ᐅ Mehrtägiger Stromausfall wie aktuell in Berlin: Gefahr für Heizung und Wasserleitungen?
Erstellt am: 06.01.26 10:01
nordanney06.01.26 11:19
Pianist schrieb:
Aber wenn das so ist, dass ewig nichts passieren würde, dann müsste man ja eigentlich auch nicht entleeren, oder? Ich hatte schon überlegt, ob ich im Sommer mal die Anlage entleere und die Füllung gegen etwas Frostsicheres ersetze.Nö, das ist der Fallschirm zu den Hosenträgern. Bei Frostschutz darauf achten, dass er sich mit den verbauten Materialien verträgt. Und berücksichtigen, dass er nicht mehr so leicht fließt, wie Wasser - kann Umwälzpumpen herausfordern.Pianist schrieb:
Die nächste Frage wäre dann,, ob man sich nicht besser in einem Prepper-Gruppe informiert und so einem Kreis beitritt. In 99,999% aller Fälle ist das nur fürs gute Gewissen. Ansonsten Geld ausgeben für langsam verrostende Gerätschaften.Pianist schrieb:
Bei einem Neubau würde ich mir da sicher konkrete Gedanken machen, wie ein gutes Gesamtkonzept aussehen könnte.Mach Dir lieber sinnvolle Gedanken zum Neubau als zu einem unnötigen und teuren Konzept.P.S. Habe einen Nachbarn, der Autarkie als Hobby betreibt. Photovoltaik + zwei Inselanlagen + diverse Speicher + Windkraft + Wärmepumpe ergänzt um Kaminofen mit Wassertasche (die meiste Zeit übernimmt der Ofen) + Dieselgenerator, um die Speicher aufzuladen, wenn keine Sonne da ist (Netzstrom vermeiden). Funktioniert richtig gut. Nötig? Nee, nur ein Hobby im fünfstelligen Bereich
nordanney06.01.26 11:28
Pianist schrieb:
Sag das mal den Betroffenen...Ja, ist sche...iße. Aber es betrifft "nur" einen winzigen Teil der Bevölkerung - und dann auch noch i.W. in Mehrfamilienhaus (ja, macht es nicht besser). Das sind aber - wie auch schon vorher in Berlin - Terrorakte.Nur mal so: Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre hattest Du persönlich pro Jahr einen Stromausfall von 10-12 Minuten. Das Risiko tendiert gegen 0. Ist ähnlich wie beim Fliegen - aber wenn was passiert, ist es in der Presse und betrifft direkt eine größere Personenzahl. Ich persönlich kann mich für mein gesamtes Leben nicht an einen längeren Stromausfall erinnern.
Pianist06.01.26 11:34
In meiner Kindheit im alten West-Berlin gab es das mal für ein paar Stunden, aber ansonsten hatte ich sowas auch nie mehr. Aber bei den vergangenen Vorfällen (ich formuliere es mal neutral, schließe mich aber Deiner Bewertung an) waren immer Teile meiner Familie betroffen, auch jetzt haben wir gerade wieder eine Einquartierung.
Bei mir ist das Blöde, dass ich hier nicht nur wohne, sondern auch arbeite. Ohne Strom geht da nicht mehr viel... Zumindest über eine USV zum geordneten Herunterfahren sollte ich mal nachdenken.
Bei mir ist das Blöde, dass ich hier nicht nur wohne, sondern auch arbeite. Ohne Strom geht da nicht mehr viel... Zumindest über eine USV zum geordneten Herunterfahren sollte ich mal nachdenken.
Gerddieter06.01.26 12:05
Gibt es irgendeine besondere "Konfiguration" dass mit Photovoltaik und Akku eine Notstromversorgung erfolgen kann?
Pianist06.01.26 12:11
Soweit ich weiß, ist das nur erlaubt, wenn das Haus dann vom öffentlichen Netz abgekoppelt wird. Wie man das technisch sauber umsetzt, weiß ich allerdings nicht.
Nida35a06.01.26 12:22
Gerddieter schrieb:
Gibt es irgendeine besondere "Konfiguration" dass mit Photovoltaik und Akku eine Notstromversorgung erfolgen kann?Ja, eine Schwarzstart fähige Notstromschaltung, dann sollte das Haus komplett funktionieren, solange Strom im Speicher ist.Das kann man bei der Photovoltaik/Speicher Lösung mit beauftragen. Extra Aufwand, extra Kosten,
der normale Speicher hat oft eine Steckdose dran,
für Kühlschrank, Kaffeemschine, Home Office etc
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