und wäre der bestehende T-Bau mit identischen Bauherren und einem anderen Architekten verwirklicht worden, würde er ebenso anders aussehen wie bei identischen Architekten und anderen Bauherren.
-> Was bringt Euch die andere Planung? Nix!
Lassemann schrieb:
So viel noch mal zum Hintergrund. Daher halte ich Deine Beurteilung "ein Architekt nur zur Überarbeitung heranzuziehen sei falsch" nicht für richtig.Doch doch...
Ihr bzw. die Erbengemeinschaft habt die Planer oft gewechselt. Dadurch entstehen Brüche. Bei der Voranfrage hat es ein Konzept gegeben. Dies war nur eine grobe Planung (evtl. schon ganz am Anfang oder sogar vor Leistungsphase 3) und sollte nur dazu dienen, eine spätere Baugenehmigung (einer weiterentwickelten Planung) zu erhalten.
Ihr verwendet jetzt aber das Ergebnis der Voranfrage, setzt noch einen Kubus dran, und wollt mit dem Bau beginnen.
Dies führte zu vorliegendem, unbefriedigendem Ergebnis.
Lassemann schrieb:
... Es gibt Verträge mit dem Ingenieur/Architekt, es gibt o.g. Rahmen, den der Ingenieur erfolgreich für uns "verhandelt" hat.Dann ist es Euere Aufgabe, die Probleme mit der bestehenden Planung eurem Vertragspartner zu kommunizieren. Ihr braucht eine Leistungsphase 3, um den Entwurf (auch bei unbefriedigenden Rahmenbedingungen) erfolgreich weiterzuentwickeln.
Lassemann schrieb:
...zeichnet einen guten Architekten auch aus... auch einzelne Aspekte bei vorgegeben Rahmen gut beplanen kann, im Zweifel halt so gut es noch geht.Zustimmung.
Lassemann schrieb:
Wenn dieses Forum den Anspruch hat, nicht nur ein "Du brauchst einen guten Architekt"-Forum zu sein, sondern auch Lösungen skizziert...Dies ist sehr unbefriedigend, nur am Wohnzimmer rumzudoktern bringt den Entwurf nicht weiter. D.h. komplette Leistungsphase 3, nur Außenmauern stehen lassen, endlich vernünftigen Eingang, passende Treppe, funktionale Räume. Und damit dies fruchtet, LPs 1 und 2 noch mal nachholen.
Ratschlag: oben beschriebenes kostet nicht die Welt, sucht Euch einen Architekten in der Nähe, der sich richtig in die Planungsaufgabe vertieft. Die Kosten habt Ihr bei 3 eingesparten qm wieder drin, ist somit kostenneutral machbar.
Lassemann13.01.15 22:09
:
Ich kann Dir in fast keinem Punkt zustimmen. Deine Schlussfolgerungen entsprechen nicht der Historie und basieren weitestgehend auf Mutmassungen, insbesondere was die eingesetzten Architekten und Verhandlungen mit Bauamt betrifft.
Wir haben heute Abend einen weiteren Architekten aus Bekanntenkreis befragt, der den Grundriss bis auf ein paar Details (z.B. Breite Küchentür, Fensteranordnung West WZ) gut findet. Er hat auch klar unterstrichen, dass es am Ende eben doch sehr subjektiv ist. Wir sollen uns nicht verunsichern lassen, schon gar nicht ohne konkrete Alternativvorschläge.
Schade, dass Du einen solchen nicht per grober Skizze einstellst.
Eine komplette neue Entwurfsplanung ist nicht nur überflüssig sondern auch zeitraubend und natürlich ein zusätzlicher Kostentreiber.
Ich kann Dir in fast keinem Punkt zustimmen. Deine Schlussfolgerungen entsprechen nicht der Historie und basieren weitestgehend auf Mutmassungen, insbesondere was die eingesetzten Architekten und Verhandlungen mit Bauamt betrifft.
Wir haben heute Abend einen weiteren Architekten aus Bekanntenkreis befragt, der den Grundriss bis auf ein paar Details (z.B. Breite Küchentür, Fensteranordnung West WZ) gut findet. Er hat auch klar unterstrichen, dass es am Ende eben doch sehr subjektiv ist. Wir sollen uns nicht verunsichern lassen, schon gar nicht ohne konkrete Alternativvorschläge.
Schade, dass Du einen solchen nicht per grober Skizze einstellst.
Eine komplette neue Entwurfsplanung ist nicht nur überflüssig sondern auch zeitraubend und natürlich ein zusätzlicher Kostentreiber.
kaho67414.01.15 09:08
Lassemann schrieb:
:
Eine komplette neue Entwurfsplanung ist nicht nur überflüssig sondern auch zeitraubend und natürlich ein zusätzlicher Kostentreiber.Sicher eine Frage, womit man sich zufrieden gibt und ob man das Haus eventuell mal verkaufen muss (s. Wiederverkaufswert).Bamue8914.01.15 09:26
Denke die Situation ist etwas festgefahren. Sicher ist ein Haus und seine Planung immer subjektiv. Am ende entscheidet nun mal der Bauherr was ihm gefällt und was nicht. Sonst würde ja jedes Haus gleich aussehen. Nichts desto trotz muss man in einem solchen Forum mit Gegenmeinungen rechnen dafür ist es da. Ich persönlich konnte schon viel mitnehmen für meine Planung. Das man nicht allen gerecht werden kann finde ich vollkommen in Ordnung. Der ton macht die Musik
Lassemann14.01.15 09:41
Absolut richtig. Daher ist Kritik auch wertvoll...... wenn sie zielführend ist und Alternativen bietet. Sonst hätte ich unser Vorhaben hier nicht vorgestellt.
Wie ich dargestellt habe, wär eine komplett neue Entwurfsplanung keine Alternative aus vielerlei Gründen. Im Übrigen ist der Vorschlag auch widersprüchlich zu dem Vorschlag von vor ca. 2 Monaten zum fast gleichen Grundriss. Der Tenor war auch ein anderer.
Ohne konkrete Gegenvorschläge mutet es merkwürdig an.
Wie ich dargestellt habe, wär eine komplett neue Entwurfsplanung keine Alternative aus vielerlei Gründen. Im Übrigen ist der Vorschlag auch widersprüchlich zu dem Vorschlag von vor ca. 2 Monaten zum fast gleichen Grundriss. Der Tenor war auch ein anderer.
Ohne konkrete Gegenvorschläge mutet es merkwürdig an.
Lassemann14.01.15 09:45
kaho674 schrieb:
eine Frage, womit man sich zufrieden gibt und ob man das Haus eventuell mal verkaufen muss (s.Ein Haus in der Lage lässt sich in Hamburg immer gut verkaufen. Das oben erwähnte T-Haus stand in ähnlicher Lage mit sehr ähnlichem Grundriss vor ca. einem halben Jahr zum Verkauf. Etwa gleiche Preisrange und war innerhalb von ein paar Tagen weg. Der Grundriss ist also quasi bereits "verkaufserprobt".
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