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ᐅ Altes, lange unbewohntes Haus bewohnbar machen

Erstellt am: 02.11.14 20:57
H
Holzauge
H
Holzauge
02.11.14 20:57
Hallo, wir sind neu hier. Danke, daß wir aufgenommen wurden!
Uns ist ein altes Häuslein aus den 1870er Jahren angeboten worden. Lage und Nachbarschaft sind traumhaft schön und ruhig. Die Substanz ist aus unserer laienhaften Sicht recht gut. Es war ca. 50 Jahre unbewohnt, aber es wurde von den Eigentümern ein wenig darauf geschaut. Es hat Strom, aber weder Wasser-, Kanal-, Gas- und Telefonanschluss. In der Straße laufen aber alle Rohre. Natürlich auch keine Heizung. Auch scheint es keinen richtigen Boden zu haben, denn zumindest in einem Zimmer schaut die pure Erde heraus.
Wie geht man da am besten vor? Wie findet man einen Fachmann, der abschätzen könnte, was da alles gemacht werden müßte? Handwerklich können wir uns helfen, bräuchten aber ein wenig Anleitung weil wir nicht vom Baufach sind. Danke für Tipps!
Eure Holzaugen
N
nordanney
02.11.14 21:47
Haus 150 Jahre alt und 50 Jahre unbewohnt = Abriss und Neubau. Alles andere ist wohl Liebhaberei, da ein Neubau wahrscheinlich günstiger als eine Sanierung ist.
B
Bauexperte
02.11.14 22:39
Guten Abend,
Holzauge schrieb:

Uns ist ein altes Häuslein aus den 1870er Jahren angeboten worden ... Die Substanz ist aus unserer laienhaften Sicht recht gut.
Mit dieser Annahme wäre ich vorsichtig.
Holzauge schrieb:

Es war ca. 50 Jahre unbewohnt, aber es wurde von den Eigentümern ein wenig darauf geschaut. Es hat Strom, aber weder Wasser-, Kanal-, Gas- und Telefonanschluss. In der Straße laufen aber alle Rohre. Natürlich auch keine Heizung. Auch scheint es keinen richtigen Boden zu haben, denn zumindest in einem Zimmer schaut die pure Erde heraus.
Wie geht man da am besten vor? Wie findet man einen Fachmann, der abschätzen könnte, was da alles gemacht werden müßte?
Am Besten suchst Du Dir einen Sachverständigen mit Augenmerk auf Bestandsbebauung und hier insbesondere sehr altes Mauerwerk. Diesen findest Du bspw. über den Bund der freien Sachverständigen e.V.; jeweils nach Fachgebiet und Ort zu sortieren. Es ist aber auch zu klären, ob der Denkmalschutz hier ein Wörtchen mitzureden hat. Würde ich auch an Deiner Stelle vorab klären
Holzauge schrieb:

Handwerklich können wir uns helfen, bräuchten aber ein wenig Anleitung weil wir nicht vom Baufach sind.
Sofern der Sachverständige zu dem Schluss kommt, daß sich eine Komplettsanierung lohnt - hier hat nordanney nicht Unrecht, ein Neubau kommt Dich preiswerter (die Sanierungskosten sind in etwa gleich zu einem Neubau, es kommen aber mit Sicherheit besondere Auflagen auf Dich zu. Kommt der Denkmalschutz zusätzlich ins Spiel, wird es noch teurer) - und Du kannst es auch finanziell stemmen, braucht es eh einen Architekten, welcher die Umbaumaßnahmen begleitet. Mit ihm kannst Du dann auch klären, in welcher Form Eigenleistung - auch unter Anleitung - möglich ist.

Grüße, Bauexperte
H
Holzauge
03.11.14 09:37
Ich würde eigentlich gar nicht so viel dran machen wollen, es wäre ein Ferienhaus:
- Boden in dem einen Raum befestigen, in den anderen sind sehr schöne Holzdielen
- Anschlüsse von der Straße ins Haus legen
- Wasser und Abfluss an eine Wand (eine Seite Küche, andere Seite Bad)
- Dusche, WC einbauen
- evtl. neue Fenster
- eine Gasheizung für 4 kleine Zimmer (bringt man ein Haus mit 30 cm dicken Felsenstein-Mauern eigentlich warm?)
- und ein paar Reparaturen: eine Dachrinne, die anderen sind wie neu, ein paar Ziegel, Türen, Wände weißeln....
Was kostet denn so ein Sachverständiger?
H
Holzauge
03.11.14 11:07
Was muß ich da beachten?
M
Musketier
03.11.14 11:21
lastdrop schrieb:
Energieeinsparverordnung beachten

Bei Ferienhäusern?
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